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Länderinformationen Philippinen

Philippinen Urlaubsorte & Ausfl³ge


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Urlaubsorte & Ausfluege

Luzn

Luzn ist die groeßte und noerdlichste der Hauptinseln. Die Landschaft setzt sich aus Bergregionen im Norden, einer Ebene im Inneren, den Seen und Vulkanen der noerdlichen Halbinsel und der Kueste mit ihren Buchten und Sandbaenken zusammen.

Manila

Manila liegt an der Ostkueste und ist die Hauptstadt und der Knotenpunkt der Nation. Intramuros, die Altstadt, war frueher ganz von einer massiven Stadtmauer umgeben, die trotz der schweren Kaempfe des 2. Weltkrieges heute noch teilweise erhalten ist. Sehenswert sind die San Agustin-Kirche, der amerikanische Friedhof, Coconut Palace und die Manila-Kathedrale, von der aus man einen Rundblick ueber den 2000 qkm großen Hafen und die Ruinen des Fort Santiago genießen kann. Chinatown, das chinesische Viertel, liegt außerhalb der Stadtmauern im Bezirk Binondo. Im Luneta (oder Rizal-) Park steht das Rizal-Denkmal. Die Stadt hat diverse Museen, in denen man einen Einblick in die Geschichte, Kultur, Anthropologie, Kunst und andere Aspekte des Landes bekommt.

Las Pinas liegt etwas außerhalb der Stadt, hier steht die beruehmte Bambusorgel, und man kann kostenlos die Sarao Jeepney-Fabrik besichtigen. Nach einer Stunde Fahrzeit durch Kokosplantagen erreicht man die Tagaytay-Bruecke in Cavite mit herrlichem Blick auf den See mit dem Taal-Vulkan, der wiederum einen Kratersee enthaelt. Tagaytay ist ein beliebtes Ausflugsziel, im Sommer finden hier zahllose Festlichkeiten statt.

Die Provinz Laguna in der Naehe von Manila ist fuer ihre heißen Schwefelquellen bekannt. Die Kurbaeder Pansol, Los Baos und Cuyab liegen hier. Mineralwasserquellen liegen im Hidden Valley im 90 m tiefen Krater von Alaminos versteckt. Die Temperaturen der Quellen variieren von heiß bis kalt, und lauschige Wege durch das Tal fuehren zu einer Schlucht mit einem Wasserfall. Die 800 ha große Kokosnuss-Plantage Villa Escudero ist noch in Betrieb ist; hier erhaelt man einen Einblick in einen Aspekt der Landwirtschaft. Besucher koennen auf einem von Carabaos (Wasserbueffeln) gezogenen Wagen durch das Dorf fahren. Die Fahrt von Manila hierher dauert weniger als 2 Stunden.

Per Tragflaechenboot gelangt man von Manila zur Corregidor-Insel. Das beruehmte Mahnmal The Rock erinnert an die japanische Invasion. Tagesausfluege mit Fuehrer und Verpflegung werden angeboten. Ein weiterer Tagesausflug fuehrt nach Pagsanjan, etwa 63 km suedoestlich von Manila, der Fahrten im Einbaum auf dem Dschungelfluss zu den Pagsanjan-Wasserfaellen mit einschließt. Baguio liegt 250 km noerdlich von Manila. Mit 1525 m ue. d. M. bietet es eine kuehle Abwechslung. Baguio kann sowohl per Flugzeug als auch auf dem Landweg erreicht werden. Wegen der spektakulaeren Aussicht ist der Landweg jedoch beliebter. Zu den Hauptattraktionen gehoeren The Mansion (die Sommerresidenz des philippinischen Praesidenten), die Glockenkirche (eine Ansammlung verschiedener Tempel), die Kathedrale von Baguio, die wegen ihrer hundert Stufen beruehmt ist, und die Kristallhoehle, die einst Grabstaette war. Banaue liegt noerdlich von Baguio und kann per Bus in ca. 4 Stunden erreicht werden. Besucher koennen die Siedlungen der hier ansaessigen Bergbewohner besichtigen. Die Reisterrassen sind besonders sehenswert.

