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Die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten


Die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten

Potsdamer Platz und das neue Zentrum

Nachdem der Potsdamer Platz Jahrzehnte lang brachlag - abgesehen von der Plattform, die den Westbuergern ermoeglichte, einen Blick ueber die Mauer in den Osten der Stadt zu werfen - ist er heute wieder ein Teil des bluehenden Berliner Zentrums (in den dreißiger Jahren war er der lebhafteste Platz Europas). Nach nur wenigen Jahren sind die unzaehligen Baukraene einem neuen Viertel voller Geschaefte, Restaurants, Bars und Unterhaltungsstaetten gewichen. Am besten sieht man die ganze Gegend vom Panorama-Point im Dachgeschoß des Kollhof-Gebaeudes, von wo man auch einen fantastischen Blick ueber den Rest Berlins erhaelt. Der Aussichtspunkt kann Di-So von 11.00-20.00 Uhr gegen eine Gebuehr mit dem angeblich schnellsten Aufzug in Europa erreicht werden.

Einer der interessantesten Bauten vor Ort ist das Sony Center, dessen Innenhof mit einem futuristischen, segelartigen Dach ueberspannt ist. Im Erdgeschoß befindet sich das Filmmuseum Berlin, in dem an einige der bedeutendsten Errungenschaften der ersten Zeit des Kinos erinnert wird. Besonders viel Platz wurde Marlene Dietrich gewidmet, die am 27. Dezember 2001 ihren 100. Geburtstag gefeiert haette.

Filmmuseum Berlin

Potsdamer Straße 2

Tel: (030) 300 90 30.

Internet: www.filmmuseum-berlin.de

Anreise: U-Bahn/S-Bahn Potsdamer Platz; Buslinien 148, 200, M 41 bis Potsdamer Platz bzw. Varian-Fry-Straße..

Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr (Do bis 20.00 Uhr).

Mit Eintrittsgebuehr.

Reichstag

Der Ende des 19. Jahrhunderts gebaute Reichstag wurde vom britischen Architekten Lord Foster umgestaltet und gilt seit langem als ein Symbol fuer den deutschen Staat. 1933, im Jahr von Hitlers Machtergreifung, wurde der Reichstag durch einen Brand beschaedigt, fuer den Einzug des Bundestags des wiedervereinigten Deutschlands aber wieder restauriert. Die Transparenz der demokratischen Regierung moechte man mit der neuen glaesernen Kuppel symbolisieren. Schon der Gang durch die verschiedenen Ebenen der Kuppel ist faszinierend und bietet einen atemberaubend weiten Blick ueber die Stadt und auf den Plenarsaal. Mit dem Besuch des Dachgartenrestaurants kann man sich an den Besucherschlangen vorbeimogeln (Tel: (030) 22 62 99 33).

Platz der Republik

Tel: (030) 22 73 21 52, 22 72 21 52.

Internet: www.bundestag.de

Anreise: S-Bahnstation Unter den Linden; Buslinien 100 und M 41.

Öffnungszeiten: Taeglich 08.00-24.00 Uhr (letzter Einlass um 22.00 Uhr). Der Plenarsaal kann kostenlos auf einer stuendlichen Fuehrung besichtigt werden, wenn keine Sitzungen stattfinden (Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr, am Wochenende 10.00-16.00 Uhr; das Restaurant ist bis 24.00 Uhr geoeffnet).

Kostenloser Eintritt.

Geschichte der Berliner Mauer

Zwar fiel der groeßte Teil der Mauer oder des antifaschistischen Schutzwalls, wie ihn die DDR-Behoerden gerne nannten, zuerst den enthusiastisch Feiernden und Souvenirjaegern und spaeter vor allem den Bauunternehmern zum Opfer, einige Teile sind jedoch erhalten geblieben. Die East Side Gallery entlang der Muehlenstraße (S-Bahnstation Ostbahnhof) wurde in den Jahren nach dem Fall der Mauer zu einem ergreifenden Symbol neuer Hoffnungen, da dieser erhaltene Teil mit inspirierenden Kunstwerken bedeckt wurde. Heute ist seine Zukunft ungewiß, und der verblasste Zustand der Malereien symbolisiert, wie weit Berlin seit 1989 gekommen ist.

