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Deutschland Urlaubsorte & Ausfl│ge


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Urlaubsorte & Ausfluege

Einleitung

Sandstraende, Hochgebirge, Waelder, Seen, Flusstaeler, mittelalterliche Kleinstaedte, Schloesser und Burgen sowie einige der groe├â┬čten Staedte Europas machen Deutschland (Internet: www.deutschland-tourismus.de) zu einem attraktiven Reiseziel.

Der Norden umfasst die Nordseekueste, die Ostfriesischen Inseln, Schleswig-Holstein, die Stadtstaaten Hamburg und Bremen sowie das Wesertal und die Lueneburger Heide. An die Ostseekueste mit ihren Seebaedern, den tief ins Land reichenden Foerden und den vorgelagerten Inseln Ruegen und Usedom zieht es Jahr fuer Jahr viele Reisende. Weitere beliebte Urlaubsgebiete sind die Mecklenburger Seenplatte, der Harz, der Thueringer Wald, die Saechsische Schweiz und das Zittauer Gebirge. Im Westen des Landes liegen Westfalen, das Ruhrgebiet, das Rheinland mit seiner romantischen Flusslandschaft, das Saarland und die Weinregion der Rheinpfalz. Im Bundesland Hessen mit seiner Mittelgebirgslandschaft verlaeuft die Bergstra├â┬če, eine der schoensten deutschen Ferienstra├â┬čen. Der Schwarzwald liegt im Suedwesten im Bundesland Baden-Wuerttemberg. Das Neckartal, die Schwaebische Alb und der Bodensee sind weitere beliebte Urlaubsgebiete dieser Region. Bayern ist nach wie vor Ferienziel Nummer eins. Der Bayerische Wald mit dem ersten deutschen Nationalpark an der tschechischen Grenze, das liebliche Frankenland in Nordbayern, die Alpen und Oberbayern im Sueden Bayerns sowie das schoene Allgaeu sind aeu├â┬čerst populaer.

Rundreisen

5-taegig:
Ruedesheim Lorelei Felsen St. Goar Koblenz Bonn Koeln (Rheinfahrt). 7-taegig: (a) Heidelberg Wuerzburg Nuernberg Regensburg Schloss Neuschwanstein (Romantische Stra├â┬če). (b) Heidelberg Heilbronn Ulm Nuernberg (Burgenstra├â┬če). (c) Erfurt Weimar Jena Eisenach Rudolstadt Arnstadt (Klassische Stra├â┬če in Thueringen).

Weitere deutsche Ferienstra├â┬čen:
(a) Lindau Oberstdorf Oberammergau Garmisch-Partenkirchen Berchtesgaden (Deutsche Alpenstra├â┬če). (b) Trier Koblenz (Mosel-Weinstra├â┬če). (c) Freudenstadt Baden-Baden (Schwarzwald-Hochstra├â┬če). (d) Freudenstadt Pforzheim (Schwarzwald-Baederstra├â┬če).

Die Kueste

Der Nordseekueste (Internet: www.die-nordsee.de) vorgelagert befinden sich die Nordfriesischen und Ostfriesischen Inseln.

Die Nordfriesischen Inseln Sylt, Foehr, Amrum, Pellworm, Nordstrand und die Halligen haben einen Ruf als beliebte Ferienziele und sind fuer ihre artenreiche Vogelwelt bekannt.

Sylt (Internet: www.sylt.de) ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Aushaengeschild der Insel ist der 38 km lange Sandstrand auf der Westseite. Hier finden alljaehrlich im Herbst der Surf-World-Cup statt. An der Ostseite liegt das Wattenmeer, durch das man gefuehrte Touren unternehmen kann. Ein Vogelschutzgebiet suedlich von Westerland besteht aus verschiedenen Biotopen in denen heimische Seevoegel leben. In List, dem noerdlichsten Ort der Republik, gibt es neben den beeindruckenden Wanderduenen ein Wattenmeer-Informationszentrum. Das Wattenmeer wurde 2009 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklaert. Kampen ist ein kleines Dorf mit gro├â┬čem Ruf: zahlreiche Prominente lassen es sich hier gut gehen. Es gibt Veranstaltungshighlights, Kulturmagneten, Partyatmosphaere, kulinarische Verwoehnung und Shoppingerlebnisse. Daneben bietet Kampen mit Sandstraenden, der Uwe-Duene (52 m hoch), einem Vogelschutzgebiet und dem Roten Kliff eine abwechslungsreiche Umgebung. Wenningstedt-Braderup ist als Familienferiendomizil bekannt und beliebt. Wenningstedt eignet sich zum Sonnenbaden und Schwimmen; Braderup ist mit seiner Einbettung in die Heidelandschaft fuer Wanderungen und Radtouren geeignet. Das Seebad Sylt-Ost besteht aus den Ortschaften Tinnum, Keitum, Munkmarsch, Archsum und Morsum und bietet eine gro├â┬če Variation an Landschaftsbildern: Deiche und Heide, Salzwiesen und Felder, Kliff und Wattenmeer. In Westerland pulsiert das Herz der Insel. Unterhaltungs- und Freizeitangebote sind genauso vorhanden wie eine schoene Umgebung fuer Naturliebhaber. Entspannung findet man im Syltness Center, wo Moeglichkeiten fuer Wellness, Beauty, Thalasso und Fitness gegeben sind. An Sylts schmalster Stelle liegt der Ort Rantum (Internet: www.rantum.de) - auf den Duenen zwischen der Nordsee mit seinem schoenen 12 km langen Strand und dem geheimnisvollen Lebensraum Wattenmeer befinden sich die reetgedeckten Haeuser des idyllischen Dorfes. Im Sueden der Insel liegt Hoernum (Internet: www.hoernum.de) mit seinem alles ueberragenden Leuchtturm und einem interessanten Naturzentrum. Auch hier laden lange Sandstraende zum Erholen ein.

Neben Sylt bieten die Nordfriesischen Inseln Foehr und Amrum mit langen Sandstraenden Moeglichkeiten zum Baden und Sonnen. Auf Foehr (Internet: www.foehr.de) lassen sich gefuehrte Wattwanderungen unternehmen, auf denen man diesen Lebensraum kennenlernen kann. Bronzezeitliche Zeitzeugen wie z.B. Grabfunde kann man im Friesenmuseum in Wyk zu Gesicht bekommen. Fuenf Muehlen gibt es noch auf der Insel; sie stehen in Wyk, Wrixum, Borgsum und Oldsum. Sehenswert sind auch die schoenen mittelalterlichen Kirchen aus dem 12. und 13. Jahrhundert samt wertvollem Interieur. Eine Besonderheit sind die Grabsteine, die man auf den Friedhoefen in Niweblum, Suederende und Wyk-Boldixum sieht. Sie erzaehlen in Text und Bild Geschichten ueber das Leben der ehemaligen Bewohner.

Urspruengliche Friesendoerfer, ausgedehnte Duenen, Waelder- und Heidelandschaften sind die Markenzeichen der Insel Amrum (Internet: www.amrum.de). Nebel hat einen wunderschoenen Ortskern mit der St. Clemens-Kirche. In Sueddorf dominiert die Sueddorfer Muehle das Ortsbild. In Steenodde kann man bei der Besichtigung bronzezeitlicher Huegelgraeber auf geschichtlichen Pfaden wandeln. In der Amrumer Windmuehle befindet sich ein Heimatmuseum, das ueber den Muehlenbetrieb, Landwirtschaft und Fischerei informiert. Daneben werden in wechselnen Sonderausstellungen Gemaelde und Fotografien verschiedener Kuenstler gezeigt.

Pellworm und Nordstrand sind anerkannte Nordseeheilbaeder im Wattenmeer. Die Halligen sind durch Abtragungen waehrend Sturmfluten entstanden.

Zu den Ostfriesischen Inseln zaehlen Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge.

Borkum (Internet: www.borkum.de), ein anerkanntes Nordseebad, ist ueber Kurbadaktivitaeten hinaus fuer Badevergnuegen am schoenen, 26 km langen Sandstrand bekannt. Au├â┬čerdem bieten sich Wanderungen und Fahrradtouren entlang der Duenen an. Auch Wassersport wie Segeln und Surfen kann man hier betreiben.

Eine Insel fuer alle Altersgruppen ist das autofreie Juist (Internet: www.juist.de). Der schoene, 17 km lange Sandstrand laedt zum Baden, Sonnen und Spielen ein. Auf Juist gibt es ein interessantes Kuestenmuseum zur Geomorphologie der Nordseeregion, zu Kultur und Geschichte, zum Kuestenschutz und Rettungswesen, zu Flora und Fauna der Insel. Der Hammersee ist ein gro├â┬čer Sue├â┬čwassersee, der bei der Zusammensetzung der ehemals zweigeteilten Insel entstand. Direkt neben dem Hammersee wurde ein Waeldchen aus windbestaendigen Pflanzen angelegt, das heute durch seine seltenen Baumarten ein Naturschutzgebiet ist. Lohnenswert ist eine Wanderung zur Bill, wo Nordsee und Wattenmeer aufeinander treffen. Hier kann man unter Umstaenden Seehunde beobachten. Am Kalfamer, dem Ostende der Insel, laesst sich die Duenenbildung studieren. Zudem findet sich hier ein wichtiges Rast- und Nistgebiet fuer Zugvoegel.

Waehrend Juist seine Urspruenglichkeit bewahrt, oeffnet sich Norderney (Internet: www.norderney.de) dem Massentourismus. Es gibt alles, was das Herz begehrt: Theater und Kino, Museen und Kirchen, Hotels und Restaurants. Aber auch die Natur bietet viele Moeglichkeiten fuer Urlauber, wie Strandspaziergaenge, Wattwanderungen, Seevoegelbeobachtungen und Kaninchenjagd.

Baltrum (Internet: www.baltrum.de), die kleinste der Ostfriesischen Inseln bietet Ruhe und Entspannung, denn auf der Insel fahren keine Autos, sind Laerm und Hektik unbekannt. Fuer Sportbegeisterte bietet die Insel viele Moeglichkeiten von Jogging ueber Tennis bis Windsurfen findet jeder das Richtige.

Auch Langeoog (Internet: www.langeoog.de) ist eine autofreie Insel, auf der man Ruhe genauso wie Freizeitspa├â┬č finden kann. Das anerkannte Nordseebad ist auch in den Wintermonaten ein beliebtes Ferienziel.

Spiekeroog (Internet: www.spiekeroog.de) zeichnet sich durch sein gruenes Erscheinungsbild aus. Es gibt viele Waelder, die zum Wandern und Radfahren einladen. Tritt man aus den Waeldern heraus und steigt die Duenen empor, hat man einen Blick ueber das Meer und den schoenen Sandstrand. Es gibt eine alte Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit einer Renaissance-Kanzel und einer legendaeren Pieta. Interessantes und Wissenswertes bietet das Inselmuseum und das Muschelmuseum. Das neue Umweltzentrum Wittbuelten informiert ueber die Inselentstehung und die Lebensraeume.

Auch Wangerooge (Internet: www.wangerooge.de) hat eine Menge an Freizeit- und Erholungsaktivitaeten zu bieten. Die autofreie Insel verfuegt ueber zwei Leuchttuerme, davon sind im Alten Leuchtturm ein Museum und ein Standesamt eingerichtet.

Eine bedeutende Nordseeferieninsel ist Helgoland (Internet: www.helgoland.de). Die Insel ist aus rotem Buntsandstein und ragt mit ihren Steilkuesten 61 m hoch aus dem Meer empor. Das Oberland ist mit einem Fahrstuhl und 260 Treppenstufen mit dem Unterland verbunden. Badevergnuegen kann man auf der Duene erleben, einer nebengelagerten Insel, die mit ihren Sandstraenden lockt. Abgesehen von hier ruhenden Seehunden und Robben ist die Duene aber unbewohnt. Das Naturdenkmal und Wahrzeichen Helgolands, die Lange Anna, ist ein abseits der Hauptinsel stehender Fels, der als Brut- und Nistplatz fuer Seevoegel dient. Den Sprung der Lummen von den Felsen kann man in den Sommermonaten beobachten.

Die Nordseehalbinsel Eiderstedt lockt Touristen in ihre Seebaeder Sankt Peter-Ording, Garding und Toenning. Das Wahrzeichen der Halbinsel ist der alles ueberblickende Leuchtturm Westerhever Sand in Westerhever. In Sankt Peter-Ording, dem bekanntesten Seebad auf Eiderstedt, gibt es viel zu sehen und zu erleben. Das Bernsteinmuseum zeigt, was man aus dem "Gold des Nordens" zaubern kann, das Heimatmuseum stellt traditionelle Hausgeraetschaft aus und im Westkuestenpark kann man auf Tuchfuehlung mit verschiedenen Haus- und Wildtieren gehen. In Vollerwiek lockt ein Badestrand, von wo aus sich bei Ebbe Wattwanderungen unternehmen lassen. Das Eidersperrwerk verfuegt ueber fuenf Tore, die sich bei Sturmfluten schlie├â┬čen lassen. Am Katinger Watt entstand im Zuge des Baus des Eidersperrwerkes ein Natur- und Vogelschutzgebiet, in dem rund 60 Vogelarten leben.

Toenning ist ein huebsches Staedtchen mit historischem Kern und Hafen. Das Multimar Wattforum klaert anschaulich ueber das Wattenmeer auf. In Witzwort befindet sich der Rote Haubarg, ein 1795 errichtetes traditionelles Bauernhaus. Heute wird es als Museum und Restaurant genutzt. Wasserkoog ist eine Kuenstlerkolonie mit zahlreichen Galerien in traditionellen Friesenhaeusern. In Tating befindet sich mit dem Hochdorfer Garten ein schoener Barockgarten mit Obstbaumhainen.

An der Ostseekueste, an der es anders als an der Nordsee keine Gezeiten gibt, sind die Inseln Hiddensee, Ruegen und Usedom die Besuchermagneten.

