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Reiseverkehr - National

Einleitung



Regeln der Bahn



In den Zuegen der Deutschen Bahn werden keine EC-Karten mehr akzeptiert. Wer eine Fahrkarte (nach)loesen muss, kann nur noch bar oder mit Kreditkarte bezahlen.

Kunden erhalten bei Verspaetungen auf Fernreisen von mindestens 60 Minuten ein Fuenftel des Fahrpreises in Form eines Gutscheins zurueck.

Flugzeug

Lufthansa (LH) ist die bekannteste innerdeutsche Fluggesellschaft.

Air Berlin (AB) verbindet zahlreiche deutsche Staedte miteinander.



Im Sommer werden Verbindungen durch Bedarfsflugdienste mit festen Abflugzeiten nach Helgoland, Sylt und einigen Ostfriesischen Inseln wie Usedom angeboten. OLT (OL) bietet zum Beispiel im Sommer u.a. woechentliche Fluege von Bremen, Frankfurt, Koeln/Bonn und Zuerich nach Heringsdorf (Usedom) an. Air Hamburg (HH) fliegt ab Hamburg nach Helgoland, Sylt und Juist.

Darueber hinaus stehen auf Anforderung auch Taxiflugdienste zwischen allen Verkehrsflughaefen zur Verfuegung.

Air Berlin fliegt im Sommer ab Berlin, Duesseldorf, Frankfurt, Koeln/Bonn, Muenchen, Stuttgart, Nuernberg und Osnabrueck/Muenster nach Sylt. Air Berlin fliegt auch im Winter ab Berlin und Duesseldorf nach Sylt. Im Sommer fliegt Air Berlin auch ab Dortmund, Duesseldorf, Nuernberg und Stuttgart nach Usedom.

Lufthansa fliegt u.a. ab Berlin, Dresden, Duesseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Muenchen und Stuttgart nach Westerland (Sylt).

Inland-Flughaefen

Frankfurt/M. ist der groe├â┬čte Flughafen im innerdeutschen Flugverkehr, fast alle Flughaefen koennen von hier aus innerhalb von durchschnittlich 50 Minuten erreicht werden. Low-Cost Carrier fliegen zumeist von kleineren Flughaefen wie Muenster-Osnabrueck, Paderborn-Lippstadt und Berlin-Tempelhof, so dass diese Flughaefen im innerdeutschen sowie europaeischen Luftverkehr eine zunehmend wichtigere Rolle spielen.

Schiff

Schiffsverkehr auf Fluessen, Seen und an der Kueste im Linienverkehr:

(a) auf Donau, Elbe, Main, Mosel, Neckar, Oder, Rhein, Saale und Weser;

(b) von den Ostseehaefen aus entlang der Ostseekueste und zu den Ostseeinseln;

(c) Seebaederdienst von Bremerhaven, Cuxhaven, Hamburg, Wilhelmshaven und weiteren Orten an der Nordseekueste zu den Friesischen Inseln und nach Helgoland;

(d) auf dem Ammersee, Bodensee, Chiemsee, Koenigssee, Rursee, Starnberger See sowie auf dem Wannsee und dem Mueggelsee in Berlin.

Autofaehren verkehren regelmae├â┬čig zwischen verschiedenen Haefen der Ostseekueste im In- und Ausland. Zusaetzlich werden Sonderfahrten auf allen befahrbaren Wasserwegen angeboten.

Die Koeln-Duesseldorfer (Internet: www.k-d.com) bietet verschiedene Flusskreuzfahrten auf Rhein und Mosel an.

Die Stern- und Kreisschifffahrt GmbH (Internet: www.sternundkreis.de) und die Reederei Riedel GmbH (Internet: www.reederei-riedel.de) bieten in und um Berlin Linien- sowie Ausflugsfahrten an.

Die Saechsische Dampfschifffahrt GmbH (Internet: www.saechsische-dampfschiffahrt.de) bietet Dampferfahrten auf der Elbe.

Mit der Berta Epple GmbH (Internet: www.neckar-kaeptn.de) geht es auf den Neckar und mit der Flotte Weser GmbH (Internet: www.flotte-weser.de) auf die Weser.

Wer zu Schiff die Donau erkunden moechte, wendet sich an die Donauschifffahrt Wurm & Koeck (Internet: www.donauschiffahrt.de).

Lueftner Cruises (Internet: www.lueftner-cruises.com bietet verschiedene Kreuzfahrten auf Rhein, Main, Mosel und Donau an.

