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Schweiz Urlaubsorte & Ausfl≥ge


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Urlaubsorte & Ausfluege

5-taegige: Lausanne Montreux Matterhorn. 7-taegige: (a) Zuerich Bodensee St. Gallen Chur Luzern Zuerich. (b) Bern Neuchtel Lausanne Fribourg Bern.

Skiurlaubsgebiete

Adelboden-Region: Adelboden: Saison: Weihnachten bis Anfang April. Beschauliches Bergdorf mit wenig Nachtleben. Lenk: Saison: Mitte Dezember bis Ende Maerz. Ausgezeichnete Pisten, aber sehr ruhig. Gut fuer Familien, kaum Nachtleben. Kandersteg: Anfaenger und Fortgeschrittene, auch Skilanglauf. Begrenzte Anzahl von Pisten.

Crans/Montana-Region: Crans-sur-Sierre: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Lebhaftes Nachtleben. Montana: Gemischtes Publikum, ruhiger. Abends ist recht viel los. Anzre: Saison: Mitte Dezember bis Mitte Maerz. Speziell fuer junge Leute.

Davos/Klosters-Region: Davos: Saison: Dezember bis Mitte April, auch Skilanglauf. Nur wenig Abwechslung fuer junge Leute. Gutes Aprs-Ski-Angebot. Klosters: Saison: Dezember bis Mitte April. Ruhiger Ort, teures Aprs-Ski. Eher fuer aelteres Publikum. Arosa: Saison: Dezember bis Ende April. Fuer Skilaeufer und Nichtsportler ist gesorgt. Pferdeschlitten.

Engadin: St. Moritz: Saison: Anfang Dezember bis Ende April, auch Skilanglauf. Renommierter, großer und teurer Winterurlaubsort. Vielfaeltiges Freizeitangebot und Nachtleben fuer jedes Alter und jeden Geschmack. Pontresina: Saison: Anfang Dezember bis Mitte April, auch Skilanglauf. In der Naehe von St. Moritz. Celerina: Reizvolles traditionelles Dorf. Das Nachtleben findet im nahegelegenen St. Moritz statt. Samnaun: Zollfreie Zone. Zuoz: Begrenzte Abfahrtsmoeglichkeiten. Huebsches Dorf.

Flims-Region: Laax: Altes Bauerndorf. Ausgezeichnete Skimoeglichkeiten fuer Anfaenger und Fortgeschrittene. Flims: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Ruhiger Ort mit Skischule. Ausgezeichnete Pisten, Gletscher (Vorab 3000 m). Gutes Freizeitangebot, auch Nichtskilaeufer werden sich nicht langweilen.

Gstaad: Saison: Weihnachten bis Anfang April. Beruehmter Wintersportort. Schick und teuer. Viel Aprs-Ski. Chteau-d'Oex: Vor allem Anfaenger. Traditioneller Bergort. Unterkunft meist in Chalets. Rougemont: Idyllisches Dorf. Gut fuer Skilanglauf. Wenig Nachtleben. Saanenmoeser, Schoenried und Saanen: Schoene Chalets. Alle Klassen. Zweisimmen: Ortschaft mit Skischule. Wird allen Anspruechen gerecht. Wenig Nachtleben. Les Diablerets: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Beschaulicher Ort, ideal fuer Familien. Gute Anfaengerhuegel. Vielfaeltige Freizeit- und Unterhaltungsmoeglichkeiten. Skilauf auch im Sommer auf dem Gletscher moeglich. Leysin: Saison: Mitte Dezember bis Mitte Maerz. Recht ruhiges Nachtleben. Viele Schulklassen. Villars-sur-Ollon: Saison: Mitte Dezember bis Ende Maerz. Ruhiger, typisch schweizerischer Ort. Kaum Nachtleben. Les Mosses: Gut fuer Anfaenger und Fortgeschrittene. Ruhiges Nachtleben.

Jungfrau-Region: Grindelwald: Saison: Mitte Dezember bis Ende Maerz. Im alten Stil. Abends ist nicht allzuviel los. Wengen: Saison: Dezember bis April. Breites Freizeit- und Unterhaltungsangebot, auch Nichtskilaeufer muessen sich nicht langweilen. Muerren: Saison: Anfang Dezember bis Mitte April. Rustikales Chaletdorf.

Lenzerheide-Region: Valbella: Fuer alle Klassen. Eine schwierige Abfahrt. Gut fuer Familien. Wunderschoene Umgebung. Lenzerheide: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Gute Restaurants. Eher ruhiges Nachtleben.