Die Passagierschiffe der Wei├â┬čen Flotte laufen die autofreie Insel Hiddensee (Internet: www.hiddensee.de) an. Die fast unberuehrte Landschaft ist vielfaeltig und der Vogelreichtum lockt nicht nur Vogelkundler an. Auf der Insel gibt es drei Naturschutzgebiete und eine Nationalparkschutzzone, die nicht betreten werden darf. Grieben hat seinen urspruenglichen Charakter bewahrt und so begrue├â┬čen den Besucher ungepflasterte Wege, reetgedeckte Haeuser und slawische Feldsteinmauern. Der Ort Kloster hat seinen Namen vom ehemaligen Zisterzienserkloster, das vom 13. bis 16. Jahrhundert von Moenchen besiedelt und waehrend des Drei├â┬čigjaehrigen Krieges zerstoert wurde. Heute ist Kloster mit dem Heimatmuseum, der Inselkirche und dem Hauptmann-Haus das kulturelle Zentrum der Insel. Das suedlich gelegene Neuendorf steht unter Denkmalschutz, da sich hier der Ursprungscharakter der Siedlung erhalten hat. Neben Neuendorf kann man in Vitten auf Hausmarken treffen, eine besondere Form der Eigentumskennzeichnung aehnlich einem Wappen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Ruegen (Internet: www.ruegen.de) ist die groe├â┬čte deutsche Insel. Sie ist ein beliebtes Ferienziel mit langen Sandstraenden und dem Nationalpark Jasmund, in dem sich die beruehmten Kreidefelsen befinden. Die wei├â┬čen Felsen, die schroff ins Meer abfallen, inspirierten z.B. den Maler Caspar David Friedrich. Anfang 2005 stuerzte allerdings der Kreidefelsen Wissower Klinken, der stark durch Erosionen beschaedigt war, ein. Der groe├â┬čte Kreidefels ist der Koenigsstuhl, der sich 118 m ueber dem Meer erhebt. Hier befindet sich auch das Nationalpark-Zentrum, das mit einer gro├â┬čen Ausstellung ueber das Schutzgebiet informiert. Am Kap Arkona, einer 45 m hohen Steilkueste, steht der alte Leuchtturm, der nach den Entwuerfen Schinkels erbaut wurde. Einen Hauch von Seebadatmosphaere vergangener Jahrhunderte vermittelt die Architektur an der Strandpromenade in Binz. Die Bernsteinpromenade im Ostseebad Goehren hingegen vermittelt die Lebendigkeit eines Familienortes. Weitere Sehenswuerdigkeiten sind das Seebad Prora (Vorzeige-Objekt der NS-Organisation Kraft durch Freude), das Jagdschloss Granitz und die alte klassizistische Fuerstenresidenz Putbus.

Auf Usedom (Internet: www.usedom.de), der zweitgroe├â┬čten Insel Deutschlands, machte das Gro├â┬čbuergertum schon im 19. Jahrhundert Badeurlaub. Reizvolle Natur mit kilometerlangen Sandstraenden, herrlichen Waeldern, Mooren und Weideflaechen locken Besucher heute wie damals. Die drei Kaiserbaeder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin sind fuer ihren Gruenderjahr-Charme bekannt und beliebt. Sie zaehlen zu den schoensten Seebaedern an der Ostseekueste mit klassizistischen Gebaeuden, den langen und breiten Sandstraenden sowie den historischen Seebruecken. Weitere wichtige Seebaeder auf Usedom sind Karlshagen, Trassenheide, Zinnowitz, Zempin, Koserow, Koelpinsee und ├â┬ťckeritz. In den Norden der Insel locken das historische Peenemuende, schoene Lindenalleen und reetgedeckte Fischerhaeuser am Achterwasser.

Zur Ostsee gehoeren neben den beliebten Ferieninseln auch die Kieler Bucht, die Mecklenburger Bucht mit der Luebecker Bucht und die Pommersche Bucht.

Die Kieler Bucht besteht aus den Seitenarmen Flensburger Foerde, Schlei, Eckernfoerder Bucht und Kieler Foerde.

An der Flensburger Foerde, einem Anziehungspunkt fuer Segler, befinden sich die Staedte Flensburg und Gluecksburg. In Flensburg (Internet: www.flensburg.de), der noerdlichsten Stadt Deutschlands, findet man viele Gebaeude aus dem 16. Jahrhundert. Sehenswert sind die Marienkirche, die Nikolaikirche und das Nordertor. Das Flensburghus, ein ehemaliges Waisenhaus, ist heute Sitz des daenischen Kulturzentrums und des Suedschleswigschen Vereins. Der Museumsberg informiert ueber die Kunst- und Kulturgeschichte der Region.

Die Schlei ist ein Wasserarm zwischen der historischen Landschaft Angeln und der Halbinsel Schwansen. Auf der Halbinsel Schwansen befinden sich u.a. die beliebten Ostseebaeder Damp und Schoenhagen.

Die Eckernfoerder Bucht grenzt an Schwansen mit seinen Straenden und Steilkuesten, typischen Reet- und historischen Herrenhaeusern.

An der Kieler Foerde liegt die Stadt Kiel (Internet: www.kiel.de), Landeshauptstadt von SCHLESWIG-HOLSTEIN. Jaehrlich im Juni findet hier die Kieler Woche statt. Kiel ist das Segelzentrum Deutschlands, in dem Segelfreunde ausgezeichnete Einrichtungen finden.

Die Mecklenburger Bucht erstreckt sich von der Insel Fehmarn im Westen bis zur Halbinsel Fischland-Dar├â┬č-Zingst im Osten.

Fehmarn (Internet: www.fehmarn-info.de) bietet eine abwechslungsreiche Landschaft: Naturschutzgebiete mit Wasservogelreservat, Sandstraende und Steilkueste. Sehenswuerdigkeiten sind die einzige noch in Europa existierende Segelwindmuehle in Lemkenhafen, die St. Johannis-Kirche in Petersdorf, die St. Nikolai-Kirche in Burg, das Niobe Denkmal am Gammendorfer Strand und das Peter-Wiepert-Heimatmuseum.

In der Luebecker Bucht, einem Teil der Mecklenburger Bucht, befinden sich die Ferienziele Groemitz, Neustadt in Holstein, Timmendorfer Strand, Niendorf und Luebeck-Travemuende. Groemitz (Internet: www.groemitz.de) bietet einen 8 km langen Sandstrand mit schoener Strandpromenade und belebter Seebruecke. Lohnenswert ist ein Abstecher zum Klosterdorf Cismar, einem Benektinerkloster aus dem 13. Jahrhundert, das heute eine Kuenstlerkolonie ist. Fuer Segler ist Neustadt in Holstein (Internet: www.neustadt-holstein.de) eine gute Adresse, denn in der Hafenstadt befindet sich der groe├â┬čte private Jachthafen Deutschlands mit 1300 Liegeplaetzen. Sehenswertes gibt es mit dem klassizistischen Rathaus und dem Kremper Tor, das als Ostholstein-Museum genutzt wird. Timmendorfer Strand (Internet: www.timmendorfer-strand.de) und das benachbarte Niendorf verbindet eine 6,5 km lange autofreie Strandpromenade, an der man wunderbar schlendern und den Meerblick genie├â┬čen kann. Timmendorfer Strand verfuegt au├â┬čerdem ueber ein Meerwasseraquarium und einen Vogelpark mit der groe├â┬čten Eulensammlung weltweit. Golfspieler finden in der Umgebung zahlreiche Moeglichkeiten fuer die Ausuebung ihres Hobbys. Travemuende (Internet: www.travemuende.de), ein Stadtteil Luebecks, ist vor allem fuer seine schoene Strandpromenade beruehmt. Der Travemuender Leuchtturm ist der aelteste in Deutschland. Im Hafen befindet sich mit dem Segelschiff Passat einer der schoensten Viermaster. Die Passat mit ihren 56 m hohen Masten steht unter Denkmalschutz. Im Sommer findet jaehrlich die Travemuender Woche, eine internationale Segelregatta statt.

In der Mecklenburger Bucht im Bundesland Mecklenburg.Vorpommern gelten die Ostseebaeder Boltenhagen, Kuehlungsborn, Heiligendamm, Warnemuende und Graal-Mueritz als beliebte Ferienziele. Boltenhagen (Internet: www.boltenhagen.de) hat neben dem schoenen 4 km langen Sandstrand mit Seebruecke und den typischen klassizistischen Buergerhaeusern der Seebaeder auch eine Steilkueste. Lohnenswert ist ein Ausflug zum Gutshaus Redewisch, das unter Denkmalschutz steht und heute ein Hotel beherbergt. Auch Kuehlungsborn (www.kuehlungsborn.de) ist ein gutes Beispiel fuer die Baederarchitektur des 19. Jahrhunderts. Ein touristisches Muss ist die Fahrt mit der Schmalspurbahn Molli, die Kuehlungsborn mit Bad Doberan verbindet. Auf ihrer Reise macht sie Station im aeltesten Seebad Deutschlands, Heiligendamm (Internet: www.heiligendamm.de). Bereits im 18. Jahrhundert wurde mit dem Ausbau des Ortes zum elegantesten Seebad mit klassizistischen Bade- und Wohnhaeusern begonnen, die auch heute noch das Stadtbild praegen. Warnemuende (Internet: www.warnemuende.de), der Stadtteil Rostocks der als Ostseebad beliebt ist, ist nicht nur fuer seinen breiten Sandstrand, sondern auch fuer die Hanse Sail, einer der groe├â┬čten maritimen Veranstaltungen in Norddeutschland, bekannt. Sehenswert sind der Leuchtturm, das Wahrzeichen Warnemuendes, die 530 m lange Westmole und der Alte Strom an dessen Ufer alte Fischkutter und moderne Jachten verankert sind und kleine Kneipen, Caf├â┬ęs und Geschaefte die Besucher locken. Als Tor zur Halbinsel Fischland-Dar├â┬č-Zingst gilt das Ostseebad Graal-Mueritz (Internet: www.graal-mueritz.de). Die alten reetgedeckten Fischerkaten neben den klassizistischen Villen machen den Charme des Ortes aus. Einen Besuch sollte man dem zentral gelegenen Rhododendronpark mit seinen ueber 2000 Arten abstatten.

Die Halbinsel Fischland-Dar├â┬č-Zingst (Internet: www.fischland-darss-zingst.de) bildet den oestlichen Abschluss der Mecklenburger Bucht. Hier befinden sich die Seebaeder Wustrow, Ahrenshoop, Prerow und Zingst. Das Wander- und Radwegenetz ist ausgezeichnet, so dass auch Aktivurlauber voll auf ihre Kosten kommen. Sehenswertes in Wustrow (Internet: www.ostseebad-wustrow.de) gibt es vor allem im denkmalgeschuetzten Ortsteil Barnstorf, das sich durch seine typischen Bauerngehoefte auszeichnet. Hier werden in der Kunstscheune regelmae├â┬čige Ausstellungen norddeutscher Kuenstler gezeigt. Ahrenshoop (Internet: www.ostseebad-ahrenshoop.de) glaenzt mit Kontrasten: Steilkueste und Sandstraende, Wiesen und Waelder machen das Staedtchen zum Mekka fuer Kuenstler, die sich hier Inspiration erhoffen. Dies spiegelt sich im kulturellen Veranstaltungskalender wider, denn Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Workshops stehen staendig auf dem Tagesplan. Prerow (Internet: www.ostseebad-prerow.de) zeichnet sich vor allem durch den Nordstrand aus - einem staendig wachsenden und geschuetzt liegenden Ostseeabschnitt. Fuer Kulturinteressierte gibt es das Dar├â┬č-Museum, das zur Geologie, Fischerei, Flora und Fauna sowie zur Architektur der Halbinsel aufklaert. Die einstige Fachwerkkirche, die waehrend der Schwedenzeit in einen Backsteinbau umgewandelt wurde, kann man in Prerow besichtigen. Auch Prerow gilt als Kuenstlerort und so laedt die Kulturkate Kiek In zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Am letzten Zipfel vom Dar├â┬č ragt der auch heute noch betriebene Leuchtturm Dar├â┬čer Ort empor. An seinem Fu├â┬č informiert das Natureum ueber die Dar├â┬čer Naturlandschaft.

Zingst (Internet: www.zingst.de) hat sich ganz seinem Heilbadcharakter verschrieben. Hier bieten sich Gelegenheiten zur Entspannung und Wellness. Aber auch Naturfreunde koennen sich bei Vogelbeobachtungen, ausgedehnten Wanderungen und abwechslungsreichen Radtouren erholen.

Die Pommersche Bucht verbindet Deutschland und Polen. Auf der deutschen Seite liegen die beliebten Urlaubsinseln Ruegen und Usedom in der Pommerschen Bucht. Bekannt ist die Bucht durch das gleichnamige Naturschutzgebiet, das auch Europaeisches Vogelschutzgebiet ist. Hier leben, rasten und nisten verschiedene Vogelarten, darunter Moewen-, Schwalben, Entenarten, Lummen und Alke.

Aktuelle Informationen ueber die Nordsee, Ostsee und ueber die Hansestaedte gibt es auf den Internetseiten Deutsches Kuestenland www.deutsches-kuestenland.de. Die Seiten www.die-nordsee.de und www.deutscheostseekueste.de geben Auskunft ueber attraktive Urlaubsziele an Nord- bzw. Ostsee. Das Portal www.nordwesten.net informiert ueber den Nordwesten Deutschlands sowie ueber Niedersachsens Nordseekueste.

Norddeutschland

Die Landschaft im noerdlichsten Bundesland SCHLESWIG-HOLSTEIN (Internet: www.sh-tourismus.de) ist ueberwiegend flach mit sanften Huegeln, Seen und schoenen Sandstraenden. Die Ostseebaeder werden jeden Sommer von vielen Erholungssuchenden besucht (siehe Die Kueste). Abseits der Touristenpfade liegen die bezaubernden Kleinstaedte Ratzeburg (Internet: www.ratzeburg.de) und Moelln (Internet: www.moelln.de).

In Schleswig (Internet: www.schleswig.de) ist vor allem der schoene alte Dom zu bewundern. Die historische Altstadt hat durch kleine Stra├â┬čen und alte Gebaeude ein besonderes Flair. Die Fischersiedlung Holm aus dem 10. Jahrhundert besteht auch heute noch aus zahlreichen kleinen Fischerhaeusern.

Suedlich von Schleswig liegt die alte Wikingerstadt Haithabu (Stadt in der Heide) heute ein modernes Museum, das ueber die hiesigen Ausgrabungen und das Alltagsleben der nordischen Eroberer informiert.

Luebeck (Internet: www.luebeck.de), dessen Altstadt von Wasser umgeben ist und zum UNESCO-Weltkulturerbe zaehlt, gilt als die schoenste Stadt Norddeutschlands. Das Holstentor, das Rathaus, die Marienkirche, das Heilige-Geist-Spital und die vielen im Stil norddeutscher Backsteinbaukunst erbauten Buergerhaeuser verweisen auf die einflussreiche Geschichte der Handelsstadt, die im Mittelalter ihre Bluetezeit erlebte. Thomas Mann verewigte sie in seinem Buddenbrooks-Roman. Im Buddenbrook-Haus befindet sich das Heinrich- und Thomas-Mann-Zentrum, das ueber Leben und Werk der Brueder informiert. Luebecks Zentrum wurde kuerzlich zur autofreien Zone erklaert.

Im Hinterland der Luebecker Bucht (siehe Die Kueste) liegt die liebliche Holsteinische Schweiz (Internet: www.holsteinischeschweiz.de) mit dem bekannten Naturpark, eine malerische Region mit saftigem Weideland und bewaldeten Huegeln, in die zahlreiche Seen eingebettet sind. Der Naturpark umfasst das Kerngebiet der Holsteinischen Schweiz mit den Staedten Ploen, Malente und Eutin. Wassersportfreunde kommen im Luftkurort Ploen (Internet: www.ploen.de) am Gro├â┬čen Ploener See voll auf ihre Kosten. Hier gibt es Gelegenheit fuer Paddeln, Segeln und Schwimmen. Die charmante Altstadt und das Renaissance-Schloss mit seinem schoenen Schlossgarten laden zum Bummeln ein. Touristisch bedeutsam ist Bad Malente-Gremsmuehlen (Internet: www.bad-malente.de) mit seinem gro├â┬čen Freizeitangebot rund um Gesundheit und Wohlfuehlen. Auch Ausfluege in die Umgebung, z.B. zur beruehmten Braeutigamseiche im Dodauer Forst, bieten sich an. Die ehemalige Residenzstadt Eutin hat eine schoene Altstadt mit Fu├â┬čgaengerzone und autofreiem Marktplatz. Das Schloss beherbergt ein Museum zur traditionsreichen Geschichte der Stadt. Im Schlosspark werden alljaehrlich die Eutiner Festspiele mit Werken u.a. von Carl Maria von Weber aufgefuehrt. Zu Ausfluegen zu Fu├â┬č oder per Fahrrad laedt das ausgedehnte Wanderwegenetz in der unmittelbaren Umgebung ein.