Die Hundred Islands liegen an der Kueste von Pangasinan; die 400 von feinem Sandstrand und Korallengaerten umgebenen Inselchen sind herrlich zum Schwimmen und Tauchen geeignet. Hundred Islands ist das zweitgroeßte Wasserschutzgebiet der Welt und beheimatet 2000 verschiedene Arten von Meerestieren. Die Hoehlen und Kuppeln der Marcos-Insel und die Devils Kitchen (Teufelskueche) sind einen Besuch wert.

Mit der Faehre vom Batangas-Pier erreicht man die suedlich von Manila gelegene Insel Mindoro. Es gibt den 2700 m hohen Mount Halcon, den Naujan-See und die Tamarao-Wasserfaelle zu sehen.

In der Bicol-Region im Suedosten gibt es Straende, Hotels und Sehenswuerdigkeiten wie den Mayon-Vulkan, ein fast vollkommener Zuckerhut, die Thermalquellen der Tiwi Hotsprings, den Naglambong Boiling Lake (kochender See) und das Feriendorf Kalaynkay.

Die Visayas

Die Visayas sind eine Inselgruppe zwischen Luzn und Mindanao. Ihre groeßten Inseln sind Samar, Panay, Negros, Ceb und Leyte, bekannt als Landeplatz der amerikanischen Truppen im Jahre 1944. Samar und Leyte sind durch die laengste Bruecke des Landes, die San Juanico Bridge, miteinander verbunden. Ceb ist die am dichtesten besiedelte Insel. Ceb City ist die zweitgroeßte Stadt der Philippinen und ein Handelszentrum mit internationalem Hafen. Magellans Cross ist eine der Sehenswuerdigkeiten der Stadt. Das dreieckige Fort San Pedro ist die aelteste und kleinste spanische Festung des Landes.

Suedlich von Ceb City liegt die Stadt Carcar mit vielen erhalten gebliebenen Haeusern, Gaerten und Kirchen im kastilischen Stil. Aus der spanischen Zeit stammende handgeschnitzte, lebensgroße Statuen von Jesus und seinen Aposteln koennen in der Abendmahlskapelle Chapel of the Last Supper bewundert werden. 1886 wurde auf der Mactan-Insel das Magellan-Denkmal errichtet. Datu Lapu-Lapu wird als erster Patriot der Philippinen verehrt, und man hat auch ihm hier ein Denkmal errichtet. Maribago ist Mittelpunkt des Gitarrenbaus der Region. Außer geschichtlich interessanten Staetten gibt es hier gut besuchte Hotels, Strandklubs und Ferienzentren.

Die Insel Panay ist vorwiegend landwirtschaftlich gepraegt, es werden Gemuese, Kakao, Kaffee und tropische Fruechte angebaut. Iloilo City ist mit dem Flugzeug erreichbar. Zu den Hauptanziehungspunkten gehoeren die Ferienzentren an den Straenden und die Miagao-Kirche aus dem 18. Jahrhundert, ein Beispiel barocker Kolonialarchitektur, deren Fassade Reliefs mit Kokospalmen und Papayabaeumen zieren. Die Insel Sicogon ist ideal fuer Sporttaucher, und ihre Berge und dichten Waelder laden zum Wandern ein. Boracay Island ist ein weiteres Inselparadies. Hierher gelangt man mit dem Flugzeug, das auf einem sandigen Landestreifen im noerdlichen Zipfel von Panay landet, von wo es zuerst mit dem Jeepney, einem Kleinbus, weitergeht und dann mit dem Boot. Der Strand der Insel mit seinem weißen Pulversand gehoert zu den schoensten der Welt.