Die Vereinigte Schifffahrtsunternehmen fuer den Bodensee und Rhein (VSU) (Internet: www.vsu-online.info), die Bodensee Schiffsbetriebe GmbH (BSB) (Internet: www.bsb-online.com) und die Schweizerische Bodensee Schifffahrtsgesellschaft AG (Internet: www.sbsag.ch) bieten mit einer Flotte von rund 40 Schiffen im Sommer einen Linienschiffsverkehr, Sonder- und Ausflugsfahrten und einen Autofaehrverkehr in die Schweiz und nach ├â┬ľsterreich an. Bestimmte Ermae├â┬čigungen sind erhaeltlich.

Bahn

Das Streckennetz der Deutschen Bahn (Internet: www.bahn.de) umfasst ca. 42.000 km. Der bereits begonnene Aufbau eines Schnellbahnnetzes von 3200 km soll bis 2010 abgeschlossen sein.

InterCityExpress-, InterCity-, EuroCity- und Nahverkehrslinien sind bezueglich Ankunfts- und Abfahrtszeiten weitgehend aufeinander abgestimmt. Durch das InterCity-Netz werden ueber 50 Staedte mit InterCity-Zuegen im Stundentakt bedient. Berlin ist vollstaendig in das IC-/EC- und ICE-Netz eingebunden.

Es stehen eine Vielzahl von InterCity-Linien, EuroCity und ICE-Verbindungen zur Verfuegung, die jeweils im Ein- bis Zwei-Stundentakt verkehren, darunter die Linien

Berlin Frankfurt/O. Warschau (EC),

Berlin Koeln (IC),

Berlin - Rostock (ICE),

Hamburg - Koeln - Stuttgart (IC/EC),

Hamburg - Berlin Muenchen (ICE) sowie

Dresden - Frankfurt/M. Wiesbaden (IC).

Die ICE-Sprinter verkehren nonstop von Frankfurt/M. nach Berlin und von Hamburg ueber Hannover nach Frankfurt/M.

Nordfriesland: Im Sommer fahren InterCity-Zuege aus und in Richtung Koeln-Dortmund-Bremen, Dresden-Berlin sowie Frankfurt/Main-Kassel-Goettingen-Hannover zu den Nordseeinseln Foehr und Amrum.

Es besteht Reservierungspflicht. Das Rail & Fly Ticket wird von ueber 80 Fluglinien bzw. Reiseveranstaltern angeboten und beinhaltet die Bahnreise zum/vom jeweiligen Flughafen. Das Schienennetz der Bahn wird durch zahlreiche regionale Verkehrsgesellschaften ergaenzt.

Verpflegung: Alle ICE-/EC-/IC-Zuege und viele Schnellzuege im innerdeutschen und internationalen Fernverkehr bieten Zugrestaurants, Buffetwagen oder eine fahrbare Minibar.



Schlafwagen:
Viele Schlafwagen im internationalen Verkehr sind mit Duschen und Klimaanlagen ausgestattet. Bettplatzreservierungen sollte man im Voraus vornehmen. Einige Zuege haben Liegewagen. Bei der Sitzplatzreservierung in EC-, IC- und ICE-Zuegen sollte man angeben, ob man im Gro├â┬čraum- oder Abteilwagen sitzen moechte.



In ICEs stehen Kleinkinderabteile mit Spielzeug und Wickeltischen zur Verfuegung (Reservierung im Voraus).



Fahrradmitnahme
ist in ca. 60% der Fernzuege moeglich, eine Fahrradkarte und eine Stellplatzreservierung pro Rad werden dafuer benoetigt. Auch in den meisten DB CityNightLine-Zuegen koennen Fahrraeder befoerdert werden. Stellplaetze sollten im Voraus reserviert werden. Weitere Informationen sind bei der Radfahrer-Hotline (s.u.) erhaeltlich.



Fahrradverleih:
Die DB bietet an ca. 250 Bahnhoefen ihren Kundendienst Fahrrad am Bahnhof an. Fahrgaeste, die mit der Bahn anreisen, bezahlen eine verbilligte Leihgebuehr. Weitere Informationen von der Radfahrer-Hotline der DB (Tel: (0180) 599 66 33 (0,14 €/Min.). Internet: www.bahn.de/bahnundbike).



Bahn&Auto/MietwagenService:
85 DB Autozuege verkehren innerhalb Deutschlands. Inzwischen bestehen auch Nachtverbindungen zwischen Muenchen und Dortmund sowie zwischen Duesseldorf und Troisdorf.