Obertoggenburg-Region: Alt St. Johann: Bildschoen. Beliebt, aber nicht ueberlaufen. Fuer Fortgeschrittene, einige schwierige Pisten. Wildhaus: Nicht ueberlaufen. Abfahrtspisten fuer alle Klassen. Breites Freizeit- und Unterhaltungsangebot. Das Nachtleben findet zum groeßten Teil in den Hotels statt.

Portes du Soleil-Region: Champéry: Saison: Mitte Dezember bis Anfang April. Ruhiger Ort, beliebt bei Familien. Champoussin: Ausgezeichnete Pisten, fuer alle Klassen. Morgins: Huebscher Skiort. Überwiegend leichte Abfahrten. Gut fuer Familien.

Riederalp-Regio: Bettmeralp: Zwei Abfahrten fuer Anfaenger, zwei fuer Koenner, der Rest fuer Fortgeschrittene. Gute Restaurants. Angemessene Preise. Riederalp: Saison: Anfang Dezember bis Ende Maerz. Schoene Umgebung. Kaum Nachtleben, ruhig.

Sargans-Region: Wangs-Pizol: Einige gute Abfahrten, die einiges Koennen erfordern. Gute Skischule fuer Kinder und Anfaenger. Wenig Nachtleben. Braunwald: Fuer Anfaenger und Fortgeschrittene. Liftpaesse anderer Skigebiete sind nicht gueltig. Flumser Berge: Gut fuer Skilanglauf. Kaum Freizeit- und Unterhaltungsmoeglichkeiten fuer Nichtskilaeufer. Gut fuer Familien.

Verbier/Les Quatres Vallées-Region: Verbier: Saison: Mitte Dezember bis Ende April. Fuer Koenner. Vielfaeltiges Freizeit- und Unterhaltungsangebot fuer junge Leute. Bruson: Ruhiger. Die meisten Haenge sind fuer Anfaenger und Fortgeschrittene geeignet. Super St. Bernard: Eine Skistation ohne Unterkuenfte, ein schoener Tagesausflug. Fuer alle Klassen. Thyon 2000: Moderner Skiort. Eine lange Abfahrt. Alle anderen Pisten fuer Anfaenger und Fortgeschrittene. Wenig Abwechslung. Gut fuer Gruppen und Familien.

Andermatt-Region: Andermatt: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Breites Freizeit- und Unterhaltungsangebot fuer Nichtskifahrer. Recht lebhaftes Nachtleben. Engelberg: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Historischer Bergort. Einige Abfahrten fuer Koenner und Fortgeschrittene. Relativ gutes Nachtleben. Hoch-Ybrig (Zentralschweiz): Ideal fuer Familien. Mittelmaeßiges Nachtleben. Wunderschoene Landschaft.

Zermatt-Gebiet: Zermatt: Saison: Anfang Dezember bis Mitte April. Fuer alle Klassen. Reges Nachtleben. Breites Freizeit- und Unterhaltungsangebot fuer Nichtsportler. Saas Fee: Saison: Anfang Dezember bis Mitte April. Gutes Aprs-Ski. Autofrei. Graechen: Fuer Anfaenger und Fortgeschrittene. Viel Abwechslung fuer Nichtskilaeufer.

Nordschweiz

Zuerich (Internet: www.zuerich.com), die groeßte Stadt der Schweiz, liegt am Zuerichsee, dem die Limmat entfließt. Das Zuercher Schauspielhaus ist eine der renommiertesten deutschsprachigen Buehnen. Ein Besuch im Schweizerischen Landesmuseum lohnt sich (bedeutende kulturhistorische Sammlung). Im Kunsthaus sind Gemaelde und Skulpturen von Weltrang ausgestellt. Das barocke Zunfthaus zur Meise ist fuer seine Keramiksammlung bekannt. In der Basilika Fraumuenster (13.-15. Jh.) befinden sich Buntglasfenster von Marc Chagall. Wahrzeichen der Stadt sind die Doppeltuerme des Großmuenster (11.-13. Jh.). Das Rathaus stammt aus der Spaet-Renaissance (17. Jh.). Die Bahnhofstraße ist eine der schoensten Einkaufsstraßen Europas. Im Sommer sind Bootsfahrten auf dem Zuerichsee beliebt. Wenn moeglich, sollte man einen Tagesausflug auf den Üetliberg machen, den man mit der Üetlibergbahn erreicht. Bei gutem Wetter eroeffnet sich von der Aussichtsplattform ein wunderbarer Rundblick auf die Alpenkette.