Die Gedenkstaette Berliner Mauer ist ein Teil der Mauer ohne Graffiti, der von den Behoerden geschuetzt wird. Im Besucherzentrum wird ueber die Zeit der Mauer informiert, waehrend man mit einer Kapelle der rund 80 Opfer gedenkt, die beim Versuch, die Mauer zu ueberqueren, ums Leben kamen.

Das beste Gefuehl dafuer, wie die geteilte Stadt wirklich war, bekommt man wahrscheinlich im Mauermuseum Haus am Checkpoint Charlie neben der Stelle, wo einst der beruehmte Grenzuebergang stand. Die Dauerausstellung dokumentiert die Geschichte der Mauer im historischen Kontext. Die beruehmten Malereien auf der Westseite werden ebenfalls gezeigt.

Gedenkstaette

Bernauer Straße 119

Tel: (030) 467 98 66 66.

Internet: www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de

Anreise: U-Bahnstation Bernauer Straße.

Öffnungszeiten: Di-So 09.30-19.00 Uhr (April-Okt.) bzw. 09.30-18.00 Uhr (Nov.-Maerz). Kostenloser Eintritt.

Mauermuseum

Friedrichstraße 43-45

Tel: (030) 253 72 50.

Internet: www.checkpointcharlie.org

Anreise: U-Bahnstationen Kochstraße oder Stadtmitte; Buslinie 129.

Öffnungszeiten: Taeglich 09.00-22.00 Uhr.

Mit Eintrittsgebuehr (Ermaeßigungen sind erhaeltlich).

Unter den Linden und Museumsinsel

Eines der besonders leicht zu erkennenden Wahrzeichen Berlins ist das Brandenburger Tor am westlichen Rand des Pariser Platzes. Östlich des Pariser Platzes erstreckt sich die Prachtstraße Unter den Linden, die von einigen der wichtigsten Kulturschaetze der Stadt gesaeumt wird. Dazu gehoeren u. a. die Deutsche Staatsoper, die Neue Wache heute ein Mahnmal an die Opfer des Faschismus und der Tyrannei , und das Zeughaus, in dem das Deutsche Historische Museum (Internet: www.dhm.de) untergebracht ist.

Die Museumsinsel, am oestlichen Ende von Unter den Linden, beherbergt das Pergamonmuseum (mit einer Vielzahl von Altertuemern, u.a. dem gigantischen Pergamonaltar), das Bodemuseum, das Neue Museum, das nach 60 Jahren als Kriegsruine nun Kunstschaetze wie die Nofretete, Schliemanns Troja-Schaetze, den Neandertaler-Schaedel, roemische und griechische Statuen und aegyptische Mumien beherbergt, sowie den riesigen, neobarocken Berliner Dom, der von 1893-1905 errichtet wurde. In der Alten Nationalgalerie befindet sich die Galerie der Romantik mit einer großen Sammlung deutscher und oesterreichischer Gemaelde aus der ersten Haelfte des 19. Jahrhunderts, u. a. beinhaltet sie 24 Bilder von Caspar David Friedrich. Das 1830 eroeffnete Alte Museum ist ein neoklassizistisches Gebaeude, das von Karl Friedrich Schinkel entworfen wurde. Im Erdgeschoss des Museums sind Antikensammlungen untergebracht, die oberen Galerien sind wechselnden Ausstellungen vorbehalten.

Altes Museum

Am Lustgarten

Tel: (030) 20 90 55 66, 20 90 55 55 (Bandansage).

Internet: www.smb.spk-berlin.de/ant/s.html

Anreise: U-Bahn/S-Bahnstation Friedrichstraße; S-Bahnstation Hackescher Markt; Buslinien 100, 157, 200, 348 oder mit der Straßenbahn.