An allen ICE-Halten und in vielen weiteren Staedten stehen Mietwagen am Bahnhof bereit. In mehr als 30 Staedten sind Autovermieter mit einer eigenen Mietwagenstation direkt am Bahnhof vertreten, an ueber 80 Bahnhoefen ist der Mietwagenservice im DB-Reisezentrum erhaeltlich.



Bergbahnen:
In den bekanntesten Bergregionen kann man mit Drahtseilbahnen, Sesselliften oder Zahnradbahnen fahren.

Nordseeinseln: Die DB bietet auch eine Verbindung auf die autofreie Nordseeinsel Wangerooge. Fuer die ├â┬ťberfahrt stehen von der DB betriebene Faehren zur Verfuegung (Internet: www.bahn.de/nordseeinseln).

Detaillierte Informationen ueber Strecken, Fahrplaene, Fahrpreise und Ermae├â┬čigungen erteilen alle DB-Agenturen, oertliche Reisebueros, die Fremdenverkehrsaemter sowie die Generalvertretung der Deutschen Bahn AG in ├â┬ľsterreich, Verkehrsbuero Ruefa Reisen GmbH, Kaerntner Ring 10, A-1010 Wien (Tel: (01) 503 00 20. Internet: www.bahn.de/at) und die Generalvertretung der Deutschen Bahn AG in der Schweiz, DB ReiseZentrum, Schwarzwaldallee 200, CH-4016 Basel (Tel: (061) 690 12 15. Internet: www.bahn.de/ch).

Fahrpreisermae├â┬čigungen:

Im Folgenden sind die wichtigsten Tarifangebote und Spartickets fuer den innerdeutschen Bahnverkehr aufgelistet.



BahnCard:
Es gibt drei verschiedene BahnCard Angebote: die BahnCard 25 bietet 25% Rabatt auf den Normalpreis, die BahnCard 50 bietet 50% Rabatt und die BahnCard 100 erlaubt die beliebige Benutzung aller DB-Zuege (mit Ausnahme des ICE-Sprinters, bei dem ein Aufpreis erforderlich ist, und des DB AutoZuges). Weitere Informationen ueber die BahnCard Angebote sind bei der gebuehrenpflichtigen Hotline der DB (Tel: (01805) 34 00 35, Mo-Fr 07.00-21.00 Uhr) erhaeltlich.

Mit dem Quer-durchs-Land-Ticket koennen Einzelreisende und bis zu vier weitere Personen durch ganz Deutschland reisen und dabei beliebig oft die Fahrt unterbrechen und umsteigen. Gueltig ist das Angebot jeweils einen Tag lang von 09.00-03.00 Uhr des Folgetags fuer beliebig viele Fahrten in der 2. Klasse in allen Regionalzuegen und S-Bahnen der DB sowie anderer teilnehmender Bahnen. An bundeseinheitlichen Feiertagen beginnt die Gueltigkeit schon ab 00.00 Uhr.

Gruppe&Spar: Sonderangebot fuer Reisegruppen ab 6 Erwachsenen fuer Bahnreisen in Deutschland und in das europaeischen Ausland. Ermae├â┬čigungen von 50%, 60% und 70% sind erhaeltlich, je nachdem, wie lange im Voraus gebucht wird. Gruppe&Spar-Tickets sind an bestimmte Reisedaten und Zuege gebunden. Kinder von 6-15 Jahren zahlen die Haelfte.



Schoenes-Wochenende-Ticket:
Gilt fuer bis zu 5 gemeinsam reisende Personen oder ein Eltern-/Gro├â┬čelternpaar, bzw. einen Eltern-/Gro├â┬čelternteil mit beliebig vielen eigenen Kinder/Enkeln unter 15 Jahren an Samstagen oder Sonntagen von 00.00 Uhr bis 03.00 Uhr des Folgetages. Gueltig in Nahverkehrszuegen der DB, in einigen Verkehrsverbuenden sowie auf grenznahen Strecken in Tschechien und Polen.

Laender-Ticket (z.B. Baden-Wuerttemberg-Ticket, Bayern-Ticket oder Sachsen-Ticket): gilt fuer bis zu 5 gemeinsam reisende Personen einen Tag lang in Nahverkehrszuegen der DB (IRE, RE, RB und S-Bahn) und der teilnehmenden nichtbundeseigenen Eisenbahnen. Haeufig gelten die Laender-Tickets auch in Bussen und Bahnen der Verkehrsverbuende innerhalb eines Bundeslandes und oft sogar in angrenzenden Regionen im Nahverkehr. Laender-Tickets gelten Mo-Fr von 09.00-03.00 Uhr des Folgetages (an Feiertagen ganztaegig), sowie samstags oder sonntags von 00.00-03.00 Uhr des Folgetages.