Regensberg ist eine der schoensten Staedte der Schweiz. Die mittelalterliche Burg in Rapperswil ist ebenfalls sehr sehenswert. Schaffhausen (Internet: www.schaffhausen-tourismus.ch) liegt oberhalb des beruehmten Rheinfalls am noerdlichen Flussufer. Bei Foehn kann man auch von hier die Alpen sehen.

Nordwestschweiz

Die alte Universitaets- und Handelsstadt Basel (Internet: www.baseltourismus.ch) liegt zwischen dem Elsass und dem Jura am Rhein. Es gibt ueber 30 Museen, besonders interessant ist das Historische Museum Basel oder das Puppenhaus Museum. Die √ɬĖffentliche Kunstsammlung Basel umfasst das Kunstmuseum mit seinen umfangreichen Sammlungen niederlaendischer und deutscher Malerei des 15.-17. Jahrhunderts und das Kupferstichkabinett, sowie das Museum fuer Gegenwartskunst (Internet: www.kunstmuseumbasel.ch/de). Im Kunstmuseum ist u.a. auch die weltweit groe√ɬüte Sammlung von Arbeiten der Holbein-Familie zu sehen. Unter dem Dach der Basler Kunsthalle befindet sich jetzt das Basler Architekturmuseum. Die mittelalterliche Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen ist sehenswert, ebenso wie die 1460 gegruendete Universitaet Basel, die aelteste Universitaet der Schweiz. Hier lehrten u.a. die Philosophen Friedrich Nietzsche und Karl Jaspers. Die aeltesten Teile des Muensters stammen aus dem 9.-13. Jahrhundert, seine zwei Tuerme sind weithin sichtbar. Bemerkenswert sind auch das Spalentor (1370) und die Peterskirche (15. Jh.). Die Lage im Dreilaendereck verleiht Basel eine weltoffene Atmosphaere, und Ausfluege nach Deutschland und Frankreich bieten sich an. Im nahen Jura kann man herrliche Bergwanderungen unternehmen. In Solothurn gibt es Bauwerke aus der Zeit der Renaissance und des Barock. Wer etwas Zeit mitbringt, sollte auch einen Abstecher nach Aarau und Baden mit ihren malerischen Altstaedten machen. Sehenswert ist auch der Badekurort Rheinfelden. Erholung findet man bei Bootsfahrten auf dem Rhein.

Westschweiz

Jura, Neuchtel (Neuenburg) und Fribourg (Freiburg): Der Bieler See, der Murtensee und der Neuenburger See liegen an den Auslaeufern des Jura. Das Huegelland, die Franches Montagnes im Kanton Jura sowie die Alpenauslaeufer im Kanton Fribourg bieten gute Wander-, Zelt- und Angelmoeglichkeiten. Die Schlucht des Doubs ist besonders eindrucksvoll. Fribourg (Internet: www.fribourgtourism.ch) ist eine der schoensten historischen Staedte der Schweiz. Gruyre (Greyerz) im Sueden des Kantons Fribourg ist eine Voralpenregion, in der viel Milch- und Viehwirtschaft betrieben wird. Gruyre ist eine huebsche Stadt, deren Stadtmauern vollstaendig erhalten geblieben sind. In La Chaux-de-Fonds und Le Locle, die seit 2009 zu den UNESCO-Weltkulturerbestaetten zaehlen, kann man Uhrenmuseen besuchen.

Urlaubsorte: St-Blaise, La Chaux-de-Fonds, Le Locle, Neuchtel, Auvernier, Colombier, La Neuveville, Fribourg, Gruyre, Murten, Le Brassus und St-Ursanne.

Genf und Genfer See:

Die Universitaetsstadt Genf (Genve) (Internet: www.geneve-tourisme.ch) liegt am Rh√ɬīneabfluss des Genfer Sees (Lac L√ɬ©man). Hier sind ueber 200 internationale Organisationen ansaessig, unter anderem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Rote Kreuz. Die Vereinten Nationen (UN) haben ihren europaeischen Hauptsitz im Palais des Nations, einem 1936 erbauten wuchtigem Gebaeudekomplex. Es war frueher der Sitz des 1920 gegruendeten Voelkerbund (LON), dem direkten Vorlaeufer der UN. Nach Aufloesung des Voelkerbundes zogen 1946 die Vereinten Nationen in das Palais ein. Das Palais umgibt ein Park, in dem zahlreiche Pfaue leben.