Die Insel Bohol liegt zwischen Ceb und Mindanao und beherbergt eines der faszinierendsten Naturwunder der Philippinen: Hunderte von Kalksteinhuegeln, einige davon 30 m hoch, sehen im Sommer wie uebergroße Schokoladenhalbkugeln aus und werden auch Chocolate Hills genannt. Die glatten, runden Huegel sind mit duennem Gras bewachsen, das im Sommer austrocknet und in der Sonne braun wird. Sie sind etwa 55 km von Tagbilaran City, der Hauptstadt der Insel, entfernt. Bohol hat ebenfalls schoene Straende und Buchten zu bieten, die ueber ein gutes Straßennetz erreichbar sind. Die Baclayon-Kirche sollte man sich ansehen, sie wurde 1595 errichtet und soll die aelteste Steinkirche der Philippinen sein. Die Insel erreicht man per Flugzeug oder Faehre. Der Flug von Ceb nach Tagbilaran dauert 25 Min.

Die Insel Palawan, westlich der Visayas gelegen zwischen der Sulu-See und dem Suedchinesischem Meer, eignet sich hervorragend fuer Abenteuer- und Entdeckungsreisen. Hier gibt es noch urspruenglichen Regenwald. Das Meeresreservat bei Puerto Galera ist ein Taucherparadies. Die Insel ist auch fuer ihren unterirdischen St. Pauls River beruehmt.

Mindanao und der Sueden

An der suedwestlichen Spitze von Mindanao liegt Zamboanga City, oft als romantischste Stadt der Philippinen bezeichnet und ein beliebter Urlaubsort. Die Stadt ist fuer ihre Seemuscheln, Tropenlandschaft und Blumen bekannt. Zamboanga wurde von den Spaniern gegruendet, die Stadtmauern des Fort Pilar aus dem 17. Jahrhundert sind noch gut erhalten. In der Stadt gibt es ausgezeichnete Hotels; Autoverleihfirmen und oeffentliche Verkehrsmittel stehen zur Verfuegung, man kann auch Vintas (kleine bunte Segelboote) mieten und eine Rundfahrt in der Bucht unternehmen. Auf dem Flohmarkt werden islamische Keramik, Kleidung und Messingwaren angeboten. Etwa 2 km von Fort Pilar entfernt stehen die Haeuser der Badjaos, auf Stelzen ins Wasser gebaut. Die so genannten Wasserzigeuner leben in dieser Gegend auf Booten und folgen den Fischen zu den besten Fanggruenden. Plaza Pershing und Pasonanca Park sind ebenfalls einen Besuch wert. Der Strand der Insel Santa Cruz faerbt sich rosarot, wenn Korallen aus dem Meer an Land gespuelt werden und eignet sich zum Schwimmen und Tauchen, mit Taucherbrille ebenso wie in voller Ausruestung. Auf der Insel gibt es auch einen alten moslemischen Friedhof. Die Provinz Davao ist das industrielle Zentrum von Mindanao und besonders fuer den Export von Perlen und Bananen bekannt. Davao City ist die fortschrittlichste Industriestadt des Landes. Der Mount Apo ist der hoechste Berg dieser Inseln, und ueberall in der Apo-Bergkette gibt es schoene Wasserfaelle, Stromschnellen, Waelder, Frischwasserquellen und Bergseen.

An der Nordwestkueste von Mindanao liegt Cagayan de Oro, Ausgangshafen fuer einige der schoensten Inseln der Philippinen. In Bukidnon gibt es Rinderfarmen und die beruehmten Del-Monte-Ananasfelder. Das Wasserkraftwerk in Iligan City wird von den Maria Cristina-Wasserfaellen angetrieben.

In der Provinz Lanao del Sur leben die Maranaos, ein moslemischer Volksstamm, an den Ufern des Lanao-Sees. Die Mindanao-Staatsuniversitaet, Signal Hill, Sacred Mountain, der Torongan-Markt, die Haeuser der koeniglichen Familie der Maranaos und verschiedene Moscheen sind ebenfalls am See zu finden. Das einheimische Messingschmiedehandwerk konzentriert sich vor allem auf Tugaua.

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