Ausfuehrliche Informationen ueber Sparpreise sowie Kombi-/Familien-/Vielreisenden-/Gruppentickets sind bei den DB-Infozentren an den Bahnhoefen und auf der Internetseite www.bahn.de erhaeltlich.

Regeln der Bahn:

In den Zuegen der Deutschen Bahn werden keine EC-Karten mehr akzeptiert. Wer eine Fahrkarte (nach)loesen muss, kann nur noch bar oder mit Kreditkarte bezahlen.

Kunden erhalten bei Verspaetungen auf Fernreisen von mindestens 60 Minuten ein Fuenftel des Fahrpreises in Form eines Gutscheins zurueck.

Bus/Pkw

Deutschland verfuegt ueber ein hochmodernes Autobahnnetz von rund 12.220 km. Das Gesamtstra├â┬čennetz umfasst rund 630.000 km. Bleifreies Benzin ist an jeder Tankstelle erhaeltlich. ├â┬ťber 700 Raststaetten, Tankstellen, Motels und Kioske sind entlang der Autobahnen 24 Std. geoeffnet.

Der Pannendienst des Allgemeinen Deutschen Automobil Clubs (ADAC) (Internet: www.adac.de) leistet Hilfe rund um die Uhr in ganz Deutschland.

Darueber hinaus helfen der Auto Club Europa (ACE) (Internet: http://www.ace-online.de/) und der Allgemeine Deutsche Motorsportverband (ADMV) (Internet: http://www.admv.de/) bei Pannen.

Die ADAC-Pannenhilfe ist bundesweit einheitlich unter der Rufnummer (0180) 222 22 22 (Ortstarif), fuer Mobilfunk (alle Netze) ohne Vorwahl unter 22 22 22 erreichbar, den ADAC-Notruf erreicht man unter Tel: (089) 22 22 22. Der ADAC unterhaelt au├â┬čerdem einen Hubschrauber-Notdienst. Die Hilfeleistungen stehen Mitgliedern dieser und aehnlicher Organisationen kostenlos zur Verfuegung, die Materialkosten sind jedoch zu erstatten.

An Autobahnen stehen Notrufsaeulen zur Verfuegung. Bei Anrufen sollte ausdruecklich die Stra├â┬čenwachthilfe verlangt werden. Fuer den Polizeinotruf und die Unfallrettung waehlt man die Rufnummer 110 oder 112 (Feuerwehr).

Ein telefonischer Info-Service mit aktuellen Informationen zu Staus, Stra├â┬čenzustand, Baustellen usw. steht unter der Rufnummer (0180) 510 11 12 (gebuehrenpflichtig) zur Verfuegung. Genaue Auskuenfte ueber Tankstellen, Raststaetten und Motels an den Autobahnen finden sich im Prospekt Autobahn-Service, der bei der DZT angefordert werden kann, oder von der Autobahn Tank & Rast GmbH & Co (Internet: www.tank.rast.de).

Fernbus: Autobuslinien der Omnibus-Verkehrsgesellschaft Bahn/Post und anderer Unternehmen ergaenzen den Schienenverkehr. Die Busse fahren hauptsaechlich in Doerfer und Kleinstaedte, die nicht an das Bahnnetz angeschlossen sind. Es gibt nur wenige Langstreckenbusverbindungen innerhalb Deutschlands. Eurolines-Busse der Deutschen Touring GmbH (Adresse s. Reiseverkehr - International) bietet Liniendienste auf touristisch interessanten Strecken, z.B. der Romantischen Stra├â┬če (Wiesbaden/Frankfurt/M. - Muenchen/Fuessen) und der Burgenstra├â┬če (Mannheim/Heidelberg - Rothenburg o. d. T. - Nuernberg).

Taxis stehen ueberall zur Verfuegung. Es werden Wartegebuehren und andere Zuschlaege verlangt. Alle Taxis haben Taxameter. Fuer den Taxiruf besteht mit der Kurzwahl Tel: 221 18 (0,69 €/Min) fuer Mobilfunk-Nutzer aller Handynetze nun eine einheitliche, deutschlandweite Rufnummer zur Verfuegung. Mehr Infos unter http://www.22118.info/.