Die Universitaets- und Hansestadt Rostock (Internet: www.rostock.de) liegt an der Ostseekueste in MECKLENBURG-VORPOMMERN (Internet: www.auf-nach-mv.de). Die Universitaet wurde 1419 gegruendet und war die erste Nordeuropas. Auffallen werden dem Besucher die markanten Backsteinbauten. Sehenswert ist das Rathaus aus dem 13. Jahrhundert, die St.-Marien-Kirche im franzoesischen Kathedralbaustil und mit wertvollem Interieur wie der Astronomischen Uhr (1472) und einer Barockorgel, die die schoenste im Ostseeraum sein soll, die St.-Nikolai-Kirche mit Stra├â┬čendurchfahrt, Wohnungen und Konzertsaal sowie die alte Stadtmauer mit Wiekhaeusern. Das Ostseebad Warnemuende ist ein reizvoller Stadtteil Rostocks mit altem Fischereihafen (siehe Die Kueste).

Greifswald (Internet: www.greifswald.de), der Geburtsort des Malers Caspar David Friedrich, ist eine kleine Universitaetsstadt und liegt oestlich von Rostock. Am Markt und im so genannten Rekonstruktionsviertel stehen Buergerhaeuser aus dem 15. Jahrhundert, auch Teile eines mittelalterlichen Fischerdorfes Wieck sind erhalten. Das Zisterzienserkloster Hilda, spaeter Kloster Eldena, wurde 1199 gegruendet und 1633 zerstoert. Die Klosterruine diente Caspar David Friedrich als Motiv fuer seine romantischen Werke. Einige der Gemaelde des Malers sind im Pommerschen Landesmuseum zu bewundern. Einblicke in sein Leben vermittelt das Caspar-David-Friedrich-Zentrum an der Stelle des Geburtshaus des Kuenstlers.

Die Landeshauptstadt Schwerin (Internet: www.schwerin.de) wurde 1160 gegruendet und ist auch heute noch eine reizvolle Stadt. Das Schweriner Schloss ist eines der besten Beispiele deutscher gotischer Baukunst. Es liegt am Schweriner See, umgeben vom herrlichen Schlossgarten mit seinen Laubengaengen. In der historischen Altstadt stehen der Dom, das aelteste Gebaeude der Stadt, das schoene Rathaus und ein interessantes Museum mit Sammlungen franzoesischer, deutscher und niederlaendischer Malerei des 17., 18. und 19. Jahrhunderts. Sehenswert sind die barocke Schelfkirche und die Schleifmuehle. Badevergnuegen und Erholung findet man am Zippendorfer Strand am Suedufer des Schweriner Sees.

Neubrandenburg (Internet: www.neubrandenburg.de) liegt am Tollensesee und ist eine der wenigen Staedte, in der die mittelalterliche Stadtbefestigung nahezu vollstaendig erhalten geblieben ist. Die Ringmauer mit ihren vier Stadttoren, drei Wassergraeben und einer Anzahl romantischer Wiekhaeusern, die ehemals der Verteidigung dienten, umschlie├â┬čen den alten Stadtkern. Die durch den 2. Weltkrieg stark beschaedigte Marienkirche wurde zu einer Konzertkirche umgebaut.

Eine beliebte Ferienregion ist die Mecklenburgische Schweiz (Internet: www.mecklenburgische -schweiz.de) im noerdlichen Gebiet der Mecklenburger Seenplatte. Im Naturpark zwischen den Staedten Dargun, Demmin, Teterow, Malchin und Waren befinden sich jahrhundertealte Eichen, historische Schloesser und Parkanlagen sowie in freier Wildbahn lebende Otter und Biber.

Die Mecklenburger Seenplatte bietet mit seinen Naturparks und wunderschoenen Wasserrouten ideale Bedingungen fuer Wassersportler. Auch Anfaenger koennen sich hier im Motorbootfahren ueben, ein spezieller Bootsfuehrerschein wird dazu nicht benoetigt.

HAMBURG (Internet: www.hamburg.de und www.hamburg-tourism.de) ist mit ueber 1,8 Mio. Einwohnern die zweitgroe├â┬čte Stadt der Bundesrepublik. Der Stadtstaat gehoerte mit u.a. Luebeck, Bremen, Greifswald und Rostock zur Hanse, dem mittelalterlichen Kaufmanns- und Staedtebund. Die barocke Michaeliskirche (der Michel), das Rathaus mit dem gruenen Kupferdach, das elegante Hanseviertel, die Alsterarkaden und die Alster (groe├â┬čter See innerhalb einer Stadt in Europa) gehoeren zu den Sehenswuerdigkeiten der Stadt. Die Hamburger Kunsthalle, das Museum fuer Hamburgische Geschichte, das Museum fuer Kunst und Gewerbe, das Altonaer Museum und die Deichtorhallen (moderne Kunst) sind nur einige der interessantesten Museen. Die Hamburgische Staatsoper und das Deutsche Schauspielhaus machen Hamburgs Ruf als Kulturzentrum alle Ehre. In Planten un Blomen, dem wunderschoen angelegten Park im Herzen der Stadt am Congresscentrum (CCH) finden im Sommer mehrmals taeglich eindrucksvolle Wasserspiele statt; abends um 22.00 Uhr plaetschern die farbenfrohen Wasserfontaenen mit musikalischer Untermalung (klassisch bis modern). Wer tagsueber an Planten un Blomen vorbeikommt wird den Fernsehturm nicht uebersehen koennen. Mit dem Fahrstuhl kann man gegen ein Eintrittsgeld zur Aussichtsplattform fahren und sowohl die noerdlichen Stadtteile als auch den Hafen und das suedliche Elbufer sehen.

In der Naehe des Fernsehturms am U-Bahnhof Feldstra├â┬če findet mehrmals im Jahr ein gro├â┬čer Jahrmarkt statt, der Dom. Von der Feldstra├â┬če ist es nicht weit bis St. Pauli im Stadtteil Altona, dem Kneipen- und Vergnuegungsviertel mit der beruehmt-beruechtigten Reeperbahn. Dieser Stadtteil wird erst abends richtig lebendig. Nach einer durchgemachten Samstagnacht trifft man sich um 06.30 Uhr am Sonntagmorgen auf dem Fischmarkt. Dort kann man nicht nur frischen Kutterfisch kaufen, sondern auch Obst, Gemuese und Gruenpflanzen. Eine Hafenrundfahrt durch das riesige Hafengelaende ist ebenfalls ein Erlebnis.

Die Einkaufsstra├â┬čen der Hamburger Innenstadt konzentrieren sich auf die Gegend zwischen dem Hauptbahnhof und dem Gaensemarkt, mit Fu├â┬čgaengerzonen, Kaufhaeusern, eleganten Einkaufspassagen und Stra├â┬čencaf├â┬ęs. Wer im Sommer eine Erholung vom Einkaufsbummel sucht kann auf der Alster stundenweise Ruder- oder Tretboote mieten (Personalausweis muss hinterlegt werden) und das gruene, weit verzweigte Kanalsystem der Hansestadt erforschen.

Deutschlands aelteste Hafenstadt BREMEN (Internet: www.bremen.de und www.bremen-tourism.de) hat ueber 500.000 Einwohner, ist ebenfalls ein Stadtstaat und seit dem Jahr 965 eine Handelsstadt. Die aeltesten Bauwerke wie das gotische Backstein-Rathaus (1405-1410), das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehoert, befinden sich im Umkreis des Marktplatzes. Der Roland, das Wahrzeichen der Stadt, dokumentiert die lange stolze Geschichte Bremens. In der Fu├â┬čgaengerzone steht eine Skulptur der Bremer Stadtmusikanten, bekannt durch das gleichnamige Maerchen der Brueder Grimm. Der St. Petri Dom erhebt sich am Marktplatz und beherbergt ein Museum fuer Bremer Kirchengeschichte. Besonders reizvoll ist ein Bummel durch das Schnoorviertel, ein altes Wohn- und Kuenstlerviertel mit schoenen Buergerhaeusern und gemuetlichen Kneipen. Die Muehle am Wall ist die einzige noch erhaltende von acht Muehlen, die im 17. und 18. Jahrhundert errichtet wurden.

Hannover (Internet: www.hannover.de), die Landeshauptstadt von NIEDERSACHSEN (Internet: www.reiseland-niedersachsen.de), ist vor allem durch die Hannover-Messe bekannt. Besonders sehenswert ist die Marienkirche (14. Jh.) und das Rathaus mit dem beruehmten Staffelgiebel (15. Jh.). In den Sommermonaten locken die traditionsreichen Festwochen Herrenhausen Musik- und Theaterliebhaber in die beruehmten Herrenhaeuser Gaerten. Diese bestehen aus dem Gro├â┬čen Garten, einem der schoensten Barockgaerten Europas mit Fontaenen, Wasserspielen, Labyrinth, Freilufttheater, Kaskade und Orangerie, dem Berggarten (Botanischer Garten mit Orchideen- und Kakteensammlungen), dem Georgengarten (Landschaftsgarten im englichen Stil) und dem Welfengarten (Parkanlage mit Welfenschloss aus wei├â┬čem Deistersandstein). Das Sprengel-Museum am Maschsee entwickelt sich zu einem der bedeutendsten Museen fuer moderne Kunst in Deutschland.

Im Norden Niedersachsens liegt Ostfriesland (Internet: www.ostfreisland.de), bestehend aus einer weiten Ebene, die von bewaldeten Huegeln durchzogen wird. Auch die autofreien Ostfriesischen Inseln sind fuer ihre Kurorte mit modernen Einrichtungen und fuer ihre guten Sandstraende bekannt (siehe Die Kueste).

Zwischen Elbe und Aller befindet sich ein gro├â┬čes Naturschutzgebiet, die Lueneburger Heide (Internet: www.lueneburger-heide.de). Moore mit gro├â┬čen Heideflaechen, Birkenwaeldern und Wacholderstraeuchen bestimmen das Landschaftsbild. Die Fachwerkhaeuser in Celle (Internet: www.celle.de) und Lueneburg (Internet: www.lueneburg.de) machen einen Besuch dieser Staedte lohnenswert.

Weiter westlich liegt Oldenburg (Internet: www.oldenburg.de), das Wirtschafts- und Kulturzentrum der Region zwischen Ems und Weser.

Im Norden liegt der Badeort Wilhelmshaven, der fuer seine therapeutischen Moorbaeder bekannt ist. Die Stadt ist auch ein guter Ausgangspunkt fuer Ausfluege entlang der Kueste und auf die Ostfriesischen Inseln.

Zwischen Hameln und Hann. Muenden erstreckt sich das Weserbergland (Internet: www.weserbergland-tourismus.de), eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft, durch die die Weser ihren Verlauf nimmt. Im Wesertal liegt die Rattenfaengerstadt Hameln (Internet: www.hameln.de). Im Sommer wird hier jeden Sonntagmittag das beruehmte Maerchen aufgefuehrt. In der Stadt gibt es mehrere bedeutende Bauwerke im Stil der Weser-Renaissance. Der Charme der Drei-Fluesse-Stadt Hann. Muenden (Internet: www.hann.muenden.de) geht von ihren Fachwerkhaeusern und der idyllischen Lage am Zusammenfluss von Werra und Fulda, die als Weser weiterflie├â┬čt.

Westdeutschland

Westfalen liegt zwischen dem Rhein- und Wesertal. Hier gibt es viele romantische Wasserburgen und Gebiete von besonderer landschaftlicher Schoenheit und historischer Bedeutung.

Der Teutoburger Wald (Internet: www.teutoburgerwald.de) ist mit seinen Naturschutzgebieten ein herrliches Wandergebiet. Bekannte Sehenswuerdigkeiten sind das Eisenbahn-Viadukt in Altenbekens, dessen 24 Steinboegen sich ueber das Beke-Tal erheben. In Bielefeld sind die Kunsthalle der Familie Oetker, in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts ausgestellt wird, das Industriedenkmal Ravensberger Spinnerei und die Sparrenburg, ein beliebtes Ausflugsziel, zu besichtigen. Das Hermannsdenkmal bei Detmold ist ein bekanntes Monument, das an die Varusschlacht im Jahre 9 n.Chr. erinnert. Eine weitere Sehenswuerdigkeit in Detmold ist das fuerstliche Schloss im Stil der Weserrenaissance. Eine spektakulaere Kulisse bieten die Externsteine bei Horn-Bad Meinberg, eine geschichtstraechtige und sagenumwobene Felsengruppe. Fuer Freunde der Weserrenaissance-Architektur bietet Lemgo mit dem Hexenbuergermeisterhaus, dem Schloss Brake mit dem Weserrenaissance-Museum sowie dem restaurierten Stadtkern rund um das alte Rathaus viele Fotomotive. Auch Paderborn glaenzt mit attraktiven Sehenswuerdigkeiten, darunter das Heinz-Nixdorf-MuseumsForum (HNF), das groe├â┬čte Computermuseum weltweit, und das Schloss Neuhaus, ein Wasserschloss und fuerstbischoefliche Residenz. Weithin sichtbar erhebt sich das Wahrzeichen des Teutoburger Waldes: die Porta Westfalica ist ein 88 m hohes Denkmal auf dem Wittekindsberg, das zu Ehren Kaiser Wilhelms I. als dessen Standbild errichtet wurde.

Zentrum des Muensterlandes (Internet: www.muensterland-tourismus.de) ist die wunderschoene alte Bischofsstadt Muenster (Internet: www.muenster.de). Hauptsehenswuerdigkeiten sind hier der Prinzipalmarkt und das gotische Rathaus, in dem 1648 der Westfaelische Frieden geschlossen wurde, der den Drei├â┬čigjaehrigen Krieg beendete.

Im suedlich angrenzenden Sauerland (Internet: www.sauerland-touristik.de) findet man stille Seen, Waelder und Huegel, die im Winter zum Skilaufen und zu jeder Jahreszeit zum Wandern einladen.

Suedlich von Muenster liegt das Ruhrgebiet (Internet: www.ruhrgebiettouristik.de), ein Industrie- und Ballungszentrum aus mehreren Gro├â┬čstaedten, die mehr oder weniger zusammengewachsen sind. Das Ruhrgebiet ist nicht nur Deutschlands bedeutendstes Industriezentrum, sondern beeindruckt auch durch sein faszinierendes breit gefaechertes Kulturangebot. Unzaehlige Museen, Theater, Kunstgalerien und Opern machen es zu einem der kulturellen Mittelpunkte Deutschlands. Gro├â┬če Parkanlagen bieten Erholung innerhalb der Industrielandschaft. Gut erhaltene oder liebevoll restaurierte alte Gebaeude erinnern an die Zeiten als die Staedte an der Ruhr noch kleine Orte waren, umgeben von Ackerland und sanften Huegeln. Die groe├â┬čten Staedte der Region von Westen nach Osten sind Duisburg (Deutschlands groe├â┬čter Binnenhafen), Essen, Bochum und Dortmund, das Brauereizentrum der Bundesrepublik. Suedlich der Ruhr, an der Grenze zum Siegerland liegt Wuppertal, dessen einzigartige Schwebebahn das bekannteste oeffentliche Nahverkehrsmittel der Region ist.