Öffnungszeiten: Taeglich 10.00-18.00 Uhr (Do bis 22.00 Uhr).

Mit Eintrittsgebuehr (Ermaeßigungen sind erhaeltlich).

Neues Museum

Bodestraße 13.

Tel: (030) 266 42 42 42.

Internet: www.neues-museum.de

Öffnungszeiten: Taeglich 10.00-18.00 Uhr (Do-Sa bis 20.00 Uhr).

Mit Eintrittsgebuehr (Ermaeßigungen sind erhaeltlich. Kostenloser Eintritt Do 16.00-20.00 Uhr).



Juedisches Museum

Die auffaellige Architektur des von Daniel Liebeskind entworfenen Denkmals an das Leben der juedischen Bevoelkerung Berlins basiert auf einem zersprungenen Davidstern. Noch bevor die Dauerausstellung eingerichtet worden war, mit der das Leben und die Geschichte der juedischen Bevoelkerung in Deutschland durch die Jahrhunderte geschildert wird, kamen Besucher, um sich die atmosphaerischen Raeumlichkeiten in diesem beeindruckenden Bauwerk anzusehen.

Lindenstraße 9-14

Tel: (030) 25 99 33 00.

Internet: www.jmberlin.de

Anreise: U-Bahnstationen Hallesches Tor oder Kochstraße; Buslinien M29, M41 oder 248.

Öffnungszeiten: Taeglich 10.00-20.00 Uhr (Mo bis 22.00 Uhr).

Mit Eintrittsgebuehr (Ermaeßigungen sind erhaeltlich).

Schloss Charlottenburg und Museen

Charlottenburg wurde als Sommerresidenz fuer Sophie Charlotte, der Gemahlin von Koenig Friedrich I., von 1695-1699 errichtet. Besichtigungen des Alten Schlosses sind nur mit Fuehrung moeglich; die Eintrittspreise und Besichtigungszeiten sind fuer den Neuen Fluegel, die Orangerie, das Mausoleum und andere Teile des Schlosskomplexes unterschiedlich. Zu den Museen und Galerien im Schloss und in der naeheren Umgebung gehoeren u. a. das Ägyptische Museum und das Museum Berggruen, in der u. a. 64 Kunstwerke von Picasso ausgestellt sind sowie eine repraesentative Sammlung von Werken seiner Zeitgenossen.

Schloss Charlottenburg

Luisenplatz

Tel: (03 31) 969 42 02.

Internet: www.spsg.de

Öffnungszeiten: Altes Schloss: Di-So 10.00-18.00 Uhr (April-Okt.) bzw. 10.00-17.00 Uhr (Nov.-Maerz); Neuer Fluegel: Mi-Mo 10.00-18.00 Uhr (April-Okt.) bzw. 10.00-17.00 Uhr (Nov.-Maerz); Schlosspark: 06.00-21.00 Uhr (im Winter bis 20.00 Uhr).

Mit Eintrittsgebuehr: Altes Schloss, Neuer Fluegel und andere Sehenswuerdigkeiten (kombinierte Eintrittskarten sind auch erhaeltlich). Kostenloser Eintritt: Schlossgarten.

Museum Berggruen

Westlicher Stuelerbau, Schlossstraße 1 (gegenueber dem Schloss)

Tel: (030) 34 35 73 15.

Internet: www.smb.spk-berlin.de/ant/s.html

Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr.

Mit Eintrittsgebuehr (Ermaeßigungen sind erhaeltlich).

Anreise: U-Bahnstationen Sophie-Charlotte-Platz oder Richard-Wagner-Platz; Buslinien 109, 145, 210 oder X21.