Mietwagen:
Firmen wie Avis, Europa Service, Hertz, Sixt und Budget verleihen Kraftfahrzeuge fuer einen Mindestzeitraum von 24 Stunden. Buchungsbueros stehen an allen Flughaefen, in Staedten und an ueber 40 Bahnhoefen zur Verfuegung. Die Preise richten sich nach dem Wagentyp. In den groe├â┬čeren Staedten kann man auch Wagen mit Chauffeur mieten. Auf Anfrage wird ein Wagen am Flughafen, Bahnhof oder Hotel bereit gestellt. Treibstoff kann an Tankstellen nicht immer mit Kreditkarte bezahlt werden. Mehrere Fluggesellschaften (einschlie├â┬člich Lufthansa) bieten Fly & Drive an. Weitere Auskuenfte von der DZT.

Automobil-Clubs: Der Allgemeine Deutsche Automobil Club (ADAC) aus Muenchen (Internet: www.adac.de) und der Frankfurter Automobilclub von Deutschland (AvD) (Internet: www.avd.de) haben Informationsschalter an den wichtigsten Grenzuebergaengen und Geschaeftsstellen und Vertretungen in allen groe├â┬čeren Staedten. Mitgliedern angeschlossener auslaendischer Automobil-Clubs wird technische Hilfe geleistet. Landkarten und Reisefuehrer koennen in den Bueros der Organisationen erworben werden. Auch Schneeketten koennen gemietet werden.

Der ADAC-Reiseruf benachrichtigt Autofahrer in Notfaellen mit Radiodurchsagen. Auf allen Sendern werden ganzjaehrig Stra├â┬čenverkehrsberichte ausgestrahlt. Au├â┬čerdem gibt es den Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) (Internet: www.arcd.de) und den Auto Club Europa (ACE) (Internet: www.ace-online.de).

Verkehrsbestimmungen:

Die Verkehrszeichen sind den internationalen Zeichen angepasst.

- Kinder unter 4 Jahren muessen im Kindersitz, Kinder bis 12 Jahren auf einem Kindersitzkissen auf dem Ruecksitz Platz nehmen und duerfen nicht auf dem Vordersitz mitgenommen werden.

- Anschnallpflicht besteht auf Vorder- und Ruecksitz.

- Es besteht Helmpflicht fuer Motorradfahrer.

- Die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons ist waehrend der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt.

- An auslaendischen Kraftfahrzeugen muss das Nationalitaetszeichen des Heimatlandes angebracht sein.

- Es empfiehlt sich, stets fuer einen vollen Tank zu sorgen. Wer mit leerem Tank auf der Autobahn liegen bleibt, kann gebuehrenpflichtig abgeschleppt und bestraft werden.

- Warndreieck und Verbandskasten muessen mitgefuehrt werden.

- Promillegrenze: 0,5.

- Promillegrenze fuer Fahranfaenger: 0,0. (Es besteht ein Alkoholverbot waehrend der zweijaehrigen Fuehrerschein-Probezeit sowie bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres).

- Es herrscht eine situative Winterreifenpflicht, d.h., Sommerreifen sind bei winterlichen Stra├â┬čenverhaeltnissen (Schneeglaette, Schneematsch, Reifglaette oder Glatteis) nicht gestattet. Die Winterreifenpflicht ist nicht an ein bestimmtes Anfangs- und Enddatum geknuepft.

- Tagsueber sollte au├â┬černorts auch tagsueber mit Abblendlicht gefahren werden. Diese Empfehlung kann in Zukunft zum Gesetz werden. Motorraeder muessen tagsueber mit Abblendlicht fahren.

Hoechstgeschwindigkeiten:

Innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h,

au├â┬čerhalb geschlossener Ortschaften: 100 km/h;

Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstra├â┬čen: 130 km/h, jedoch kein generelles Tempolimit. Fuer Pkw mit Anhaenger (z.B. Wohnwagen) und fuer Wohnmobile (3,5-7,5 t) gilt nun auf Stra├â┬čen und Autobahnen hoechstens 100 km/h.

Regionale Geschwindigkeitsbegrenzungen sind ausgeschildert.

Unterlagen: Nationaler oder internationaler Fuehrerschein und nationale oder internationale Zulassung sind ein Jahr gueltig. Fuer Staatsangehoerige der EU- und EFTA-Laender gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Buergern empfohlen, die Internationale Gruene Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfaellen in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Au├â┬čerdem kann die Gruene Karte die Unfallaufnahme erleichtern.