Das SAARLAND (Internet: www.tourismus.saarland.de) grenzt an Luxemburg und Frankreich. Die Landeshauptstadt Saarbruecken (Internet: www.saarbruecken.de) ist eine moderne Industriestadt. Sehenswert sind die Ludwigskirche und der Ludwigplatz (1762-75), die Universitaetskirche St. Arnual (13. und 14. Jh.), das Schloss und die spaetgotische Schlosskirche. Im Franko-Germanischen Garten, einem Vergnuegungspark, gibt es eine Modellstadt (Gullivers Miniaturwelt). Die Garnisonsstadt Saarlouis (Internet: www.saarlouis.de) ist eine Stadtgruendung des Sonnenkoenigs Ludwig XIV. mit historischen Festungsanlagen des beruehmten Baumeisters Vauban. In der Stadt finden sich zahlreiche Gebaeude aus franzoesischer und preu├â┬čischer Zeit (17.-19. Jh.). In den liebevoll restaurierten Kasematten sind heute zahlreiche Gaststaetten und Kneipen untergebracht, weshalb sie auch die "laengste Theke des Saarlandes" genannt werden. Das Industriedenkmal Voelklinger Huette bei Voelklingen sowie die Saarschleife und die traditionelle Porzellanmanufaktur Villeroy & Boch in Mettlach sind ebenfalls einen Besuch wert.

Das Rheinland

Das Rheinland ist Deutschlands aelteste Kulturregion. Hier findet man die weiten fruchtbaren Tiefebenen des Niederrheins, die Kraterseen der Eifel, das Bergische Land mit seinen Seen und dem Altenberger Dom sowie das Siebengebirge. Weinberge bedecken die sonnigen Haenge des Rheintals. Im Fruehling zur Zeit der Obstbluete verweilt man hier besonders gern. In der Naehe befindet sich der Nuerburgring, die beruehmte Autorennstrecke. Unter den vielen Burgen des Rheintals zaehlen Stolzenfels, Marksburg, Rheinfels bei St. Goar und Schoenburg bei Oberwesel zu den schoensten. Zwischen Karfreitag und Ende Oktober betreibt die KD Deutsche Rheinschiffahrt Bootsfahrten zwischen Koeln und Mainz.

Duesseldorf (Internet: www.duesseldorf.de), die Landeshauptstadt NORDRHEIN-WESTFALENS, ist ein wichtiges Wirtschafts- und Kulturzentrum. Die au├â┬čerordentlich wohlhabende Stadt hat eine schoene Oper, Konzertsaele, Galerien, ueber 20 Theater und 17 Museen. Die Staatliche Kunstgalerie von Nordrhein-Westfalen und die Kunsthalle sind nur zwei der interessantesten Kunsttempel. Das gro├â┬če Messegelaende liegt noerdlich des Hofgartens. Im Herzen der Stadt liegt die elegante Koenigsallee, allgemein Koe genannt. Ganz in der Naehe findet man den Botanischen Garten, den Hofgarten, das barocke Schloss Jaegerhof und den Landtag. Weitere Sehenswuerdigkeiten sind die Burgruine aus dem 13. Jahrhundert, die St. Lambertuskirche, das wiederaufgebaute Rathaus (16. Jh.), das Barockschloss Benrath im Sueden Duesseldorfs und die vielen Seen und Gaerten im Stadtbereich und in den Vororten. Die zahlreichen Altbierkneipen in Duesseldorfs Altstadt haben ihr den Ruf der laengsten Theke Europas eingebracht.

Das von den Roemern gegruendete Koeln (Internet: www.koeln.de) ist heute eine bedeutende Kultur- und Wirtschaftsmetropole, in der jaehrlich viele Handelsmessen stattfinden. Wahrzeichen der Stadt ist der gotische Dom von St. Peter und St. Maria (13.-19. Jh.), der zum Weltkulturerbe der UNESCO gehoert. Besonders sehenswert sind auch der goldene Schrein der Heiligen Drei Koenige, die mittelalterlichen Stadtmauern und die vielen romanischen Kirchen wie St. Pantaleon, St. Georg, St. Apostein, St. Gereon und St. Kunibert. Die schoensten gotischen Kirchen sind St. Andreas, die Minoritenkirche und die Antoniterkirche. Zahlreiche roemische ├â┬ťberreste wie das Dionysosmosaik, das Praetorium, die Wasserrinnen und die Katakomben haben sich erhalten. Das Wallraf-Richartz-Museum (bedeutende Gemaeldesammlung) ist zusammen mit dem Museum Ludwig (moderne Kunst) in einem umstrittenen Neubau am Rheinufer in der Naehe des Doms und des Bahnhofs untergebracht. Das Roemisch-Germanische Museum, das Schnuetgen-Museum (mittelalterliche Kirchenkunst), den Zoo und den Rheinpark mit seinen tanzenden Fontaenen sollte man ebenfalls gesehen haben. Die Stadt ist idealer Ausgangspunkt fuer Rheinfahrten und mit Duesseldorf zusammen die Hochburg des rheinischen Karnevals. Die Altstadt wurde liebevoll restauriert und ist wie die gro├â┬čen Einkaufsstra├â┬čen eine Fu├â┬čgaengerzone.



Aachen
(Internet: www.aachen.de) ist ein bekanntes Heilbad und die alte Hauptstadt des Kaiserreichs Karls des Gro├â┬čen. Sehenswuerdigkeiten sind der weltberuehmte Kaiserdom, der Marmorthron Karls des Gro├â┬čen, die achteckige Kapelle, das Suermondt-Museum (Gemaelde und Skulpturen) und die Fontaenen, deren schwefelhaltiges Wasser Aachen zu einem Heilbad machten. Das Rathaus wurde zwischen 1333 und 1370 auf den Ruinen des Kaiserschlosses erbaut, die Kroenungshalle und die schoenen Fresken, die Karl den Gro├â┬čen darstellen, sind besonders sehenswert.



Bonn
(Internet: www.bonn.de) ist die ehemalige Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und auch nach der Verlegung des Regierungssitzes nach Berlin Sitz vieler Ministerien, Behoerden und Botschaften. Seit einiger Zeit sind im Bonner Stadtteil Godesberg, dem ehemaligen Diplomatenviertel der Stadt, auch verschiedene UN-Organisationen angesiedelt, so dass Bonn nun neben Wien und Genf eine der drei europaeischen UN-Staedte ist. In der schoenen Innenstadt sind vor allem das Bonner Muenster (11.-13. Jh.) mit seinen Kreuzgaengen, die Remigiuskirche (13.-14. Jh.), der Marktplatz mit dem barocken Rathaus (1737), das Poppelsdorfer Schloss (1715-40) und der Botanische Garten sehenswert. Auf der anderen Bonner Rheinseite lockt die wunderschoene zweistoeckige Kirche in Schwarzrheindorf (1151). Entlang der Adenauerallee/Friedrich-Ebert-Allee liegt die Museumsmeile mit der Kunst- und Austellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, dem Kunstmuseum, dem Haus der Geschichte und dem Deutschen Museum. Interessant ist auch ein Besuch im Naturwissenschaftlichen Museum Alexander Koenig und dem August-Macke-Haus, in dem der beruehmte Expressionist August Macke, der im 1. Weltkrieg fiel, lebte und arbeitete. Das Geburtshaus Beethovens ist heute ebenfalls ein Museum. Wen es ins Gruene zieht kann in den Parkanlagen der Stadt Erholung suchen oder die Rheinpromenade entlangspazieren.

Auf der Hoehe von Godesberg beginnt auf der anderen Rheinseite das einmalige Panorama des Siebengebirges (Internet: www.siebengebirge.com). Der bekannteste Berg des Siebengebirges ist wohl der Drachenfels, von dessen Burgruine man einem wunderschoenen Ausblick auf das Rheintal in beide Richtungen hat. Auch der Petersberg mit seinem Hotel, das einst als Gaestehaus der Bundesrepublik Deutschland hochrangige Staatsgaeste aus aller Herren Laender beherbergte, ist ein bekanntes Wahrzeichen. Der Kottenforst und der Venusberg sind beliebte Naherholungsgebiete der Bonner. Das Ahrtal und Schloss Augustusburg in Bruehl sind ebenfalls schoene Ausflugsziele. An alte Traditionen anknuepfend findet jedes Jahr Anfang Mai die Open-Air-Veranstaltung Rhein in Flammen statt. ├â┬ťberall an den gebirgigen Rheinufern von Bonn bis Mainz werden am Abend Leuchtfeuer entzuendet, der Hoehepunkt von Rhein in Flammen ist ein riesiges Feuerwerksspektakel. Von Koeln und Bonn in Richtung Mainz kann man die schoensten Schiffsausfluege machen. Besonders zu empfehlen sind die Tagesausfluege nach Linz, Koblenz oder Ruedesheim entlang des romantischen Rheinlandschaft.

Mainz (Internet: www.mainz.de) ist die Landeshauptstadt von RHEINLAND-PFALZ, Universitaetsstadt und seit 2000 Jahren Bischofssitz. Die Stadt liegt an den Fluessen Main und Rhein und hat viele schoene alte Fachwerkhaeuser. Im Gutenberg-Museum kann man alles Wissenswerte ueber den Buchdruck erfahren. Der Mainzer Dom ist 1000 Jahre alt. Das Kurfuerstliche Schloss, die roemische Jupitersaeule (67 n. Chr.) und die Zitadelle mit dem Denkmal des Generals Nero Claudius Drusus sind aeu├â┬čerst sehenswert. Die Mainzer Fastnacht (Karneval) und der Weinmarkt (Ende Aug. - Anfang Sept.) sind Hoehepunkte im Veranstaltungskalender der Stadt.

Suedlich von Mainz im Wonnegau liegt die alte Reichs- und Bischofsstadt Worms (Internet: www.worms.de) mit dem Dom und zahlreichen anderen romanischen Bauten. Die Synagoge (11. Jh.) im Wormser Judenviertel ist der aelteste juedische Sakralbau in Deutschland. Der sagenumwobene Schatz der Nibelungen soll in der Naehe von Worms auf dem Grunde des Rheins liegen. Das Wormser Nibelungenmuseum widmet sich diesem Mythos, der im Nibelungenlied (12. Jh.) besungen wurde.

In Speyer (Internet: www.speyer.de) steht das groe├â┬čte und bedeutendste romanische Bauwerk Europas, der Kaiserdom (11. Jh.), der zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Die Krypta ist Grablege von acht deutschen Kaisern und Koenigen sowie zahlreicher Bischoefe. Sehenswert ist au├â┬čerdem die historische Altstadt mit Stadtmauer und Stadttor Altpoertel, das Rathaus (18. Jh.), die Alte Muenze und das Kloster St. Magdalena sowie der Judenhof und das Judenbad aus dem fruehen 12. Jahrhundert. Die Speyerer Mikwe ist das aelteste juedische Ritualbad in Mitteleuropa. Die sonnige Pfalz mit ihrem milden Klima, in dem neben Wein auch Mandeln, Pfirsiche, Feigen und Esskastanien gedeihen, wird auch als Toskana Deutschlands bezeichnet.

Koblenz (Internet: www.koblenz.de) liegt am Zusammenfluss von Mosel und Rhein. Von der Festung Ehrenbreitstein (1816-32) hat man einen schoenen Blick auf das gegenueberliegende Deutsche Eck (benannt nach dem frueheren Deutschherrenhaus) mit dem Denkmal der deutschen Einheit von 1870. Von besonderem Interesse sind die Klosterkirche (12.-13. Jh.) und das Kurfuerstliche Schloss. Auch die Florinuskirche (12. Jh., die Kanzel ist aus dem 14. Jh.) und die Liebfrauenkirche (12. Jh., die Kanzel stammt aus dem 15. Jh.) sind sehenswert. In Ehrenbreitstein gibt es ebenfalls ein Beethoven-Museum.

Ein Abstecher lohnt sich in die alte Roemerstadt Trier (Internet: www.trier.de), an der Mosel 100 km suedwestlich von Koblenz gelegen. Trier, das zum UNESCO-Weltkulturerbe erklaert wurde, ist die aelteste deutsche Stadt. Unbedingt einplanen sollte man einen Besuch der zahlreichen eindrucksvollen roemischen Baudenkmaeler; die Porta Nigra (das gro├â┬če Stadttor aus dem 2. Jh.), die Kaiserthermen, die Basilika, die Roemische Palastaula und das Amphitheater sind wohl die bekanntesten. Besonders schoen sind au├â┬čerdem der imposante Dom (4. Jh.), die gotische Liebfrauenkirche, das Simeonsstift (Kreuzgaenge aus dem 11. Jh.) und die Matthaeuskirche. Die Kirche von St. Paulinus wurde von Balthasar Neumann entworfen und ist eine der schoensten Barockbauten im Rheinland. Sehenswert ist auch das Heimatmuseum, das Staedtische Museum, die Stadtbibliothek (beruehmte Manuskripte) und das Geburtshaus von Karl Marx.

Der Pfaelzer Wald (Internet: www.pfaelzerwald.de), den man auf zahlreichen gut markierten Wanderwegen erkunden kann, und die sanft zur Rheinebene abfallende Haardt mit ihren Weinbergen, Burgruinen, Mandel- und Esskastanienbaeumen zaehlen zu den schoensten Ferienzielen im Suedwesten Deutschlands. In Bad Duerkheim (Internet: www.bad-duerkheim.de) am Rande des Pfaelzer Waldes findet alljaehrlich am zweiten und dritten Septemberwochenende der traditionelle Wurstmarkt statt, Deutschlands groe├â┬čtes Weinfest. Von April bis Ende Oktober laden die malerischen Pfaelzer Winzerorte entlang der Weinstra├â┬če zu gemuetlichen Weinfesten.

Zentraldeutschland

Magdeburg (Internet: www.magdeburg.de), die Hauptstadt von SACHSEN-ANHALT (Internet: www.lmg-sachsen-anhalt.de), ist Bischofs-, Universitaets- und Industriestadt, zentral zwischen Berlin und Hannover gelegen. Dom (955) und Liebfrauenkloster sind Zeugnisse der ueber 1000-jaehrigen Geschichte der Stadt. Bekannt wurde sie vor allem durch den Magdeburger Reiter, dem ersten frei stehenden Reiterstandbild noerdlich der Alpen. Au├â┬čerdem sind die schoenen Gruenderzeithaeuser sehenswert.