Kulturforum

Mit der Eroeffnung der Gemaeldegalerie im Kulturforum 1998 erhielt der Gebaeudekomplex eine beeindruckende Sammlung von Gemaelden aus dem 13.-18. Jahrhundert. Ebenfalls zum Kulturforum gehoeren das Kunstgewerbemuseum und die Neue Nationalgalerie. Letztere wurde nach dem Entwurf von Mies van der Rohe errichtet und enthaelt deutsche expressionistische und realistische Gemaelde und andere Kunstwerke aus dem 20. Jahrhundert sowie einen Skulpturengarten.

Neue Nationalgalerie

Am Kulturforum, Potsdamer Straße 50

Tel: (030) 266 42 30 40.

Internet: www.smb.spk-berlin.de/ant/s.html

Anreise: U-Bahn-/S-Bahnstation Potsdamer Platz oder U-Bahnstation Mendelssohn-Batholdy-Park; Buslinien 129, 142, 148, 200, 248, 341, 348.

Öffnungszeiten: Di-Fr 10.00-18.00 Uhr (Do bis 22.00 Uhr), Sa und So 11.00-18.00 Uhr.

Mit Eintrittsgebuehr (Ermaeßigungen sind erhaeltlich); So kostenlos; Sonderausstellungen mit zusaetzlicher Eintrittsgebuehr.

Centrum Judaicum Neue Synagoge

Diese 1866 im Herzen des Scheunerviertels (Berlins juedisches Viertel) fertiggestellte Synagoge wurde im Bombenhagel 1943 erheblich beschaedigt. Nach dem Wiederaufbau Mitte der neunziger Jahre, kann man die im maurischen Stil errichtete Kuppel der Synagoge heute in ihrer urspruenglichen Pracht bewundern. In der Neuen Synagoge ist auch das Juedische Zentrum mit seinen Ausstellungsraeumen untergebracht. Der Alte Juedische Friedhof in der Schoenhauser Allee 23-25 (geoeffnet Mo-Do 08.00-16.00 Uhr und Fr 08.00-13.00 Uhr) liegt nur wenige Gehminuten entfernt.

Oranienburger Straße 28-30

Tel: (030) 28 40 13 16.

Internet: www.cjudaicum.de

Anreise: S-Bahnstationen Hackescher Markt oder Oranienburger Straße; U-Bahnstation Oranienburger Tor; Straßenbahnlinien 1 oder 13; Buslinie 157. Öffnungszeiten: So-Mo 10.00-12.00 Uhr, Di-Do 10.00-18.00 Uhr, Fr 10.00-17.00 Uhr.

Mit Eintrittsgebuehr (Ermaeßigungen sind erhaeltlich).

Deutsches Technikmuseum Berlin (DTMB)

Gegenwaertig praesentieren 14 Abteilungen auf rund 25.000 qm erst ein Viertel ihrer Schaetze: Kulturgeschichte der Verkehrs-, Kommunikations-, Produktions- und Energietechniken auf ueber 25.000 qm mit der Ausstellung zu Binnen- und Hochseeschifffahrt, einer der groeßten Sammlungen zum Schienenverkehr in historischen Lokschuppen, dem Oldtimer Depot mit 70 Automobilen und Motorraedern sowie dem Museumspark mit Brauerei und Muehlen. Im Neubau befindet sich eine Dauerausstellung zur Luft- und Raumfahrt. In den historischen Gebaeuden findet man ferner Webstuehle, Haushalts- und Werkzeugmaschinen, Schmuckproduktion, Computer, Radios und Kameras, Dieselmotoren, Dampfmaschinen, wissenschaftliche Instrumente, Papiermaschinen, Druckpressen und vieles andere mehr.

Trebbiner Str. 9, D-10963 Berlin-Kreuzberg

Tel.: (030) 90 254-0.

Internet: www.dtmb.de

Di-Fr: 09.00 bis 17.30 Uhr. Sa/So/feiertags: 10.00 bis 18.00 Uhr. Montags geschlossen.

Mit Eintrittsgebuehr fuer Erwachsene (Ermaeßigungen sind erhaeltlich).



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