Stadtverkehr

├â┬ľffentliche Verkehrsmittel: In den Gro├â┬čstaedten verkehren Stra├â┬čen-, U- und S-Bahnen sowie Vorortzuege. Tages- und Sammelkarten koennen im Voraus gekauft werden. In vielen Gro├â┬čstaedten kauft man die jeweils benoetigten Fahrkarten vor dem Betreten des oeffentlichen Verkehrsmittels an Automaten an den Haltestellen. Sehr viele oeffentliche Verkehrsmittel sind schaffnerlos. Es gibt aber regelmae├â┬čige Fahrscheinkontrollen, Fahrgaeste ohne gueltige Fahrkarte muessen in der Regel auf der Stelle eine Strafe bezahlen. Zahlreiche Fahrplaene und Broschueren stehen dem Reisenden zur Verfuegung.

Pkw: Die Zentren zahlreicher Staedte wie u.a. von Berlin, Dortmund, Frankfurt am Main, Hannover, Koeln, Leipzig, Mannheim, Muenchen, Stuttgart und Tuebingen sind so genannte Umweltzonen. In die Umweltzonen duerfen nur Autos, die mit einer Plakette versehen sind, die signalisiert, dass das Auto einen bestimmten Aussto├â┬č an Schad- und Feinstoffen nicht ueberschreitet.

Berlin

Das Berliner Nahverkehrssystem ist ausgezeichnet und umfasst ein ausgedehntes Buslinien- sowie U- und S-Bahnnetz, das durch die Regionalbahn der Deutschen Bahn AG, die Stra├â┬čenbahn im Ostteil der Stadt sowie die Faehrschiffe der Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) (Internet: www.bvg.de) und die Ost-Berliner Stern- und Kreisschifffahrt (im Linienverkehr) ergaenzt wird.

Mit der Tageskarte (bis 03.00 Uhr des folgenden Tages gueltig) kann man beliebig viele Fahrten auf dem gesamten Buslinien-, U- und S-Bahnnetz sowie der BVG-Schiffslinie unternehmen. Ausgenommen sind die BVG-Ausflugsbuslinien.

Die WelcomeCard (Internet: www.visitberlin.de/welcomecard/index.php?lang=de) ist nach Entwertung 48 oder 72 Stunden oder 5 Tage lang gueltig, man kann in diesem Zeitraum beliebig viele Fahrten mit allen oeffentlichen Verkehrsmitteln im Tarifbereich Berlin unternehmen. Au├â┬čerdem erhaelt man bis zu 50% Ermae├â┬čigung bei kulturellen, sportlichen und touristischen Attraktionen in Berlin und Potsdam.

Mit der CityTourCard (Internet: www.citytourcard.com) alle oeffentlichen Nahverkehrsmittel im Tarifbereich Berlin AB genutzen werden. Darueber hinaus ermoeglicht die Karte Rabatte bei ueber 50 Partnern, darunter Sehenswuerdigkeiten, Museen, Theater, Stadtrundfahrten und -fuehrungen. Die Karte gibt es in drei Varianten: Fuer 48 Stunden, 72 Stunden oder 5 Tagen. Sie ist erhaeltlich bei Verkaufsschaltern und -automaten der BVG und S-Bahn Berlin.

Mit der Kleingruppenkarte der BVG koennen bis zu 5 Personen ab Entwertung bis 03.00 Uhr am Folgetag die oeffentlichen Verkehrsmittel in den Tarifbereichen AB, BC oder ABC benutzen.

Mit den regulaeren Linienbussen 100 und 200 kann man eine Stadtrundfahrt vom Bahnhof Zoo durch die gesamte Innenstadt vorbei an allen wichtigen Sehenswuerdigkeiten bis zum Bezirk Prenzlauer Berg unternehmen.

Weitere Informationen von den Informationsstellen der BVG.

Fahrzeiten

von Berlin (in Std. und Min.) zu anderen deutschen Gro├â┬čstaedten:

Flugzeug Bahn Bus/Pkw
Hamburg 0.45 2.15 4.00
Koeln 1.05 4.20 7.00
Frankfurt/M. 1.10 3.30 6.30
Muenchen 1.20 5.40 7.00
Bonn 1.05 6.00 8.00
Leipzig - 1.10 2.00
Erfurt - 4.00 4.30
Rostock - 3.00 2.30
Dresden - 1.50 2.30

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