Von hier aus bietet sich auch ein wundervoller Blick ueber den Genfer See auf die gegenueberliegenden Bergmassive. Es finden taeglich Fuehrungen durch den Park und das Palais statt, besichtigt werden u.a. Konferenzsaeale, elegante Zimmer und Marmorflure sowie zahlreiche Kunstwerke und Skulpturen, Gastgeschenke von verschiedenen UN-Mitgliedslaendern.

Genf besitzt an die 30 Museen und ueber 100 Kunstgalerien. Besuchenswert ist besonders das Musée d'Horlogerie, ein Uhren- und Emaillearbeitenmuseum, das Musée Ariana (Porzellan- und Fayencesammlungen), sowie das Musée International de la Croix-Rouge, das die Geschichte und Arbeit des Roten Kreuzes erlaeutert. Das Musée de l'Art et Histoire und das Petit-Palais sind die wichtigsten Kunstmuseen.

Im Genfer Vorort Cologny befindet sich die Bibliotheca Bodmeriana/Fondation Martin Bodmer, die einmalige Privatsammlung des Schweizers Sammlers Martin Bodmer. Die Sammlung umfasst ueber 160.00 Exponate, die die Geschichte der schoenen Kuenste, Musik und Geisteswissenschaften illustrieren. Erstausgaben der klassischen Werke von William Shakespeare und John Locke, Manuskripte, Skulpturen, Originalpartituren von Franz Liszt, einige der ersten gedruckten Bibeln, antike Globen und Handschriften von literarischen und politischen Persoenlichkeiten der letzten Jahrhunderte, sind nur einige der bibliophilen und antiquarischen Kostbarkeiten, die hier zu besichtigen sind. Von Cologny aus hat man auch einen Panoramablick auf den Genfer See und das Palais des Nations auf dem gegenueberliegenden Seeufer.

Die weltbekannte See-Fontaene Jet d'Eau mit ihrer 140 m hohen Wassersaeule ist eine der meistfotografiertesten Sehenswuerdigkeiten Genfs. Ganz in der Naehe liegt die Ile Rousseau, ein kleines Inselchen, das dem Philosophen und Schriftsteller Jean-Jaques Rousseau gewidmet ist. Rousseaus Geburtshaus befindet sich nahe des Rathauses in der Altstadt.

Eine der schoensten Sehenswuerdigkeiten ist die romanische Kathedrale St-Pierre, die inmitten der malerischen Genfer Altstadt liegt. Antiquarische Geschaefte und elegante Laeden draengen sich entlang der verwinkelten Kopfsteinpflastergassen. Woechentlich findet ein kleiner antiquarischer Buchmarkt auf einem Platz unterhalb St-Pierres statt. Von der Kathedrale aus schlaengeln sich mittelalterliche Straeßchen zum Place du Bourg-de-Four, dem aeltesten Platz der Stadt.

Besuchenswert ist auch das alte Rathaus Hotel de Ville aus dem 16. Jahrhundert. Genf besitzt viele schoene Parks, im Jardin Anglais gibt es eine originelle Blumenuhr.

Das Freizeitangebot fuer Aktivurlauber ist vielseitig, vor allem Wassersport, Golf, Reiten und Bergsteigen sind beliebt.

Suedlich von Genf, bereits auf franzoesischem Boden, liegt der Mont Salve, dessen Kalkwaende eine ausgezeichnete Kletterschule hervorgebracht haben. Romantiker koennen auch mit Pferd und Wagen ueber die Jurahoehen ziehen.

Im Winter vertreibt man sich die Zeit mit Ski- und Schlittschuhlaufen.

