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Johannesburg Kultur

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Kultur


Einleitung

Überall entstehen in Johannesburg kleine Projekte und kuenstlerische Entwicklungen, die jeden in den Bann ziehen und unterhalten - darunter sind witzige Komoediantenauftritte, große Opernwerke, Kunstausstellungen, Theaterauffuehrungen im kleinen Kreis und poetische Lesungen an zahlreichen Veranstaltungsorten.

Veranstaltungslisten befinden sich in der Beilage Tonight, der wichtigsten Tageszeitung der Stadt, The Star (Internet: www.tonight.co.za).

Die lebendige Theaterszene und die jaehrlich stattfindenden Feste in Johannesburg, die nahezu jeden kuenstlerischen Bereich abdecken, bieten ebenfalls eine spannende Moeglichkeit, die verschiedenen Aspekte des kulturellen Lebens der Stadt kennen zu lernen.

Taeglich aktualisierte Listen mit Veranstaltungen in Johannesburg stehen online auf www.702.co.za. Ein guter Online-Stadtfuehrer (Internet: www.artthrob.co.za) stellt Listen mit Kunstausstellungen in der Stadt zur Verfuegung.

Karten fuer kulturelle Veranstaltungen sind bei Computicket (Tel: (011) 340 80 00 oder (083) 915 80 00, Internet: www.computicket.com) erhaeltlich, dem groeßten nationalen Reservierungssystem, das auch Verkaufsstaende in groeßeren Einkaufszentren hat.


Film

Jedes groeßere Einkaufszentrum verfuegt ueber einen Kino-Komplex, der Mainstream-Filme zeigt und entweder von Ster-Kinekor (Internet: www.sterkinekor.com) oder von Nu-Metro (Internet: www.numetro.co.za) betrieben wird. Man kann Karten ueber Computicket (Tel: (011) 340 80 00 oder (083) 915 80 00; Internet: www.computicket.com) im Voraus bestellen. Immer mehr Kinos haben Kartenlesegeraete, so dass man im Voraus bestellte Karten mit Kreditkarte bezahlen kann. An einem Tag in der Woche, meistens dienstags, kosten die Karten die Haelfte. Cinema Nouveau, in The Mall of Rosebank gelegen, 50 Bath Avenue, Rosebank (Tel: (011) 880 28 66), zeigt Art-House-Filme und ist regelmaeßig Veranstaltungsort von Film-Festivals.

Zu einigen erwaehnenswerten Filmen, die in Johannesburg spielen, gehoeren Mapantsula (1988) , der von einem Kleinkriminellen erzaehlt, der in die Ereignisse der studentischen Unruhen in Soweto verwickelt ist, The Foreigner (1994), handelt von wachsender Auslaenderfeindlichkeit, die sich hauptsaechlich gegen afrikanische Einwanderer in Johannesburg richtet, und The Line (1996), der gewoehnliche Suedafrikaner portraetiert, die mit der gewalttaetigen Seite einer sich schnell wandelnden Gesellschaft konfrontiert werden.



Tsotsi
ist bis heute der bekannteste suedafrikanische Film, der bei der Feier zur Oskarverleihung im Jahr 2005 den Oskar in der Kategorie 'Bester auslaendischer Film' gewann. Der Film wurde ausschließlich in Soweto und in der Sprache Tsotsi Taal gedreht. Er erzaehlt die bewegende Geschichte eines gewalttaetigen und mordlustigen Gangsters, der ploetzlich und unabsichtlich in die Situation geraet, fuer ein Baby sorgen zu muessen, das er auf dem Ruecksitz eines von ihm geklauten Autos fand. Tsotsi Taal ist eine Mischung aus Afrikaans, Englisch und afrikanischen Woertern. Die Sprache wurde entwickelt, um in den Townships trotz verschiedener Sprachen kommunizieren zu koennen. Sie wird haeufig in der Kwaito-Musik benutzt - eine Art Gangster-Rap.

Literarische Anmerkungen

Die turbulente Vergangenheit (und Gegenwart) von Johannesburg hat einen fruchtbaren Boden fuer eine reiche literarische Tradition geschaffen. Eine hervorragende Quelle fuer Buecher ist das African Books Collective (Internet: www.africanbookscollective.com).

Nadine Gordimer, die 1991 den Nobelpreis fuer Literatur gewann, wurde 1923 nahe der Stadt geboren und lebte seit 1948 in Parktown in Johannesburg. In dem Roman The House Gun (1998), der in Johannesburg spielt, ergruendet sie anhand einer Mordanhoerung die Probleme der mit Gewalt kaempfenden Gesellschaft nach der Apartheid.

Herman Charles Bosman (1910 -1951) beschreibt in seinen Werken ueber Johannesburg die Seele der Stadt und reflektiert dabei auch die Seele Afrikas.

Um zu verstehen, warum Johannesburg so viele Schriftsteller fasziniert hat, empfiehlt sich zunaechst die Lektuere von Gandhi's Johannesburg: Birthplace of Satyagraha (2000) von Eric Itzkin und Johannesburg, One City, Colliding Worlds (2004) von Lindsey Bremner.

Nelson Mandela wurde zwar nicht in Johannesburg geboren, aber er hatte in der Stadt in den 1950-er Jahren eine Rechtsanwaltskanzlei. Er wurde in dem Vorort Rivonia festgenommen, bevor er 1963 wegen Verrats angeklagt und verurteilt wurde. Mandelas Autobiographie Der lange Weg zur Freiheit (1995) bietet einen bemerkenswerten Eindruck davon, wie dieser außergewoehnliche Mann Johannesburg in den 1940-er und -50-er Jahren erlebt hat.

