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Irak Reisewarnungen


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Reise- und Sicherheitsinformationen

Irak

Sicherheitshinweis vom Auswaertigen Amt:

Stand: 28.10.2011

Unveraendert gueltig seit: 22.10.2011

Reisewarnung Vor touristischen Reisen nach Irak wird gewarnt. Sie sind aufgrund der prekaeren Sicherheitslage und den damit verbundenen Einschraenkungen fuer die freie Bewegung von Touristen derzeit nicht moeglich. Fuer die Region Kurdistan-Irak gilt diese Reisewarnung nur eingeschraenkt (s.u.). Fuer nichttouristische Reisen nach Irak gilt: Auch wenn sich die Sicherheitslage in den vergangenen beiden Jahren kontinuierlich entspannt hat, bleibt der Aufenthalt in Teilen des Landes gefaehrlich. Jeder laengerfristige Aufenthalt ist mit zusaetzlichen Risiken behaftet; deutschen Staatsangehoerigen wird daher geraten, sich nicht auf Dauer in Irak aufzuhalten. Es wird empfohlen, sich bei Reisen in den Irak moeglichst schon vor Abreise mit der Botschaft Bagdad in Verbindung zu setzen und sich mit den geplanten Reisedaten in die Deutschenliste (https://service.diplo.de/elefandextern/home/registration!form.action) einzutragen. Nichttouristische Aufenthalte koennen in Betracht gezogen werden, wenn bereits bei der Planung die regional unterschiedliche Sicherheitslage und die daraus resultierenden Bewegungseinschraenkungen beachtet werden und die Reise auf der Basis eines tragfaehigen professionellen Sicherheitskonzepts durchgefuehrt wird. Auf dieser Grundlage sind derzeit Reisen in ausgewaehlte Bezirke der Hauptstadt Bagdad und nach Basra moeglich. In der Region Kurdistan-Irak gilt die Reisewarnung aufgrund der vergleichsweise guten Sicherheitslage nur eingeschraenkt. Aufenthalte koennen hier nach Pruefung der aktuellen oertlichen Gegebenheiten in Betracht gezogen werden. Wegen der tuerkischen Militaeroperation gegen Stellungen der kurdischen Arbeiterpartei PKK wird vor Reisen in das unmittelbare tuerkisch-irakische Grenzgebiet gewarnt. Auch an der Grenze zwischen Iran und der Region Kurdistan-Irak kann es zu Auseinandersetzungen zwischen der PKK-Schwesterorganisation PJAK und Kraeften des iranischen Militaers kommen. Elemente eines professionellen Sicherheitskonzepts sind u.a.: Verwendung gepanzerter Fahrzeuge, Fahren im Konvoi, Vorabaufklaerung und genaue Planung von Fahrtrouten sowie Sicherheitspersonal in angemessener Zahl und Bewaffnung. Jedes einzelne Fahrtziel sollte die Zustimmung des begleitenden Sicherheitspersonals finden. Die deutschen Auslandsvertretungen koennen derzeit nur in aeußerst begrenztem Rahmen konsularische Hilfe leisten. Auch die staatlichen Sicherheitsorgane koennen im Einzelfall keinen ausreichenden Schutz garantieren oder Hilfe leisten. Jede Reise nach Irak erfolgt auf eigene Verantwortung. Ein erhoehtes Sicherheitsrisiko besteht insbesondere in bestimmten Bezirken der Hauptstadt Bagdad und den noerdlich angrenzenden Gebieten der Provinzen Diyala, Ninawa, Salah Al-Din und Tamim, wo monatlich noch immer zahlreiche Menschen bei Anschlaegen und Feuergefechten ums Leben kommen. In den Staedten Kirkuk (Provinz Tamim) und Mossul (Provinz Ninawa) und in deren Umgebung ist die Sicherheitslage besonders volatil. In diesen Gebieten geht eine besondere Gefaehrdung von Sprengfallen aus, die an Straßenraendern installiert und deren Zuender durch vorbeifahrende Fahrzeuge ausgeloest werden. Auch wahllose Anschlaege durch Selbstmordattentaeter finden dort immer wieder statt. Einige Bezirke der Hauptstadt Bagdad waren auch im Jahr 2010 wiederholt Ziel schwerer Anschlaege auf Ministerien, Hotels und oeffentliche Einrichtungen. Zwischen den irakischen Sicherheitskraeften und den unterschiedlichen militanten Gruppen kommt es insbesondere in oben genannten Gebieten taeglich zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Das Risiko von Entfuehrungen ist dort unveraendert sehr hoch. Auslaender und die sie begleitenden Personen sind in besonderem Maße gefaehrdet. Wer nach Bagdad zu reisen beabsichtigt, sollte daher unbedingt professionelle Schutzmaßnahmen ergreifen und seinen Aufenthalt auf als gesichert geltende Bereiche beschraenken. Gegenwaertig zaehlt neben dem Flughafen selbst nur die sogenannte "Internationale Zone" im Stadtzentrum dazu. Über Fahrten in andere Stadtteile kann nur vor Ort mit den jeweils kontraktierten Sicherheitskraeften entschieden werden. Das kann im Einzelfall auch die kurzfristige Absage einer einzelnen Fahrt zur Folge haben. Es wird dringend empfohlen, das Auswaertige Amt rechtzeitig ueber die Reiseplaene in Kenntnis zu setzen. In der Region Kurdistan-Irak mit der Verwaltungshauptstadt Erbil und den beiden großen Staedten Sulaymaniya und Dohuk ist die Sicherheitslage vergleichsweise gut. Die Reisewarnung gilt hier nur eingeschraenkt. Aufenthalte in der Region Kurdistan-Irak koennen nach Pruefung der aktuellen oertlichen Gegebenheiten auch auf Dauer und ohne Hinzuziehung eines professionellen Sicherheitskonzepts in Betracht gezogen werden. Seit Februar 2011 finden in Sulaymaniya immer wieder Demonstrationen statt. Deutsche Staatsangehoerige werden aufgefordert, bei Bewegungen in Stadtgebieten erhoehte Vorsicht und Zurueckhaltung zu ueben und Demonstrationen weitlaeufig zu meiden. Wegen der tuerkischen Militaeroperation gegen Stellungen der kurdischen Arbeiterpartei PKK wird vor Reisen in das unmittelbare tuerkisch-irakische Grenzgebiet gewarnt. Auch an der Grenze zwischen Iran und der Region Kurdistan-Irak kann es zu Auseinandersetzungen zwischen der PKK-Schwesterorganisation PJAK und Kraeften des iranischen Militaers kommen. Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bagdad ist fuer den Publikumsverkehr grundsaetzlich geschlossen. Termine werden nur nach Vereinbarung wahrgenommen. Die Botschaft befindet sich nicht in der Internationalen Zone. Aufgrund der Sicherheitslage und der eingeschraenkten Bewegungs- und Kommunikationsmoeglichkeiten ist es deshalb schwierig und gegebenenfalls unmoeglich, konsularische Hilfe zu leisten. Das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Erbil kann nur sehr eingeschraenkt konsularische Hilfe leisten. Termine werden nur nach Vereinbarung wahrgenommen. Die Botschaften der Bundesrepublik Deutschland in den Nachbarstaaten Iraks koennen Deutschen, die in Irak in eine Notlage geraten, erst ab dem jeweiligen Grenzuebergang konsularische Hilfe leisten.

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