Weinberge bedecken die Haenge der Monts du Lavaux; Riex und Epesses sind zwei der bekanntesten Weindoerfer am Nordufer des Genfer Sees. Die steilen Haenge des Lavaux ueber dem Genfersee zwischen Lausanne und Vevey wurden seit dem 12. Jahrhundert fuer den Weinbau in eine Terrassenlandschaft umgestaltet. Seit Juni 2007 gehoert das Weinbaugebiet Lavaux zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Lausanne (Internet: www.lausanne-tourisme.ch), die Hauptstadt des Kantons Vaud (Waadt), liegt am Nordufer des Genfer Sees. Wahrzeichen sind die Kathedrale Notre Dame in der Cité, der Altstadt, und das benachbarte Schloss (1397-1431). Lausanne ist der Hauptsitz des 1894 gegruendeten Olympischen Komitees, das Musée Olympique bietet einen Überblick ueber die Geschichte der modernen olympischen Spiele und die olympische Bewegung. Das Rathaus mit Renaissancefassade ist ebenfalls sehenswert. 15 Museen und ein vielseitiges Kultur- und Sportangebot sorgen fuer Abwechslung. Ein weltweit einmaliges Museum ist das Musée de l'Art Brut, das Gemaelde und Skulpturen von verhaltens- und geistesgestoerten Menschen und Mitgliedern von Randgruppen der Gesellschaft ausstellt.

Die Altstadt von Lausanne kann man am besten zu Fu√ɬü erforschen. Schoen ist ein Spaziergang am alten Hafen Port d'Ouchy. Von Ouchy kann man mit der Zahnradbahn in die Lausanner Innenstadt hinauffahren. Eine Vielzahl kleiner Fluesse und Huegel bestimmt das Landschaftsbild in der Waadt. Umgeben von Weinbergen liegt das Chteau d'Aigle, die ehemalige Residenz der bernischen Landvoegte. Eines der bedeutendsten Baudenkmaeler der Schweiz ist die ehemalige Benediktinerklosterkirche St-Pierre (11. Jh.) in dem Staedtchen Romainm√ɬītier. Auf dem Gletscher bei Les Diablerets kann man auch im Sommer Ski laufen. Die Aussicht auf den Montblanc (mit 4807 m der hoechste Berg Europas) ist unbeschreiblich. Villars ist ein populaerer Wintersport- und Luftkurort. Der 1300 m hoch gelegene Kurort Leysin bietet herrliche Panoramablicke auf die Rhoneebene, das Montblanc-Massiv und den Genfer See.

Sommerurlaubsorte: Lausanne, Montreux, Yverdon, Nyon-Coppet, Morges, Vevey, Villeneuve, Chteau-d'Oex, Les Diablerets, Leysin, Villars, Gryon, Payerne, Ste-Croix, Orbe und Vallée de Joux.

Winterurlaubsorte: Rochers-de-Naye, Les Avants, Chteau-d'Oex, Rougemont, Les Diablerets, Leysin, Villars, Gryon, St-Cergue, Ste-Croix und Vallée de Joux.

Montreux (Internet: www.montreux-vevey.com) am Genfer See wird auch oft die 'Perle der Schweizer Riviera' genannt. Von hier aus bieten sich klassisch schoene Blicke auf den See und die Berge. Montreux ist fuer sein mildes Klima und entspannte Kurortatmosphaere bekannt. Jeden Juli findet hier das weltberuehmte internationale Jazzfestival statt - Vorausbuchung wird empfohlen. Nur eine kurze Busfahrt entfernt liegt das Chteau de Chillon, ein trutziges Wasserschloss aus dem 12. Jahrhundert und eines des meist besuchten Sehenswuerdigkeiten der Schweiz. Von der Folterkammer aus hat man einen wundervollen Blick ueber den See, der gruenblaue Wasserspiegel ist beinahe auf Augenhoehe. Das Chteau, am Rande des Genfer Sees erbaut und auf drei Seiten von Wasser umgeben, spielte im 19. Jahrhundert eine Rolle in den Erzaehlungen und Romanen von Schriftstellern wie Jean-Jaques Rousseau, Perce Bysshe Shelley und Victor Hugo. Am bekanntesten wurde das Schloss Chillon jedoch von dem englischen Schriftsteller Lord Byron in seinem Gedicht 'The Prisoner of Chillon' verewigt. Auf den Saeulen und Mauern des Schlossverlieses haben unzaehlige Touristen ihre Unterschrift in den Stein gekratzt, u.a. findet sich hier auch die Unterschrift Lord Byrons, die durch einen Glaskasten geschuetzt ist.

Vevey (Internet: www.montreux-vevey.com) ist eine kleine malerische Stadt, die in der Naehe von Montreux liegt. Veveys beruehmtester Buerger war Charlie Chaplin, der hier die letzten 25 Jahre seines Lebens verbrachte und auf dem oertlichen Friedhof begraben liegt. An der Uferpromenade steht eine vielbesuchte Chaplin-Statue und alljaehrlich findet das Festival International du Film de Comédie de Vevey statt.