Der Harz mit seinem Naturpark (Internet: www.nationalpark-harz.de) ist eines der schoensten Wandergebiete Deutschlands. Der Brocken, mit 1141 m ue.d.M. die hoechste Erhebung des Gebirges, ist fuer Wanderer zugaenglich. Am noerdlichen Harzrand liegt die schoene Stadt Quedlinburg (Internet: www.quedlinburg.de) mit vielen liebevoll restaurierten Fachwerkhaeusern aus dem 16. Jahrhundert und einem Renaissance-Rathaus. Besonders sehenswert sind die romanische Stiftskirche St. Servatii mit dem Domschatz (u.a. wertvolles Wappenkaestchen Kaiser Ottos IV.) und das Fachwerkensemble Finkenherd in der Stadtmitte. Die Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklaert. Eingebettet in die Harzer Gebirgslandschaft liegt die Stadt Wernigerode (Internet: www.wernigerode-tourismus.de) mit dem gotischen Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, einem Fachwerkbau mit zwei schlanken Tuermen, der der Stadt eine Maerchenbuchatmosphaere verleiht. Fachwerkhaeuser aus sechs Jahrhunderten, darunter das Schiefe Haus, gilt es zu entdecken. Werningerode ist ein idealer Ausgangspunkt fuer Ausfluege in die herrliche Umgebung, in der es viele huebsche Doerfer mit Fachwerkhaeusern gibt. Der Luftkurort Stolberg (Internet: www.stadt-stolberg.de) wird oft als die Perle des Suedharzes bezeichnet. Auch hier beherrschen Fachwerkhaeuser das Stadtbild.

Weiter suedoestlich liegt Halle (Internet: www.halle.de). In der Marienkirche am Marktplatz (1529) predigte einst Martin Luther. Der Komponist Haendel wurde 1685 hier geboren und jaehrlich im Juni finden die internationalen Haendelfestspiele statt.

Im nahe gelegenen Wittenberg (Internet: www.wittenberg.de) nagelte Luther im Jahre 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Tuer der Schlosskirche und leitete damit die Reformation in Deutschland ein. Zahlreiche praechtige Bauten aus dem 16. Jahrhundert, das Wohnhaus Luthers, das Melanchthon-Haus, die Schlosskirche und die Gebaeude der ehemaligen Universitaet bezeugen die jahrhundertelange Bedeutung der Stadt. Die Lutherstaetten in Wittenberg gehoeren mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Suedlich von Halle liegt die historische Stadt Naumburg (Internet: www.naumburg.de), deren Wahrzeichen der schoene spaetromanisch-fruehgotische Dom St. Peter und Paul mit seinen beruehmten Stifterfiguren ist. Abstecher in die alten Hansestaedte Salzwedel, Stendal und Tangermuende lohnen sich.

TH├â┬ťRINGEN (Internet: www.thueringen-tourismus.de) liegt zwischen Sachsen und Hessen und wird durch seine zentrale Lage und die gro├â┬čflaechigen Waldgebiete als das gruene Herz Deutschlands bezeichnet. Die bewaldeten Hoehenzuege des Thueringer Waldes und des Schiefergebirges machen die Region zum idealen Wandergebiet. Der beruehmteste Wanderpfad ist der Rennsteig (Internet: www.rennsteigportal.de), der sich ueber 168 km erstreckt.

Neben der zentralen administrativen Funktion als Landeshauptstadt und der Entwicklung zu einem Verwaltungs-, Dienstleistungs- und Handelszentrum in Thueringen, ist die Stadt Erfurt (Internet: www.erfurt.de) auch kulturelles Zentrum des Freistaates. Das kulturelle Erbe der Stadt zeugt von seiner jahrhundertealten Tradition als reiche Handelsstadt. Im historischen Stadtzentrum ist eine Vielzahl sakraler Bauten, aber auch imposante Buergerhaeuser ausgezeichnet erhalten und restauriert worden. Der imposante gotische Mariendom mit der Kirche St. Severi ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Im Sommer finden auf den Domstufen musikalische Festspiele mit Opernauffuehrungen statt. Unbedingt sehenswert sind die Kraemerbruecke, die einzige bebaute und bewohnte Bruecke noerdlich der Alpen, und der Fischmarkt mit dem schoenen Rathaus. Die Gruendung der Universitaet fand im Jahre 1392 statt und ging mit einem von Martin Luther und dem Erfurter Humanistenkreis beeinflussten geistig-kulturellen Aufschwung einher. In den Museen der Stadt befinden sich wertvolle Sammlungen mittelalterlicher Kunstschaetze, die wichtigsten ethnografischen Zeugnisse Thueringens sowie eine der attraktivsten naturkundlichen Sammlungen.

Suhl ist das Wintersportzentrum der Region, vor allem Langlauffans kommen hier auf ihre Kosten.

In Eisenach (Internet: www.eisenach.de), dem Geburtsort Johann Sebastian Bachs, steht das aelteste Stadttor Thueringens. Sehenswert ist auch die romanische Nikolaikirche. In der Wartburg, die die Stadt ueberragt, suchte Martin Luther als Junker Joerg Zuflucht und uebersetzte das neue Testament ins Deutsche.

Weimar (Internet: www.weimar.de) blickt auf eine tausendjaehrige Geschichte zurueck und ist stolz auf sein reiches kulturelles Erbe. Ihre Bluetezeit erlebte die alte Residenzstadt Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Goethe lebte hier 50 Jahre lang und beeinflusste die Geschicke der Stadt als Staatsbeamter, Theaterdirektor und nicht zuletzt als groe├â┬čter deutscher Dichter. Im Nationalmuseum, das im ehemaligen Wohnhaus Goethes eingerichtet wurde, kann man auf den Spuren des Geheimrates wandeln. Fuer literarisch Interessierte steht ein Goethe- und Schiller-Archiv zur Verfuegung. Bach war Hoforganist und Hofkonzertmeister in Weimar, Liszt und Richard Strauss wirkten hier als Kapellmeister.

Das Gelaende des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald in der Naehe von Weimar, in dem ueber 56.000 Menschen den Tod fanden, ist heute eine Gedenkstaette.

Weitere Ausflugsziele in Thueringen sind Gera mit Renaissance-Rathaus und Buergerhaeusern (Internet: www.gera.de), die alte Universitaetsstadt Jena (Internet: www.jena.de), der Luftkurort Friedrichroda mit Schlossruine und herrlichem Schlosspark (Internet: www.friedrichroda.de), Gotha mit dem Schloss Friedenstein (Internet: www.gotha.de), die Reichstadt Nordhausen mit spaetgotischem Dom und der Rolandstatue am Renaissance-Rathaus (Internet: www.nordhausen.de) und die malerische Kleinstadt Muehlhausen (Internet: www.muehlhausen.de).

HESSEN (Internet: www.hessen-tourismus.de) ist fuer seine vielen Doerfer mit Fachwerkhaeusern bekannt. Die mittelalterlichen Kleinstaedte zeichnen sich durch Giebelhaeuser, enge Gassen und huebsche Marktplaetze aus.

In Nord-Hessen (Kurhessen-Waldeck) finden Besucher Seen, Waelder und zahlreiche staatlich anerkannte Heilbaeder und Kurorte. Kassel (Internet: www.kassel.de), das schoen gelegene Zentrum Nordhessens, ist eine moderne Stadt. Ein Besuch im Gebrueder-Grimm-Museum ist nicht nur fuer Kinder interessant. Die barocke Wilhelmshoehe mit ihrem herrlichen Park und der bedeutenden Gemaeldesammlung ist ein weiteres beliebtes Besucherziel. Kassel ist Schauplatz der alle fuenf Jahre stattfindenen documenta, einer der bedeutendsten Ausstellungen internationaler avantgardistischer Kunst.

Die Lahn, ein Nebenfluss des Rheins, flie├â┬čt durch eine romantische Landschaft. Besonders die Gegend um Wetzlar (Internet: www.wetzlar.de), Limburg (Internet: www.limburg.de) und das Schaumburger Schloss ist bei Feriengaesten beliebt. Die schoene Universitaetsstadt Marburg an der Lahn (Internet: www.marburg.de) mit seiner malerischen Altstadt, der spaetgotischen Elisabeth-Kirche und der auf einem steilen Fels thronenden Burg zieht Besucher aus aller Welt an.

Fulda (Internet: www.fulda.de), nordoestlich von Frankfurt, ist das Tor zur Rhoen, einem Mittelgebirge auf der Grenzlinie zwischen Hessen, Bayern und Thueringen. Die aeltesten Gebaeude der Stadt stammen aus dem 9. Jahrhundert.

Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden (Internet: www.wiesbaden.de) ist ein eleganter Kurort und internationale Konferenzstadt. Sehenswert, neben dem Kurhaus und dem beruehmten Spielkasino, sind die Wilhelmstra├â┬če mit ihren eleganten Caf├â┬ęs und Geschaeften, das Hessische Staatstheater und die russisch-orthodoxe Kapelle. Auf den 245 m hohen Neroberg fuehrt eine Zahnradbahn. Das traditionelle internationale Reit- und Springturnier am Pfingstsonntag auf dem Gelaende von Schloss Biebrich, Bootsfahrten auf dem Rhein und Waldspaziergaenge sind nur einige der vielfaeltigen Freizeitmoeglichkeiten.

Die Messestadt Frankfurt am Main (Internet: www.frankfurt-am-main.de) ist Bank- und Handelsmetropole und wichtigster Verkehrsknotenpunkt der Bundesrepublik. Ihre Skyline hat der Stadt den Beinamen Mainhattan eingebracht. Frankfurt wurde 1944 fast voellig zerstoert. Der Roemer, das Rathaus der Stadt und seit 1562 Kroenungsstaette der deutschen Kaiser, wurde originalgetreu wiederaufgebaut. Weitere Sehenswuerdigkeiten sind Goethes Geburtshaus, die Paulskirche, der Zoo, die Oper, der Palmengarten, die suedlichen Stadtteile Sachsenhausen und Hoechst sowie das Messegelaende. Ein Besuch im Naturhistorischen Museum Senckenberg lohnt sich ebenfalls. Kunstfreunden ist die Staedelsche Gemaeldesammlung und die Ausstellungshalle Schirn ein Begriff.

Noerdlich von Wiesbaden und Frankfurt liegt das bewaldete Mittelgebirge des Taunus. Die bekanntesten Urlaubsorte dieser Region sind Oberursel und Bad Homburg. Ganz in der Naehe liegt das gut erhaltene Roemerkastell Saalburg, das an der alten Grenze des Roemischen Reiches, dem Limes, liegt. Der Limes gehoert zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist Deutschlands 31. Welterbestaette.

Darmstadt (Internet: www.darmstadt.de) liegt suedlich von Frankfurt. Die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten dieser Stadt sind das Schloss (16. und 17. Jh.), das Landesmuseum, der Luisenplatz mit der Ludwigsaeule, die Jugenstil-Kuenstlerkolonie auf der Mathildenhoehe mit dem Hochzeitsturm und der Russischen Kapelle sowie das Nationaltheater auf dem Marienplatz. Im Jagdschloss Kranichstein sind heute ein Hotel und ein Jagdmuseum untergebracht. Das Prinz-Georg-Palais (18. Jh.) stellt eine umfangreiche Porzellansammlung aus.

Der Odenwald mit seinen sanften Huegeln ist ein herrliches Wandergebiet. Touristische Ausflugsrouten sind die Nibelungenstra├â┬če und die Siegfriedstra├â┬če. Wer diese Gegend bereist sollte Erbach (Barockschloss, mittelalterlicher Wachturm), Michelstadt (Fachwerk-Rathaus, Basilika), den Urlaubsort Lindenfels und das Heilbad Bad Koenig besuchen. Lohnenswert sind Ausfluege zum UNESCO Geopark Bergstra├â┬če-Odenwald und dem UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch.

Ostdeutschland

Theodor Fontane hat in seinen Wanderungen die Schoenheit der Mark BRANDENBURG (Internet: www.reiseland-brandenburg.de) beschrieben. Kiefern- und Birkenwaelder, Sandboden, weiter Horizont und viel Wasser praegen das Landschaftsbild. Der herrliche Spreewald (Internet: www.spreewald.de), eine von vielen Wasserlaeufen durchzogene feuchte Niederung, liegt suedlich von Berlin. Ein weit verzweigtes Wasserwegenetz eroeffnet Paddlern ein einzigartiges Erlebnis. Auch Radfahrer und Wanderer koennen auf ausgedehnten Rad- und Wanderwegen die urspruengliche Natur des UNESCO Biospaerenreservates kennenlernen. Im Freilandmuseum Lehde erhaelt man einen Einblick in das fruehere Alltagsleben der Einheimischen.

Potsdam (Internet: www.potsdam.de), die brandenburgische Landeshauptstadt, hat drei gro├â┬če schoene Parks, den Neuen Garten mit Marmorpalais und Schloss Cecilienhof (bekannt durch das Potsdamer Abkommen), Babelsberg (englische Parkanlage von Fuerst Pueckler-Muskau mit Schloss von Schinkel) und natuerlich Sanssouci, das nach Plaenen Friedrichs des Gro├â┬čen von dem Architekten Knobelsdorff gebaut wurde. Noch prunkvoller und groe├â┬čer als das eigentliche Schloss ist das Gaestehaus des Alten Fritz, der im Schlossgarten direkt neben dem Schloss begraben liegt. In der Kunstgalerie neben dem Schloss sind Gemaelde zahlreicher alter Meister ausgestellt. Auch die Stadt selbst, besonders das Hollaendische Viertel, das Weberviertel und die Russische Kolonie Alexandrowka, sind sehenswert.

Die Schorfheide ist ein noerdlich von Berlin gelegenes Waldgebiet. Hier leben immer noch Biber, Fischotter, See- und Fischadler und man findet maerkische Landschaft wie im Bilderbuch. Der Mittelpunkt der Schorfheide ist der Werbellinsee. Lohnenswert ist auch ein Ausflug zum ehemaligen Zisterzienserkloster Chorin. Hier finden im Sommer viele Konzerte statt.

SACHSENs (Internet: www.sachsen-tour.de) Hauptstadt Dresden (Internet: www.dresden.de) hat Einiges zu bieten. Mit ueber einer halben Million Einwohnern ist sie eine der groe├â┬čten Staedte im Osten der Bundesrepublik. Ihr Glanz geht vor allem auf die Regierungszeit Augusts des Starken und seines Sohnes August III. im 17. und 18. Jahrhundert zurueck. Der Zwinger ist das wohl beruehmteste Bauwerk der Stadt. Die vielen praechtigen Gebaeude wie die Katholische Hofkirche (Hochbarock), die Frauenkirche, die Schlosskirche und die Semperoper trugen der Stadt den Ruf eines Elbflorenz ein. Die einstige barocke Pracht der Stadt versank im Bombenhagel des 2. Weltkrieges. Die Ruine der Frauenkirche gemahnte an die Schrecken des Krieges. Inzwischen wurde sie durch Spendengelder und staatliche Subventionen nach alten Plaenen wieder aufgebaut und kann besucht werden. Von der neuen Aussichtsplattform der Frauenkirche haben Besucher einen Panoramablick ueber die ganze Stadt. Die restaurierte wunderschoene Semperoper, die Schlosskirche, das Gruene Gewoelbe und die reiche Schatzkammer der saechsischen Fuersten, legen Zeugnis von vergangenem Glanz ab. Kunstkenner sollten es nicht versaeumen, die Gemaeldegalerie im Zwinger zu besuchen, in der viele hervorragende Kunstwerke alter Meister ausgestellt sind. Das Residenzschloss ist nach aufwaendiger Restaurierung wiedereroeffnet. Die Dresdener Philharmonie, die Staatskapelle und der Kreuzchor sind weltbekannt. Beliebt sind Dampferfahrten auf der Elbe zum Schloss Pillnitz.