Der Roman Heart of Redness (2001) von Zakes Mda ueber Sophiatown handelt von den 'Goldenen Fuenfzigerjahren, dem Aufbluehen der suedafrikanischen Kultur und der Renaissance von Sophiatown'.

Einer der beruehmtesten Soehne Johannesburgs aus der Theater-Szene ist Pieter-Dirk Uys, der wahrscheinlich unter seinem Pseudonym Evita Bezuidenhout noch besser bekannt ist. Pieter-Dirk Uys versetzte mit seinen Stuecken ab 1973 suedafrikanische Politiker und Sittenrichter in Aufruhr. Zu seinen bekanntesten oder auch beruechtigtsten Werken gehoeren Adapt or Dye (1981), das eine Parodie ueber die Vorurteile des weißen Regimes ueber Hautfarbe ist, und das Werk, Truth Omissions (1996/1997), das mit einem bitteren Beigeschmack Suedafrikas Truth Commission (Wahrheitskommission) kommentiert, eine Plattform in den Zeiten nach der Apartheid, deren Aufgabe es war, die Versoehnung und Wiedergutmachung zu erleichtern.

Einer der groeßten Dichter Suedafrikas der Gegenwart ist Don Mattera. Er wurde 1935 in Johannesburgs Viertel Sohpiatown geboren. Seine Großeltern schickten ihn in ein privates, katholisches Internat, was er gehasst hat. Dort erwarb er außer Englisch, Boxen und den maennlichen Verhaltenskodex kaum andere Kenntnisse. Diese brachten ihm bei seiner Rueckkehr nach Sophiatown jedoch große Vorteile, wo er der Anfuehrer einer der beruechtigtsten Straßengangs, den Vultures (Aasgeiern), wurde. Langsam begann schließlich neben dem Kampf gegen die Apartheid-Entlassungen (von Sophiatown) der Prozess der Politisierung (Mitgliedschaft der ANC Jugendliga) und seine Wandlung vom Anfuehrer einer Gang zum politischen Aktivisten.

Musik

Die kernigen Lieder und die unwiderstehlichen Tanzrhythmen von Kwaito (suedafrikanische Popmusik) koennen ueberall in Johannesburg gehoert werden, sie wummern aus Taxis, Clubs und Spelunken und spielen auf Straßenpartys. Das Genre bedient sich in seinen Liedern einheimischer Sprachen und des Straßen-Slangs, die das Leben in Suedafrika widerspiegeln, das einen besonderen suedafrikanischen Tanz- und Kleidungsstil hat.Kwaito kann man unter anderem im Horror Caf hoeren, 15 Miriam Makeba Street (Tel: (011) 838 67 35), und im Carfax, 39 Pim Street (Tel: (011) 834 91 87; Internet: www.carfax.co.za), beide in Newtown, oder im The Rock, 1987 Vundla Street (Tel: (011) 986 81 82), in Soweto.

Jazz ist ebenfalls sehr beliebt. Die besten Tipps fuer Jazz sind in Newtown der Kippies Jazz Club, im Market Theatre, 121 Bree Street (Tel: (011) 836 18 05; Internet: www.kippies.co.za) und The Bassline, 10 Henry Nxumalo Street (Tel: (011) 838 91 45; Internet: www.bassline.co.za) und in Sandton im Blues Room, Village Walk (Tel: (011) 838 91 45; Internet: www.bluesroom.co.za).

Tanz

Die Dance Factory, President Street, Newtown Cultural Precinct (Tel: (011) 833 13 47) bringt zahlreiche internationale und einheimische Kuenstler auf die Buehne und vermischt oft klassische und ethnische Stilrichtungen.

Theater & Konzerte

Seit 1976 und den Tagen des Protest-Theaters hat die Market Theatre Company, 121 Bree Street, Newtown (Tel: (011) 832 16 41; Internet: www.markettheatre.co.za), den Ruf gewonnen, Stuecke aufzufuehren, die sozialkritisch sind. Zum Civic Theatre Complex, Loveday Street, Braamfontein (Tel: (011) 877 68 00; Internet: www.showbusiness.co.za), gehoeren das Nelson Mandela Theatre (frueher Civic Main genannt), die Theater Tesson, Thabong und Pieter Ross sowie eine Kunstgalerie. Zu den Vorfuehrungen gehoeren hauptsaechlich einheimische Produktionen, Musicals, Ballett-Auffuehrungen, Comedy und Pantomine (saisonabhaengig). Der unglaubliche starke, 26-koepfige Soweto Gospel-Chor (Internet: www.sowetogospelchoir.com) tritt hier regelmaeßig auf.Das Pieter Toerien's Montecasino Theatre, Shop 65, Montecasino Boulevard, an der Ecke des William Nicol Drive und der Witkoppen Road, Fourways (Tel: (011) 511 18 18; Internet: www.montecasinotheatre.co.za), das einem großen Impresario gehoert, der der Einrichtung auch ihren Namen gab, bietet sowohl neuen als auch etablierten Kuenstlern Gelegenheit zum Wachsen und zum Ausprobieren von neuen Richtungen. Ein neues Theater mit 1.900 Sitzplaetzen wurde kuerzlich dem Komplex angegliedert. Dieses wurde extra fuer die Auffuehrung der suedafrikanischen Version von Der Koenig der Loewen (Internet: www.lionkingsa.co.za) gebaut. Eine weitere sehr bekannte Persoenlichkeit aus der Theater- und Kabarett-Szene, Richard Loring, betreibt das Dinner-Theater The Sound Stage, Old Pretoria Road, Midrand (Tel: (011) 315 50 84; Internet: www.soundstage.co.za).



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