Zentralschweiz

Das Berner Oberland (Internet: www.berneroberland.ch) mit der Jungfrau-Region ist eines der schoensten Feriengebiete der Schweiz. Adelboden, Grindelwald und Lenk waren schon im 19. Jahrhundert vor allem beim europaeischen Adel beliebt. Der zwischen dem Thuner- und dem Brienzer See gelegene Ferien- und Luftkurort Interlaken ist das Tor zum Berner Oberland und Ausgangspunkt der schmalspurigen Berner-Oberland-Bahnen (BOB). Jungfrau (4158 m), Moench (4099 m) und Eiger (3970 m), dessen gefaehrliche, fast senkrecht abfallende Nordwand erst 1938 erstiegen wurde, gehoeren zu den bekanntesten Gipfeln der Schweiz. Im Sommer 2006 kam es am Eiger zu einem massiven Felssturz, ca. 700.000 Kubikmeter Steine brachen aus der Ostwand.

Auf das Jungfraujoch fuehrt eine Zahnradbahn. Das stark vergletscherte Finsteraarhorn ist mit 4275 m der hoechste Berg der Berner Alpen. Den besten Panoramablick hat man vom Niesen (2362 m) am Suedwestufer des Thuner Sees, zu erreichen mit der Standseilbahn von Muelenen. Klare Seen, Bergfluesse, vergletscherte Gipfel und Blumenwiesen machen den Reiz dieser Region aus.

Adelboden ist ein Bergdorf mit guten Wintersportmoeglichkeiten. Man erreicht Adelboden, wie auch Zweisimmen, von Spiez am Thuner See aus. Der Luftkurort Thun hat eine reizvolle Innenstadt. Von Muerren, einem autofreien Ferien- und Wintersportort, kann man mit der Schilthornbahn auf das 2970 m hohe Schilthorn fahren. Weitere Ausflugsziele sind die Wasserfaelle bei Gießbach und das Freilichtmuseum von Ballenberg.

In Bern (Internet: www.berninfo.com), der Hauptstadt der Schweiz, hat man einen Ausblick auf den Jura im Westen und im Sueden auf die Voralpen und die Alpen. Der mittelalterliche Stadtkern, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklaert wurde, befindet sich auf der Aarehalbinsel zwischen dem Zeitglockenturm und der Nydeggkirche. Die zahlreichen Museen sind besuchenswert. Bern verfuegt ueber die groeßte Sammlung von Arbeiten des Malers Paul Klee.

Sommerurlaubsorte: Interlaken, Muerren, Wengen, Lenk, Grindelwald, Adelboden, Brienz, Meiringen, Thun und Spiez.

Winterurlaubsorte: Interlaken, Muerren, Wengen, Lenk, Grindelwald, Adelboden, Gstaad, Lauterbrunnen, Zweisimmen und Meiringen.

Luzern und Umgebung: Berge, Seen, Nadelwaelder und Weideland sind charakteristisch fuer das beliebte Urlaubsgebiet. Das durch zwei Zahnradbahnen erschlossene Bergmassiv der Rigi ist beruehmt fuer seine großartigen Aussichtspunkte. Die besten sind Kulm (1800 m) und Scheidegg (1665 m). Luzern (Internet: www.luzern.org) liegt am Vierwaldstaetter See, auf dem Fahrten mit Raddampfern angeboten werden. Die Hofkirche, das Rathaus (1602-1606) und das Loewendenkmal sind nur einige der interessantesten Bauwerke der Stadt. Die 170 m lange ueberdachte Kapellbruecke, die ueber die Reuß fuehrt, war urspruenglich eine der aeltesten Holzbruecken des Landes (1333 errichtet). Im Sommer 1993 brannte sie ab, wurde jedoch innerhalb eines Jahres wiederaufgebaut. Das Richard-Wagner-Haus und das Verkehrshaus der Schweiz sind ebenfalls einen Besuch wert. Auf dem nahe gelegenen Rotsee wird alljaehrlich die Rotsee-Regatta ausgetragen. Sonnenberg, Guetsch, Pilatus und alle anderen Berge im Umkreis von Luzern erreicht man mit Drahtseilbahnen, Skiliften und Zahnradbahnen. Sehr reizvoll ist die Fahrt von dem Kurort Engelberg zum Titlis (3239 m), der zu jeder Jahreszeit mit Schnee bedeckt ist. In Engelberg selbst gibt es ein großartiges Benediktinerkloster (1120) und eine Barockkirche zu sehen, in der sich die groeßte Orgel der Schweiz befindet. In Schwyz stehen schoene Patrizierhaeuser.