Unweit von Dresden, ebenfalls an der Elbe, liegt das tausendjaehrige Mei├â┬čen (Internet: www.meissen.de). Hier steht die aelteste Porzellanmanufaktur Europas. Auch heute noch werden die kostbaren Service in den traditionellen Mei├â┬čener Mustern angefertigt. Besucher koennen sich in einer Schauwerkstatt von der Handwerkskunst der Porzellanmaler ueberzeugen. Muss auch noch manches restauriert werden, so beeindruckt auch heute schon die Schoenheit der Stadt und das geschlossene historische Stadtbild. Dom, Albrechtsburg (1485) und Bischofsschloss ragen hoch ueber der Stadt empor. In der Umgebung Mei├â┬čens wird seit Jahrhunderten Weinbau betrieben.

Nordwestlich von Dresden und Mei├â┬čen liegt Leipzig (Internet: www.leipzig.de), eine Stadt der Musik und des Verlagswesens. Viele Verlage sind in Leipzig ansaessig. Die Fruehjahrs-Buchmesse lockt jaehrlich Interessierte in die traditionsreiche Messestadt. Hier wurde Richard Wagner geboren, Mendelssohn war lange Jahre Kapellmeister des heute noch renommierten Gewandhausorchesters und Bach war in den Jahren 1723 bis 1750 Kantor der Thomaskirche, die ebenso wie das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert stilgerecht restauriert wurde. Johann Sebastian Bachs Kirchenchor existiert noch heute und die Thomaner sind international hoch angesehen. Die alte Universitaet (1407), der beruehmte Auerbachs-Keller und der Kaffeebaum, das bekannteste Kaffeehaus der Stadt, sind weitere touristische Anziehungspunkte.

Die Industriestadt Chemnitz (Internet: www.chemnitz.de) wurde im 2. Weltkrieg fast voellig zerstoert und nur wenige historische Bauwerke blieben erhalten. Dazu gehoeren das Alte Rathaus (16. Jh.) und der 800 Jahre alte Rote Turm. Sehenswerte Staedte der Region sind Freiberg, Kuchwald (Freilufttheater) und Seiten (Spielzeugmuseum).

Zwickau (Internet: www.zwickau.de) ist die Geburtsstadt Robert Schumanns, ein Museum erinnert an den beruehmten Komponisten. Der spaetgotische Dom, das Rathaus (1403), das spaetgotische Gewandhaus (heute ein Theater) und zahlreiche schoene alte Buergerhaeuser zaehlen zu den interessantesten Sehenswuerdigkeiten.

Der als Saechsische Schweiz (Internet: www.saechsische-schweiz.de) bezeichnete deutsche Teil des Elbsandsteingebirges (der tschechische Teil ist als Boehmische Schweiz bekannt) erstreckt sich suedoestlich von Dresden. Die spektakulaeren Sandsteinformationen geben Wanderern und Kletterern viele Betaetigungsfelder. Beliebte Ausflugsziele sind die Bastei mit der Felsenbuehne Rathen (Naturbuehne mit sommerlichen Theaterauffuehrungen), die Festung Koenigstein, die Schrammsteine und der Kuhstall.

Zwischen Elbsandsteingebirge und dem saechsischen Vogtland befindet sich der deutsche Teil des Erzgebirges (Internet: www.erzgebirge.de). Der hoechstgelegene Gipfel auf deutscher Seite ist mit 1215 m der Fichtelberg. Besonders beliebt ist ein Besuch in der Advents- und Weihnachtszeit, wenn das schneebedeckte Gebirge Wintersportmoeglichkeiten bietet und traditionelle Weihnachtsmaerkte eine unvergleichliche Atmosphaere zaubern. Weltbekannt sind die erzgebirgischen Weihnachtsprodukte wie Raeuchermaennchen, Weihnachtspyramiden und Schwibboegen. Sehenswert sind das Erzgebirgische Spielzeugmuseum in Seiffen und eines der zahlreichen Schaubergwerke, wo einst Erz abgebaut wurde.

Ein wichtiges Wintersportgebiet ist das Zittauer Gebirge (Internet: www.zittauer-gebirge-tour.de) mit den Erholungsorten Waltersdorf, Jonsdorf und Oybin. Die Gebirgslandschaft laedt Aktivurlauber auch im Sommer ein: zahlreiche Felsen eignen sich fuer geuebte Kletterer. Eine Attraktion ist die Zittauer Schmalspurbahn, die zwischen Oybin und Jonsdorf verkehrt.

In der Ober- und Niederlausitz leben die Sorben, ein slawischer Volksstamm, dessen Ursprung auf das 6. Jahrhundert zurueckgeht. In Bautzen/Budysin gibt es einen sorbischen Verlag, eine Zeitung und ein sorbisch-deutsches Volkstheater. Eigene Radioprogramme in sorbischer Sprache und Sprachunterricht in den Schulen sollen dazu beitragen, die Sorbenkultur zu erhalten.


Berlin (Internet: www.berlin.de und www.berlin-tourist-information.de) ist die groe├â┬čte Stadt Deutschlands, Hauptstadt und Regierungssitz. Seit dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung im Jahre 1990 sind ueber 100 Stra├â┬čen im Osten und Westen wieder miteinander verbunden und Geisterbahnhoefe der U- und S-Bahn zum Leben erweckt worden. Die Beobachtungstuerme, die Wachhunde und der Stacheldraht, die 28 Jahre lang nicht nur eine Stadt und ein Land, sondern symbolisch auch einen Kontinent geteilt haben, sind fast vollstaendig verschwunden.

Die beiden Stadthaelften sind dennoch in vieler Hinsicht grundverschieden. Im Ostteil Berlins liegen die ehemaligen Arbeiterviertel Mitte, Pankow, Prenzlauer Berg und Friedrichshain, die Erwin Piscator und Bertold Brecht Stoff und Anregungen fuer ihre Theaterstuecke lieferten. In Westberlin befinden sich die traditionellen Arbeiterviertel Wedding, Neukoelln und Kreuzberg, das fuer Szenekneipen und den hohen Anteil tuerkischer Mitbuerger bekannt ist. Die gruenen Westberliner Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf haben eine eher gutbuergerliche Atmosphaere.

Der Alexanderplatz ist heute ein geschaeftiger, aber recht gesichtsloser Platz mit Caf├â┬ęs und Hotels. Sein Wahrzeichen ist der 365 m hohe Fernsehturm, der im Volksmund den Beinamen Telespargel erhalten hat.

Das Nikolaiviertel mit seinen Boutiquen, Caf├â┬ęs und Kneipen im Stil alter Berliner Buergerhaeuser ist ein gelungenes Beispiel historischer Stadterneuerung. Das Viertel, im 2. Weltkrieg fast voellig zerstoert, wurde anlaesslich der 750-Jahrfeier neu errichtet; teils historisch detailgetreu, teils mit Betonfassaden. Hier befindet sich auch die aelteste Kirche Berlins, die Nikolaikirche (13. Jahrhundert). Schon Friedrich der Gro├â┬če betrachtete die beruehmte, von vielen historischen Bauwerken gesaeumte Prachtstra├â┬če Unter den Linden hinter dem Brandenburger Tor als Mittelpunkt der Hauptstadt. Die Denkmaeler und Prachtbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert wurden kunstvoll restauriert und der Boulevard avancierte zum Schaustueck der damaligen Deutschen Demokratischen Republik. Im Kronprinzessinnenpalais sind heute Restaurants und das Operncaf├â┬ę untergebracht und man kann sich hier in schoener Atmosphaere bei Wiener Caf├â┬ęhausmusik mit leckeren Torten und Kuchen verwoehnen. Durch den Bau der Mauer im Jahre 1961 war der von alten Linden gesaeumte Boulevard fast 30 Jahre lang mehr oder weniger eine Sackgasse. Am westlichen Ende steht das Brandenburger Tor, seit der Fertigstellung im Jahre 1791 Wahrzeichen der Stadt.

Die Berliner Mauer ist fast vollstaendig verschwunden. Manch ein Mauerspecht hat sich vor ihrem Abbruch ein Stueck davon als persoenliches Souvenir gesichert. Ganze Teilabschnitte stehen heute in Museen.

Berlin ist eine fuehrende Messe- und Kongressstadt. Das Messe- und Ausstellungsgelaende liegt am Funkturm, dem langen Lulatsch. Von der Aussichtsplattform auf dem Funkturm kann man bis zum Grunewald sehen.

Berlin ist au├â┬čerdem eine Kultur-Hochburg und Standort angesehener wissenschaftlicher Forschungsinstitute und mehrerer Hochschulen. Es gibt drei Opernhaeuser, rund 135 Theater und Buehnen in allen Genres und mehr als 100 Kinos.

Ostberlin hat eine Vielzahl ausgezeichneter Museen. Besonders empfehlenswert ist die Museumsinsel, die in einer Gabelung der Spree liegt. Auf ihr sind die Alte Nationalgalerie (Gemaelde und Skulpturen des 19. Jh.), das Alte Museum (griechische Kunst und bis 2009 Sammlung des ├â┬ägyptischen Museums), das Neue Museum (Wiedereroeffnung 2009 mit den Sammlungen des ├â┬ägyptischen Museums und des Museums fuer Vor- und Fruehgeschichte) und das Bodemuseum (Muenzkabinett, Skulpturensammlung, byzantinische Kunst, Werke aus der Gemaeldegalerie) zu finden. Die rund 3.300 Jahre alte Bueste der aegyptischen Koenigin Nofretete ist seit dem 13. August 2005 im Alten Museum zu bewundern. Prunkstueck des weltberuehmten Pergamon-Museums ist der Pergamon-Altar, Teil eines Zeus-Tempels aus Kleinasien. Das Museum verfuegt ueber bedeutende Sammlungen aus dem asiatisch-islamischen Raum. In den Dahlemer Museen kann man die Sammlungen au├â┬čereuropaeischer Kunst und Kultur, das Museum Europaeischer Kulturen, das Ethnologische Museum, das Museum fuer Indische Kunst und das Museum fuer Ostasiatische Kunst besuchen. Das Berlin-Museum ist im Gebaeude des ehemaligen Kammergerichts im Bezirk Kreuzberg untergebracht. Im praechtig restaurierten Martin-Gropius-Bau finden wechselnde Ausstellungen statt. In der Naehe befinden sich die Berlinische Galerie, eine Schausammlung der Juedischen Abteilung des Berlin-Museums sowie ein Museum zur Alltagskultur des 20. Jahrhunderts. Ein Besuch der faszinierenden Dauerausstellung Wege-Irrwege-Umwege. Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland im Deutschen Dom lohnt sich.

Einer der groe├â┬čten kulturellen Anziehungspunkte in Ostberlin ist die Deutsche Staatsoper. Den schoensten Konzertsaal hat das Schauspielhaus Berlin am Gendarmenmarkt.

Im Februar zieht es Filmfans zur Berlinale, den Berliner Filmfestspielen. Im September findet das Musikfest Berlin und die spielzeiteuropa sowie im Herbst das Jazz-Fest statt. Liebhaber der klassischen Musik pilgern in die Philharmonie, Heimat der weltberuehmten Berliner Philharmoniker, und in den Kammermusiksaal.

Wer den Boulevard Unter den Linden Richtung Brandenburger Tor entlangspaziert, kommt in den Tiergarten, eine der gruenen Lungen der Stadt, und von dort in die Westberliner City. Der Kurfuerstendamm wird im Volksmund Ku'damm genannt. Beim Bummel ueber diesen 3,5 km langen Glanzboulevard der Stadt mit seinen Stra├â┬čencaf├â┬ęs, eleganten Restaurants, teuren Boutiquen, Stra├â┬čenstaenden und Schnellrestaurants kann man das bunte Treiben an sich vorueberziehen lassen. Die Caf├â┬ęs haben lange ├â┬ľffnungszeiten, die Buergersteige sind voller Menschen und der Verkehr ist selbst in den Nachtstunden noch lebhaft. Nachdem man sich in einem der Stra├â┬čencaf├â┬ęs etwas ausgeruht und die Passanten beobachtet hat, kann man seinen Spaziergang zur Kaiser-Wilhelm-Gedaechtniskirche fortsetzen. Die Ruine der neuromanischen Kirche, im Volksmund Hohler Zahn genannt, wurde als Mahnmal an die Schrecken des 2. Weltkrieges stehen gelassen. Die Gedenkhalle im alten Turm soll ein Ort der Mahnung und Versoehnung sein. Ganz in der Naehe liegt das Europa-Center mit zahllosen Geschaeften, Restaurants und Bars mit lebhaftem Nachtleben und einer Panorama-Etage, von dessen Dach man zu einem 6-minuetigen Simulationsflug ueber Charlottenburg und das Regierungsviertel starten kann. Ein paar Schritte weiter ist das KaDeWe, das bekannte traditionsreiche Kaufhaus des Westens. Einen Besuch lohnt der beruehmte Zoologische Garten mit dem Aquarium.

Der im Krieg zerstoerte Reichstag, von dem der Sozialdemokrat Scheidemann 1918 die Republik ausrief, wurde nach 1945 wiederaufgebaut. 1999 wurde die markante Glaskuppel ergaenzt. Das praechtige, im Baustil des Barock und Rokoko errichtete Schloss Charlottenburg ist die ehemalige Sommerresidenz der preu├â┬čischen Koenige, die damals vor den Toren Berlins lag. Der Tiergarten ist ein im englischen Stil angelegter, weitlaeufiger Park im Herzen der Stadt, in dem an Sommerwochenenden viele Familien Picknick machen. Der Tierpark Berlin in Lichtenberg ist ein 130 ha gro├â┬čes Freigehege mit mehr als 7500 Tieren.

Der Mueggelsee, der groe├â┬čte der Berliner Seen, und die Mueggelberge sind das beliebteste Ausflugs- und Wassersportgebiet der Ostberliner. Bei einer Dampferfahrt auf den Berliner Wasserstra├â┬čen zeigt sich Berlin von seiner schoensten Seite. Verschiedene Reedereien bieten Kanalfahrten auf der Spree durch die Stadt und Ausflugsfahrten in das gruene laendliche Berlin an.

Seit den goldenen zwanziger Jahren ist Berlin auch fuer sein lebhaftes und extravagantes Nachtleben bekannt. Da es in der Stadt keine Sperrstunde gibt, schlie├â┬čen viele Lokale, Diskotheken und Kneipen erst in den fruehen Morgenstunden.

Berliner stehen in dem Ruf ein radikales politisches Bewusstsein und eine Ader fuer experimentierfreudige Kreativitaet zu haben. Die groe├â┬čten dieser alternativen Projekte sind die UFA-Fabrik (ehemalige Filmstudios der UFA mit Kino, Toepferei, Sattlerei, Zirkus, Baeckerei, Caf├â┬ę und vielem mehr) und das Tacheles (Kunsthaus im kriegszerstoerten Passage-Kaufhaus).

