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Länderinformationen Jordanien

Jordanien Gesundheitssystem


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Gesundheit

Erforderliche Impfungen

Gelbfieber Vorsichtsmaßnahmen: Nein
Impfschein erforderlich: 1
Cholera Vorsichtsmaßnahmen: Nein
Impfschein erforderlich: Nein
Typhus & Polio Vorsichtsmaßnahmen: Ja
Impfschein erforderlich: -
Malaria Vorsichtsmaßnahmen: Nein
Impfschein erforderlich: -
Essen & Trinken Vorsichtsmaßnahmen: 2
Impfschein erforderlich: -
Vorsichtsmaßnahmen

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei laengerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevoelkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Durch Sandmuecken uebertragene Leishmaniose kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. werden.

Tollwut kommt landesweit vor. Hauptuebertraeger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermaeuse. Fuer Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei laengeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie moeglich aerztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

HIV/Aids ist verbreitet und eine große Gefahr fuer alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschuetzte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanuelen und Bluttransfusionen koennen ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung in Amman ist gut, außerhalb Ammans entspricht sie je nach Gebiet nicht bzw. nur mit Einschraenkungen westeuropaeischem Standard.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserueckholversicherung wird empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschuetzt werden.

Vogelgrippe

Ende Maerz 2006 wurde in Ajloun, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz am Jordan noerdlich von Amman, das Vogelgrippevirus A(H5N1) zum ersten Mal in Jordanien bestaetigt. Menschliche Faelle sind nicht bekannt.

Reisende sollen sich von Gefluegel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Gefluegelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht koennen Gefluegelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gruendliche Reinigung der Haende mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Haendedesinfektionsloesungen empfohlen.

Gesundheitszeugnis

Fuer Langzeitaufenthalte wird ein HIV-Test in englischer Sprache verlangt. Touristen sind davon normalerweise nicht betroffen.

Anmerkung

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die ueber ein Jahr alt sind und aus einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere in Jordanien.

[2] Groeßtes Infektionsrisiko stellen Darminfektionen dar. Die fuer alle tropischen Laender geltenden Hygieneregeln (z. B. Vorsicht bei Genuss von Nahrungsmitteln und Leitungswasser) sollten sorgfaeltig beachtet werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zaehneputzen und zur Eiswuerfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anruehren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemuese sollte gekocht und Obst geschaelt werden.

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