Sommerurlaubsorte: Luzern, Engelberg, Weggis, Vitznau, Schwyz, Sarnen, Kuessnacht, Hergiswil, Gersau, Einsiedeln, Buergenstock und Brunnen.

Winterurlaubsorte: Engelberg, Andermatt, Melchsee-Frutt, Rigi und Soerenberg.

Ostschweiz

Graubuenden (Grisons): In Graubuenden (Internet: www.graubuenden.ch) betreibt man Alpwirtschaft, Ackerbau, Viehzucht und in den warmen Taelern auch Weinbau. In der rauen buendnerischen Gebirgsregion gibt es insgesamt 150 Taeler. In der Region Engadin (Internet: www.engadin.ch) liegt u. a. der weltberuehmte Wintersportort St. Moritz. Auch Davos, Klosters und Arosa sind in aller Welt fuer ihre hervorragenden Wintersportmoeglichkeiten bekannt. St. Moritz (Internet: www.stmoritz.ch) ist Inbegriff der Eleganz, das 1560 m hoch gelegene Davos bietet auch Kunstinteressierten etwas das Ernst-Ludwig-Kirchner-Museum zeigt die groeßte Privatsammlung der Arbeiten des Malers. In St. Moritz, Pontresina und Zuoz findet man die typischen Engadiner Steinhaeuser. Durch das Hochtal des Engadin (1000-1800 m), dessen Haenge mit Laerchenwaeldern bedeckt sind, fließt der Inn. Die hoechste Erhebung Graubuendens ist die Bernina (4049 m) an der Grenze zu Italien. Chur ist Ausgangspunkt der Rhaetischen Bahn, die u. a. nach St. Moritz, Arosa und Disentis faehrt und die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklaert wurde. Sehenswert sind die St. Luziuskirche, die Kathedrale (12.-13. Jh.) und das Rhaetische Museum. Von Chur erreicht man auch viele andere schoene Skiorte. Die Busfahrt von Chur ueber den San-Bernardino-Pass nach Bellinzona im Tessin ist atemberaubend. Flims ist ein Luftkurort, eingebettet in eine wundervolle Berglandschaft. Der Kanton Graubuenden blickt auf eine lange Geschichte zurueck; die vielen Schloesser, Burgen, Kirchen und Kapellen sind Zeugnisse der großen Vergangenheit. Den 168 qkm großen Schweizer Nationalpark erreicht man am besten von Zernez aus. Er ist zu einem Drittel bewaldet und bietet z. B. Murmeltieren, Rotwild, Steinwild und Adlern einen Lebensraum. Die Wanderwege (insgesamt 80 km) duerfen nicht verlassen werden.

Urlaubsorte (ganzjaehrig Saison): Flims, St. Moritz, Arosa, Davos, Bad Scuol, Bad Tarasp-Vulpera, Bad Vals, Berguen, Chur, Disentis, Klosters, Laax, Lenzerheide, Muestair, Obersaxen, Pontresina, Poschiavo, San Bernardino, Samedan, Savognin, Sedrun, Sils, Silvaplana und Zernez.

√ɬĖstlich und suedlich des Bodensees

Das Gebiet um den Bodensee am Nordrand der Alpen hat ein ausgespochen mildes Klima, was den Wein- und Obstanbau beguenstigt. Die Voralpenregion Appenzell (Internet: www.appenzell.ch), deren hoechste Erhebung der Saentis (2504 m) ist, ist ein ideales Bergwandergebiet. Das gruene Weideland erstreckt sich bis nach St. Gallen und weiter zum Bodensee. Der Rhein durchfließt den Bodensee und bildet bei Schaffhausen den Rheinfall, den groeßten Wasserfall Mitteleuropas. Stein am Rhein ist eine mittelalterliche Kleinstadt. St. Gallen (Internet: www.st.gallen-bodensee.ch) hat eine Altstadt mit Patrizierhaeusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Besonders sehenswert sind die Stiftsbibliothek im Innenhof des Benediktinerklosters, die Kantonsbibliothek St. Gallen, die 1551 gegruendet wurde, und die barocke Domkirche.

Sommerurlaubsorte: Schaffhausen, Stein am Rhein, Uferorte am Bodensee, Wildhaus und Unterwasser.