In keiner anderen Stadt gibt es so viele Nachtklubs, Bars, Restaurants, Kabaretts und Kneipen. Die Stadtmagazine Tip, Zitty und Prinz erscheinen 14-taegig und geben einen ├â┬ťberblick ueber die vielfaeltigen Veranstaltungen.

Zum Stadtgebiet gehoeren auch ausgedehnte Waelder und viele Seen. Die Pfaueninsel im Suedwesten der Stadt ist ein wunderschoener Landschaftspark und steht heute unter Naturschutz. Der Spandauer und Tegler Forst sowie der Grunewald laden zu Wanderungen ein. Der Volkspark Friedrichshain ist der groe├â┬čte und zugleich aelteste Park Ostberlins.

Sueddeutschland

Im Norden von BADEN-W├â┬ťRTTEMBERG (Internet: www.tourismus-bw.de) liegt Mannheim (Internet: www.mannheim.de), ein wichtiges Industrie-, Wirtschafts- und Kulturzentrum am Zusammenfluss von Rhein und Neckar. Die ehemalige kurfuerstliche Residenz- und Festungsstadt wurde im 17. Jahrhundert im Schachbrettmuster angelegt und hat Zahlen- und Buchstabenkombinationen statt Stra├â┬čennamen. Sehenswuerdigkeiten sind das Kurfuerstenschloss (Anfang 18. Jh.), in dem heute die Universitaet untergebracht ist, die barocke Jesuitenkirche sowie das Rathaus und der Marktplatz. An der Jugendstilanlage Friedrichsplatz um Mannheims Wahrzeichen, dem Wasserturm, liegen die Staedtische Kunsthalle (bedeutende Sammlung von Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts) und das Konzert- und Kongresszentrum Rosengarten. Das traditionsreiche Nationaltheater, in dem Schillers Drama Die Raeuber uraufgefuehrt wurde, genie├â┬čt bei Schauspiel- und Opernfreunden in ganz Deutschland einen guten Ruf. Das Reiss-Museum im alten Zeughaus mit seiner historischen Theatersammlung und das Technische Landesmuseum fuer Arbeit sowie der schoene Luisenpark inmitten der Stadt sind ebenfalls einen Besuch wert.

In der Spargelstadt Schwetzingen (Internet: www.schwetzingen.de) liegt das barocke Sommerschloss der Pfaelzer Kurfuersten mit seinem zauberhaftem Landschaftsgarten und dem praechtigen Rokokotheater, das zwischen Mai und Juni Schauplatz fuer Opern- und Konzertauffuehrungen im Rahmen der Schwetzinger Festspiele ist.

Die beruehmteste Stadt am Neckar ist Deutschlands aelteste Universitaetsstadt Heidelberg (Internet: www.heidelberg.de), die von den Ruinen des beruehmten Schlosses (14.-17. Jh.) ueberragt wird. Das Residenzschloss der pfaelzischen Kurfuersten wurde teils im Stil der Renaissance, teils im gotischen und barocken Baustil erbaut. Im Schloss ist das Gro├â┬če Weinfass, das 220.000 Liter fasst, und das Apothekermuseum zu besichtigen. Besonderen Anklang finden im Sommer die Serenadenkonzerte und die Schlossfestspiele mit dem in englischer Sprache aufgefuehrten Musical The Student Prince im Schlosshof. Zu den Hauptsehenswuerdigkeiten in der Stadt zaehlen die Alte Bruecke ueber den Neckar, die Heiliggeistkirche mit Marktplatz und Rathaus und das Hotel Ritter, eines der schoensten Renaissancegebaeude Deutschlands. Die Universitaet Heidelberg wurde 1386 gegruendet und genie├â┬čt internationalen Ruf. Die Dichter und Maler der Romantik haben Heidelberg in ihren Werken verewigt. In den Gassen der malerischen Altstadt gibt es unzaehlige gemuetliche Weinstuben und Studentenkneipen. Der ehemalige Studentenkarzer (19. Jh.), ein Studentengefaengnis, kann besichtigt werden. Von den Burgen Gutenberg, Hornberg und Hirschhorn hat man eine gute Aussicht auf die malerische Landschaft und die Weinberge des Neckartals.



Weiter suedlich befindet sich die Schwaebische Alb (Internet: www.schwaebischealb.de), die groe├â┬čte Karstlandschaft Mitteleuropas. Sie liegt zwischen dem Schwarzwald und der Donau, Europas zweitlaengstem Fluss. Touristische Anziehungspunkte sind die Hohenzollernburg bei Hechingen, die Abtei Beuren und die Baerenhoehlen.

Die ehemalige Festung und Reichsstadt Ulm (Internet: www.ulm.de) ist vor allem fuer ihr gotisches Muenster bekannt. Der 161 m hohe Turm ist der hoechste Kirchturm der Welt und kann ueber 768 Stufen erklommen werden. Das Chorgestuehl stammt von J. Syrlin. Weitere Sehenswuerdigkeiten sind das schoene Rathaus, die Kornboerse (1594), das Schuhaus (1536) und das Schwoerhaus (1613). Schoen ist ein Spaziergang durch das alte Fischerviertel mit den teilweise noch erhaltenen Stadtmauern und dem Metzgerturm. Das Kloster Wiblingen, die Barockbibliothek, das Brotmuseum und das Staedtische Museum sind ebenfalls einen Besuch wert. Ulm ist der Geburtsort Albert Einsteins.

Urach und Kirchheim unter Teck sind ausgesprochen huebsche Staedtchen. Sehenswert sind auch Reutlingen und Blaubeuren mit seiner wunderschoenen Abtei und seiner geheimnisvollen Quelle, dem Blautopf.

Die alte Reichsstadt Heilbronn (Internet: www.heilbronn.de) liegt inmitten von Weinbergen an der Burgenstra├â┬če (siehe Ferienstra├â┬čen). Das Renaissance-Rathaus und die gotische Kilianskirche (1513-29) mit dem Turm (62 m) sind besonders schoen. Die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt fuer Ausfluege ins Neckartal.

Stuttgart (Internet: www.stuttgart.de), die Landeshauptstadt von Baden-Wuerttemberg, ist eine gruene und weitlaeufige Stadt, die von bewaldeten Huegeln, Obstgaerten und Weinbergen umgeben ist. Nur 25% der Stadtflaeche sind bebaut. Vom 193 m hohen Fernsehturm hat man einen schoenen Blick auf die Landesmetropole und ihre reizvolle Umgebung. Besuchenswert sind die moderne Staatsgalerie, der Prinzenbau, die Alte Kanzlei am Schillerplatz und die Stiftskirche (15. Jh.). Das Neue Schloss, die fruehere Residenz der Koenige Wuerttembergs, wurde nach 1945 sorgfaeltig restauriert. Das Wuerttembergische Landesmuseum und das Daimler-Benz Automuseum sind zwei der interessantesten Museen der Stadt. Schoen ist auch ein Besuch der Wilhelma (Zoo und Botanischer Garten).

Noerdlich von Stuttgart liegt die Barockstadt Ludwigsburg (Internet: www.ludwigsburg.de), die Herzog Eberhard Ludwig von Wuerttemberg Anfang des 18. Jahrhunderts um sein Residenzschloss anlegen lie├â┬č. In der historischen Innenstadt befinden sich der mit Arkaden umsaeumte Marktplatz mit zwei Barockkirchen sowie die Wohn- und Geburtshaeuser beruehmter Dichter wie Eduard Moerike und Friedrich Schiller. Das Residenzschloss (1704) mit seiner 1758 gegruendeten Porzellanmanufaktur und der Schlosspark mit Maerchengarten sind in den Sommermonaten Schauplatz fuer die Ludwigsburger Schlossfestspiele und die Gartenschau Bluehendes Barock. Sehenswert sind auch das Jagd- und Lustschloss Favorite und das Seeschloss Monrepos.

Die Universitaetsstadt Tuebingen (Internet: www.tuebingen.de) liegt suedlich von Stuttgart am Neckar. Der alte Stadtkern ist noch vollstaendig erhalten. Anziehungspunkte sind das Schloss Hohentuebingen (1078, ehemaliger Sitz der Pfalzgrafen), die alte gotische Stiftskirche (1470) mit der koeniglichen Grabstaette, der Marktplatz mit dem Rathaus (1453), der Hoelderlinturm sowie die alte und die neue Aula der Universitaet. In der Stadt stehen zahlreiche Denkmaeler, u. a. von Johannes Kepler, Hegel, Schelling, Hoelderlin, Moerike, Hauff und Uhland, die am Theologischen Seminar der Universitaet studierten.

Im aeu├â┬čersten Suedwesten bildet der Rhein die natuerliche Staatsgrenze zu Frankreich. Hier liegt der Schwarzwald (Internet: www.schwarzwald-tourismus.info), das meistbesuchte Mittelgebirge Deutschlands. Die wildromantischen Gebirgswaelder, Schluchten und die herrlichen Seen begeistern nicht nur Wanderfreunde. Im Suedschwarzwald liegen zwei der schoensten Seen, der Titisee und der Schluchsee. Der Schwarzwald ist au├â┬čerdem fuer seine Mineralquellen bekannt, deren Heilkraefte bereits von den Roemern entdeckt wurden.

Das renommierteste Kurbad ist Baden-Baden (Internet: www.baden-baden.de), welches im vorigen Jahrhundert die Sommerhauptstadt Europas war und in der sich frueher der europaeische Adel traf. Heute versammeln sich die Kurgaeste im Kurpark, um das heilsame Wasser in der Trinkhalle zu kosten. Gestaerkt und erfrischt kann man dann eine der vielen Sportanlagen der Stadt aufsuchen. Abends koennen Besucher das Spielkasino aufsuchen, das von Marlene Dietrich als das eleganteste der Welt bezeichnet wurde. Weitere Attraktionen sind das barocke Kleine Theater, die Kunsthalle, die Ruinen des Roemischen Badhauses, das Neue Schloss mit dem Zaehringen Museum, die Stiftskirche aus dem 15. Jahrhundert, die Russische Kirche und die Romanische Kapelle.

Die alte Universitaetsstadt Freiburg (Internet: www.freiburg.de) ist das Tor zum Suedschwarzwald. Der 116 m hohe Kirchturm des gotischen Muensters (12.-15. Jh.) gilt als architektonisches Meisterwerk. Das rote Kaufhaus auf dem Muensterplatz (1550), das Augustiner Museum, Deutschlands aeltestes Gasthaus, das Gasthaus zum Roten Baeren, und viele gute Weinstuben erwarten den Besucher. Aufgrund der vielen Experimente und Aktivitaeten im oekologischen Bereich gilt Freiburg als gruene Hauptstadt Deutschlands. Den nahe gelegenen Schauinslandberg kann man mit der Drahtseilbahn erreichen. Ein weiteres Naherholungsziel ist Todtnauberg, der hoechstgelegene Urlaubsort im Schwarzwald (1006 m). Der hoechste Berg der Region ist der Feldberg, ein beliebtes Wintersportgebiet.

Der Bodensee (Internet: www.bodenseeferien.de) liegt im Grenzgebiet zwischen Deutschland, ├â┬ľsterreich, der Schweiz und dem Fuerstentum Liechtenstein. Er trennt auch die Bundeslaender Baden-Wuerttemberg und Bayern voneinander. Hier bieten sich viele Wassersportmoeglichkeiten und Gelegenheiten zu Ausfluegen zu Land und zu Wasser.

Konstanz (Internet: www.konstanz.de) auf Baden-Wuerttemberger Seite ist eine Universitaetsstadt an der Schweizer Grenze. Die historische Altstadt bietet viele sehenswerte Bauwerke, darunter das malerische Konzilsgebaeude (14. Jh.), das Renaissance-Rathaus (16. Jh.), das Barbarossa-Haus (12. Jh.), das Hus-Haus (15. Jh.) und die alten Stadtbefestigungen Rheintorturm, Pulverturm und Schnetztor. Das Muenster mit seiner wunderschoenen Eingangspforte ist ebenfalls einen Besuch wert. Es gibt mehrere Theater und Konzertsaele sowie ein Spielkasino.

In der romantischen Stadt Meersburg (Internet: www.meersburg.de) befinden sich zwei praechtige Schloesser und das Deutsche Zeitungsmuseum (nur im Sommer geoeffnet), das auf drei Etagen die Geschichte der deutschsprachigen Presse erzaehlt.

Am anderen Ende des Bodensees liegt das bayerische Lindau (Internet: www.lindau.de), das frueher eine freie Reichsstadt war. Die mittelalterliche Altstadt liegt auf einer Insel im Bodensee, die man von der neuen Gartenstadt aus ueber die Seebruecke erreicht. Das alte Rathaus ist besonders sehenswert (1422-1435). Weitere Anziehungspunkte sind der Diebsturm, der Mangturm (Alter Leuchtturm), die Heidenmauer, die Hafeneinfahrt (Neuer Leuchtturm) und das Internationale Kasino.

Es gibt vier gro├â┬če Urlaubsgebiete in BAYERN (Internet: www.bayern.by): im Norden Unter-, Mittel- und Oberfranken, in Ostbayern der Bayerische Wald, der Oberpfaelzer Wald, das Bayerische Jura und das suedliche Niederbayern; im Suedwesten Bayerisch-Schwaben und das Allgaeu und im Sueden Oberbayern mit den Deutschen Alpen. Hochgebirge, liebliche Flusstaeler, waldreiche Mittelgebirge, Seen und mittelalterliche Staedte machen den Reiz dieser Region aus.

Franken in Nordbayern ist reich an Kunstschaetzen. Die vielen Taeler, Waelder, Seen und Burgen der Fraenkischen Schweiz und des Fichtelgebirges sowie das Naturschutzgebiet im Altmuehltal machen Franken zu einem idealen Ferienziel fuer Aktivurlauber und Naturliebhaber.

Die schoensten historischen Staedte der Region sind Coburg, Bamberg, Bayreuth und Wuerzburg. Nuernberg (Internet: www.nuernberg.de), die groe├â┬čte Stadt des Frankenlandes, ist eine moderne Gro├â┬čstadt, deren mittelalterlicher Stadtkern erhalten geblieben ist. In der Altstadt stehen zwei der schoensten Kirchen der Stadt, St. Lorenz (Mariae Verkuendigung von Veit Sto├â┬č) und St. Sebald. Eine der Hauptsehenswuerdigkeiten ist die imposante Burg, die Kaiserstallung ist heute eine Jugendherberge. Die 5 km lange alten Stadtmauer hat 46 Tuerme. Im Albrecht-Duerer-Haus lebte der Maler von 1509 bis zu seinem Tod. Das Spielzeugmuseum, das Fembohaus (Staedtisches Museum), das Germanische Nationalmuseum und das Verkehrsmuseum gehoeren zu den interessantesten Museen der Stadt. Die Frauenkirche, das Rathaus und der Schoene Brunnen (mechanische Uhr) sind weitere beliebte Besucherziele.

Bamberg (Internet: www.bamberg.de) ist eine alte Reichs- und Bischofsstadt, die auf sieben Huegeln erbaut wurde. Die schoensten Sehenswuerdigkeiten sind der viertuermige kaiserliche Dom (13. Jh.) mit dem beruehmten Bamberger Reiter, den koeniglichen Grabstaetten und dem Altar von Veit Sto├â┬č sowie das malerische Fischerviertel (Klein Venedig), die Alte Residenz, die Neue Residenz (Kunstgalerie) mit dem herrlichen Rosengarten und das Kloster Michaelsberg.