Winterurlaubsorte: Wildhaus und Unterwasser im Toggenburg.

Suedschweiz

Wallis (Valais): Das Wallis (Internet: www.wallis.ch) im oberen Rh√ɬīnetal erstreckt sich bis zum Genfer See. Zwischen Alpennord- und Suedseite findet man eine abwechslungsreiche Landschaft. In den stark vergletscherten Walliser Alpen liegen die hoechsten Gipfel der Schweiz: Dufourspitze (4634 m), Dom (4545 m), Wei√ɬühorn (4507 m) und Matterhorn (4477 m). Die Wald- (2300 m) und Schneegrenzen (3200 m) liegen sehr hoch. Kleine Doerfer mit alten Holzhaeusern klammern sich foermlich an die Berghaenge. In den zahlreichen romantischen Seitentaelern liegen viele schoene Urlaubsorte, die bekanntesten sind Saas Fee im Saastal und Zermatt im Mattertal, das vom Matterhorn ueberragt wird. Zermatt ist ein renommiertes Wintersportzentrum. Im Ort selbst sind Autos nicht zugelassen; wer nicht zu Fu√ɬü unterwegs ist, bewegt sich mit Pferd und Wagen fort. Es gibt gut markierte Wanderwege; Seilbahnen, Ski- und Sessellifte erschlie√ɬüen auch die Hochlagen. Erholungssuchende Bergwanderer und ehrgeizige Bergsteiger kommen gleicherma√ɬüen auf ihre Kosten. Eine Seilbahn fuehrt auf das Kleine Matterhorn (3882 m) bei Zermatt. Im Wallis liegen die groe√ɬüten Schweizer Gletscher: der 25 km lange Gro√ɬüe Aletschgletscher bedeckt 87 qkm. Den beruehmten Rhonegletscher und die Eisgrotte bei Gletsch sowie den unterirdischen See bei St-L√ɬ©onard sollte man sich ansehen. In der historischen Kleinstadt Brig am Suedufer der Rhone steht das bedeutendste Barockschloss der Schweiz, das Stockalperschloss. Der Bischofssitz Sion (Sitten) und Martigny mit seiner Burgruine sind ebenfalls sehenswert und gute Ausgangspunkte fuer Ausfluege in die Umgebung. Wer Burgen mag, sollte nach Leuk, Sierre, Sion und Monthey fahren.

Urlaubsorte (ganzjaehrig Saison): Zermatt, Saas Fee, Crans-Montana, Leukerbad, Champex, Champéry, Riederalp, Bettmeralp und Verbier.

Winterurlaubsorte: Bellwald, Fiesch, Graechen, Les Marécottes, Champéry-Planachaux, Morgins, Salvan und Finhaut.

Ticino (Tessin) (Internet: www.ticino-tourism.ch): Im suedlichsten Kanton der Schweiz spricht man italienisch, Klima und Atmosphaere sind mediterran. Lugano (Internet: www.lugano-tourism.ch), die groeßte Tessiner Stadt, liegt am Fuß des San Salvatore und des Monte Br am Lago di Lugano. Die Stadt gehoert zu den beliebtesten Schweizer Ferienzielen. Schoene Piazzas, Palazzos, Palmen und die lange Uferpromenade machen ihren Reiz aus. Kunsthistorisch Interessierte sollten sich die Kathedrale San Lorenzo ansehen. Locarno am Lago Maggiore mit seinen engen Gassen und Straßencafés ist besonders schoen im Fruehling und im Herbst. Die Stadt liegt wunderschoen, Gaerten und Weinberge bedecken die umliegenden Huegel. Die zauberhaften Doerfer der Gegend sind mit dem Bus zu erreichen. Ausflugsfahrten zu den oft idyllischen Paessen, u. a. zum Lukmanier-, Furka- und dem Oberalppass, werden angeboten. Auch Mailand und Venedig liegen in erreichbarer Naehe. Schifffahrten kann man auf dem bezaubernden Lago Maggiore unternehmen. Bei Brissago liegen zwei reizvolle Inseln, die Isole di Brissago. Auf der groeßeren der beiden Inseln gibt es einen Botanischen Garten mit mediterraner Vegetation. Naturfreunde sollten die Region Bolle di Magadino aufsuchen, eine noch fast unberuehrte Landschaft. Das Palaeontologische Museum in Meride ist ebenfalls sehenswert.

Urlaubsorte: Locarno, Ascona, Brissago, Lugano, Morcote und Gandria.

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