Opernfreunde aus aller Welt zieht es im Sommer ins Festspielhaus (1872-1876) nach Bayreuth (Internet: www.bayreuth.de), um den erstklassigen Auffuehrungen von Wagners Opern beizuwohnen. Die Bayreuther Festspiele finden jedes Jahr zwischen Ende Juli und August statt. Wagnerfans pilgern zur Villa Wahnfried (heute ein Museum), zum Wagnerdenkmal und zum Grabmal des Komponisten in den Hofgaerten. Weitere Anziehungspunkte sind das Alte und das Neue Schloss des frueheren Markgrafen, das Opernhaus (groe├â┬čte Barockbuehne Europas), die Eremitage (schoener Park) und die Stadtkirche. Die Stadt ist ein guter Ausgangsort fuer Ausfluege ins Fichtelgebirge, in die Waelder der Oberpfalz und in die Fraenkische Schweiz.

Die unterfraenkische Stadt Wuerzburg (Internet: www.wuerzburg.de) liegt in reizvoller Umgebung im Maintal. Sie ist umgeben von Weinbergen und bekannt fuer ihre Bocksbeutel-Weine. Von der Festung Marienberg hat man eine herrliche Aussicht auf die alte fraenkische Stadt mit ihren vielen Kirchen. Geht man ueber die alte Mainbruecke aus dem 15. Jahrhundert, auf der u. a. die Statuen der Frankenapostel Kilian, Totnan und Kolonat stehen, so eroeffnet sich der Blick auf den imposanten romanischen Dom. Im Mainfraenkischen Museum im alten Zeughaus sind die wunderbaren Arbeiten des Bildhauers und Bildschnitzers Tilman Riemenschneider (1460-1531) ausgestellt. Die Marienkirche (im Jahre 706 erbaut) gehoert zu den aeltesten Kirchen Deutschlands. Die Residenz, von Balthasar Neumann nach dem Vorbild von Versailles gebaut, ist eines der praechtigsten Barockschloesser des Landes. Im Hofgarten und im Kaisersaal finden alljaehrlich im Sommer die Konzerte des Mozartfestes statt. Die gro├â┬če Steintreppe mit dem Treppengemaelde von Tiepolo gilt als eines der Meisterwerke barocker Baukunst.

Rothenburg ob der Tauber (Internet: www.rothenburg-ob-der-tauber.de) ist eines der mittelalterlichen Kleinode Bayerns. Man kann auf den 3,5 km langen Stadtmauern mit ihren ueber 30 Toren und Tuermen rund um das Staedtchen gehen. Von hier genie├â┬čt man einen herrlichen Blick auf die schoenen Patrizierhaeuser. Das Deutsche Criminalmuseum mit seiner schaurigen Sammlung von historischen Folterwerkzeugen ist einen Besuch wert.

Ostbayern besteht aus den Teilen Oberpfalz und Niederbayern mit den touristischen Staedten Regensburg und Passau. Regensburg (Internet: www.regensburg.de) in der Oberpfalz, im 1. Jahrhundert n. Chr. gegruendet, liegt etwa 80 km nordoestlich von Muenchen. Die Altstadt von Regensburg gehoert zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der gotische Dom, die Patrizierhaeuser und die Steinerne Bruecke aus dem 12. Jahrhundert sind die Wahrzeichen der alten Reichs- und Bischofsstadt. Sehenswert sind auch St. Emmeram (Krypten und Grabmale), die Alte Kapelle, das Bischoefliche Palais Niedermuenster (Ausgrabungen), Porta Praetoria (das noerdliche Stadttor), das alte Rathaus mit dem Reichssaal und das fuerstliche Schloss Thurn und Taxis.

Passau (Internet: www.passau.de) in Niederbayern liegt am Zusammenfluss der Donau, des Inns und der Ilz. Der barocke Stephansdom mit der groe├â┬čten Kirchenorgel der Welt, die bischoefliche Residenz mit der Rokokotreppe, die Feste Oberhaus und die Feste Niederhaus (13.-14. Jh.) sowie der Innkai mit Haeusern im italienischen Baustil erwarten den Besucher.

Wichtige touristische Ferienziele in der Region sind der Bayerische Wald, das groe├â┬čte zusammenhaengende Mittelgebirge Europas, und der Oberpfaelzer Wald an der tschechischen Grenze. Die Gebirgslandschaften laden zum Wandern, Radfahren und Skilaufen ein.



Das Allgaeu (Internet: www.allgaeu.info) ist ein beliebtes deutsches Ferienziel im Suedwesten Bayerns. Hier finden Urlauber zu jeder Jahreszeit Sehens- und Erlebenswertes. Wander-, Rad- und Klettertouren locken genauso wie historische Staedte mit kulturellem Angebot. Ein Hoehepunkt im Veranstaltungskalender ist die jaehrlich stattfindende Viehscheide, bei der die Rinder am Ende der Weidesaison hinab in die Taeler getrieben werden.

Die alte Fuggerstadt Augsburg (Internet: www.augsburg.de), 15 n. Chr. von den Roemern gegruendet, liegt in Bayrisch-Schwaben nordwestlich von Muenchen und war im Mittelalter das fuehrende Handels- und Finanzzentrum Europas. An das Augsburger Kaufmannsgeschlecht der Fugger erinnern das Fuggerhaus (16. Jh.) und die Fuggerei (1519), der ersten Sozialsiedlung der Welt. Zahlreiche Bauwerke stammen aus der Renaissance. Der Dom (807 roemisch/1320 gotisch) hat wunderbare Buntglasfenster (12. Jh.) und eine Bronzetuer aus dem 11. Jahrhundert. Sehenswert sind au├â┬čerdem die Annakirche (Lutherdenkmal aus dem 16. Jahrhundert), das maechtige Rathaus (1615), der Perlachturm, die barocken Brunnen (16./17. Jh.), das Zeughaus und die Stadttore (14.-16. Jh.). Sehr interessant ist ein Besuch im Schaezler-Palais mit seinem barocken Bankettsaal (18. Jh.) und der Staedtischen Gemaeldegalerie (Deutsche Barockgalerie). In der Staatlichen Gemaeldegalerie haengen bekannte Gemaelde altdeutscher Meister, u. a. von Hans Holbein d. ├â┬ä. und Albrecht Duerer. Das Maximilian-Museum, das Roemische Museum und das Mozarthaus sind ebenfalls sehenswert. Das mehr als siebenhundert Jahre alte Fuessen (Internet: www.fuessen.de) mit seiner wunderschoenen historischen Altstadt ist Bayerns hoechstgelegene Stadt. Sie bildet den suedlichen Endpunkt der Romantischen Stra├â┬če (s. Ferienstra├â┬čen) und ist idealer Ausgangspunkt fuer Besichtigungen der nur 4 km entfernt gelegenen Koenigschloesser Hohenschwangau und Neuschwanstein, das sich Koenig Ludwig II. von Bayern erbauen lie├â┬č. Von hier eroeffnen sich herrliche Panoramablicke auf schneebedeckte Gipfel.

Garmisch-Partenkirchen (am Fu├â┬č der Zugspitze), Berchtesgaden, Mittenwald und Oberammergau (alle 10 Jahre finden hier die Passionsspiele statt) sind neben Muenchen die bekanntesten Orte Oberbayerns.

Die bayrische Landeshauptstadt Muenchen (Internet: www.muenchen.de) ist mit ueber 1,2 Mio. Einwohnern die drittgroe├â┬čte deutsche Stadt und eine wichtige Kunst- und Wirtschaftsmetropole. Die 800-jaehrige Stadt ist fuer ihre zahlreichen Museen und vielen Barock- und Renaissancekirchen bekannt. Die Alte Pinakothek beherbergt die groe├â┬čte Gemaeldesammlung des hollaendischen Malers Rubens und viele bedeutende Werke alter Meister. Direkt gegenueber liegt die Neue Pinakothek mit einer modernen Kunstsammlung. Das Deutsche Museum (Naturwissenschaft und Technologie) mit einem Planetarium und einem nachgebauten Bergwerk ist auch fuer Kinder interessant. Die Lenbach-Galerie in der wunderschoenen Villa des Muenchner Maler-Fuersten ist ebenfalls einen Besuch wert. Weitere Sehenswuerdigkeiten im Innenstadtbereich sind die Koenigliche Residenz mit dem Residenzmuseum und der Schatzkammer, die Frauenkirche, die Michaelskirche, die Theatinerkirche und die Asamkirche. Auf dem Marienplatz stehen das Neue und das Alte Rathaus und die wieder aufgebaute Mariensaeule. Vor dem Rathausturm versammelt sich taeglich um 11.00 Uhr morgens eine Menschenmenge, um das Glockenspiel mit dem Schaefflertanz zu betrachten. Schoen ist auch ein Bummel ueber den nahe gelegenen Viktualienmarkt. Das Olympiagelaende mit dem 300 m hohen Turm und seinem weltbekannten Zeltdach ist ebenfalls interessant. Das weltberuehmte Oktoberfest geht auf die Hochzeit des Kronprinzen Ludwig von Bayern mit der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen im Jahr 1810 zurueck. Es beginnt alljaehrlich im September und wird von den Einheimischen Wies'n genannt. Jede der neun gro├â┬čen Muenchner Brauereien ist mit einem riesigen Bierzelt vertreten. Muenchen ist au├â┬čerdem fuer seine vielen Bierkeller bekannt, vor allem natuerlich fuer das beruehmt-beruechtigte Hofbraeuhaus. Wer dem Gro├â┬čstadtlaerm entfliehen moechte, kann im weitlaeufigen Englischen Garten Ruhe finden. In seinem Herzen steht der Chinesische Turm mit einem der typischen Biergaerten. In der Naehe des Englischen Gartens liegen das Bayerische Nationalmuseum und das Haus der Kunst.

Das Nationaltheater (Oper), das Residenztheater und das Schauspielhaus sind nur einige der zahlreichen Theater der Stadt. Schloss Nymphenburg hat eine interessante Gemaeldegalerie und eine sehenswerte Porzellansammlung. Dreimal im Jahr findet in der Au, einem der alten Stadtviertel an der Isar, die Auer Dult statt - ein Troedelmarkt mit Riesenrad, Kraeuterstaenden und Steckerlfisch. Muenchen verdankt seine Popularitaet nicht zuletzt seiner schoenen Umgebung. Bei schoenem Wetter sind die Alpen in Sichtweite. Viele Seen liegen im Umkreis der Stadt.

Deutsche Ferienstra├â┬čen

Bergstra├â┬če (Internet: www.ferienstrasse-bergstrasse.de):

In Darmstadt beginnt die Bergstra├â┬če, die am Rande des Odenwalds entlang ueber Bensheim und Weinheim nach Heidelberg fuehrt. Die Bergstra├â┬če wurde bereits waehrend der roemischen Zeit als Handelsweg genutzt, aenderte sich aber im Laufe der Zeit, so dass die heutige Streckenfuehrung nur teilweise mit der historischen uebereinstimmt. Dank des besonders milden Klimas gehoert diese Region zu den besten deutschen Obstanbaugebieten.

Burgenstra├â┬če (Internet: www.burgenstrasse.de):

Die 1000 km lange Burgenstra├â┬če fuehrt sowohl durch mittelalterliche Orte und Residenzstaedte als auch duch liebliche Naturlandschaften. Von Mannheim und Heidelberg ausgehend verlaeuft sie ueber Heilbronn, Rothenburg ob der Tauber, Nuernberg und Kulmbach bis nach Prag in Tschechien. Dabei fuehrt sie durch das schoene Neckartal, die Fraenkische Schweiz, das Fichtelgebirge und den Kaiserwald.

Deutsche Alleenstra├â┬če (Internet: www.alleenstrasse.com):

Die 2500 km lange Deutsche Alleenstra├â┬če fuehrt quer durch Deutschland und verbindet die Insel Ruegen im Nordosten der Republik mit Konstanz am Bodensee im Suedwesten. Sehenswerte Stationen auf ihrem Weg durch acht Bundeslaender sind das idyllische Rheinsberg und die Bauhaus-Stadt Dessau. Danach teilt sich die Stra├â┬če: ein Teil verlaeuft ueber die Lutherstadt Wittenberg, das Elbflorenz Dresden und die Spitzenstadt Plauen, der andere Abschnitt fuehrt ueber den Harz ins mittelalterliche Duderstadt. Am Bischofssitz Fulda vereinigen sich die Strecken wieder und verlaufen weiter ueber Bad Kreuznach und Freudenstadt bis nach Konstanz.

Deutsche Maerchenstra├â┬če (Internet: www.deutsche-maerchenstrasse.de):

Die 600 km lange Deutsche Maerchenstra├â┬če durchlaeuft Orte, die einen Bezug zu Maerchen aus dem deutschen Kulturgut haben. Die Einwohner tragen hier zum sonntaeglichen Kirchgang und an Volksfesten noch traditionelle Kleidung. Die mittelalterlichen Kleinstaedte zeichnen sich durch Giebelhaeuser, enge Gassen und huebsche Marktplaetze aus. Die Ferienstra├â┬če beginnt in Hanau, dem Geburtsort der Brueder Grimm, fuehrt weiter ueber Schwalmstadt, der Heimat von Rotkaeppchen, die Sababurg im Reinhardswald (heute ein Hotel), die den Bruedern Grimm als Vorlage fuer Dornroeschen diente, Hameln, woher die Sage um den Rattenfaenger stammt und endet in Bremen, der Heimat der Stadtmusikanten.

Deutsche Weinstra├â┬če (Internet: www.deutsche-weinstrasse.de):

Die 85 km lange Deutsche Weinstra├â┬če verlaeuft von Bockenheim ueber Bad Duerkheim, Neustadt und Landau bis Bad Bergzabern/Wissembourg an der franzoesischen Grenze, wo sie in die Elsaessische Weinstra├â┬če uebergeht.

Route der Industriekultur (Internet: www.route-industriekultur.de):

Die 400 km lange Route fuehrt zu bedeutenden Industriedenkmaelern im Ruhrgebiet, die Zeugen der bewegenden Geschichte der letzten 150 Jahre sind, und ist in diesem Rahmen Teil der European Route of Industrial Heritage, die wichtige industrielle Gebaeude in Gro├â┬čbritannien, den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland miteinander verbindet. Sehenswerte Objekte sind u.a. der Landschaftspark Duisburg-Nord, die Zeche Zollern II/IV und die Ziegelei Lage.

Romantische Stra├â┬če (Internet: www.romantischestrasse.de):

Die Romantische Stra├â┬če verbindet Nord- und Suedbayern. Sie fuehrt an beruehmten historischen Staedten und reizvollen Landschaften vorbei. Besonders sehenswert sind Wuerzburg, die mittelalterlichen Ortschaften Rothenburg, Dinkelsbuehl und Noerdlingen, Augsburg, die Wieskirche, die Abtei Steingaden und das beruehmte Schloss Neuschwanstein in der Naehe des Ortes Schwangau.

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