» Home  » Reiseinformationen Übersicht  » Reisewarnungen Sudan
Tipps zum Thema Reisen
Navigation
Startseite
Reiseforum
Reiseberichte
Reise Themen
Länderinfos
Städteinfos
TV Tipps

Weitersagen
Disclaimer
Newsletter
Kontakt  


Weitere Infos
Umfangreiche Informationen über viele Städte der Welt
Flughafen Informationen

Suche:
 
Angebote
Mietwagen Sudan 
Flüge Sudan
Last Minute Reisen
Tipp: Reisen kombinieren
Kombinieren Sie Ihre Fernreise nach Ihren Wünschen



   

Länderinformationen Sudan

Sudan Reisewarnungen


Hier erhalten Sie viele interessante Länder Informationen über Reisewarnungen Sudan. Wählen Sie die gewünschte Rubrik.

» Suchen Sie einen Flug nach Sudan?
Hier haben Sie die Möglichkeit die Tarife der verschiedenen Airlines zu vergleichen und online Flüge buchen
» Flüge Sudan

» Mietwagen für Sudan gesucht?
Erkunden Sie mit einem Mietwagen unabhängig die Gegend von Sudan.
» Mietwagen Sudan

Reise- und Sicherheitsinformationen

Sudan

Sicherheitshinweis vom Auswaertigen Amt:

Stand: 21.07.2011

Unveraendert gueltig seit: 19.07.2011

Aktuelle Hinweise Suedsudan hat zum 9. Juli 2011 seine Unabhaengigkeit von Sudan erklaert. In Folge der Unabhaengigkeit kann es in Sudan zu Spannungen und ggf. Stoerungen der oeffentlichen Ordnung kommen. Vor diesem Hintergrund raet das Auswaertige Amt, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen, insbesondere im Bereich unmittelbar noerdlich und suedlich der Grenze zwischen Sudan und Suedsudan. Von Reisen in die Regionen Suedkordofan (inkl. Abyei -zwischen Sudan und Suedsudan umstrittenes Gebiet-) und Blauer Nil wird wegen aktueller militaerischer Auseinandersetzungen beziehungsweise politischer Spannungen dringend abgeraten. Von Reisen nach Darfur wird aufgrund militaerischer Auseinandersetzungen, Banditenunwesen und akuter Entfuehrungsgefahr dringend abgeraten. Von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet zu Eritrea (Kassala, Gedaref, Red Sea) wird abgeraten. In der Hauptstadt Khartum und anderen Staedten im Nordsudan wurden in der Vergangenheit Demonstrationen gegen Preiserhoehungen und fuer mehr Freiheiten von den Sicherheitsdiensten gewaltsam aufgeloest. Auch vor dem Hintergrund der Ereignisse in der arabischen Welt koennte es zu weiteren Demonstrationen kommen. Reisende sollten vor Einreise die aktuellen politischen und sicherheitsrelevanten Entwicklungen verfolgen. Landesspezifische Sicherheitshinweise Es wird dringend abgeraten von Reisen in die Region Darfur sowie in das noerdliche Grenzgebiet nach Ägypten, Libyen und Tschad sowie nach Suedkordofan (inkl. der Region Abyei) und in den Bundesstaat Blauer Nil. In Sudan, v.a. der Hauptstadt Khartum, kam es in der vergangenen Zeit zu Demonstrationen gegen die von der Regierung beschlossenen Preiserhoehungen und fuer mehr Freiheit. Die Demonstrationen wurden von den Sicherheitsdiensten teilweise gewaltsam aufgeloest. Es wird empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden, Kontakt zur Deutschen Botschaft zu halten und deren Rat zu befolgen. Geschaeftsreisenden wird empfohlen, die Reiseplanung eng mit den sudanesischen Geschaeftspartnern abzustimmen und die Deutsche Botschaft zu informieren. Auslaender benoetigen fuer Reisen außerhalb Khartums in der Regel eine Reisegenehmigung der sudanesischen Regierung (travel permit). Terrorismus Es besteht eine erhoehte Terrorismusgefahr in Sudan. Terroristische Gruppieren haben zum €žDschihad" in Sudan aufgerufen und speziell westliche Einrichtungen als Ziele genannt. Sudanesische Behoerden verhafteten im August 2007 und Januar 2008 Mitglieder einer Gruppe, die mit Planungen fuer Anschlaege auf die Botschaften Großbritanniens und der USA in Khartum befasst gewesen sein soll. In der Neujahrsnacht 2007/2008 wurden in Khartum ein Diplomat der US-Botschaft und sein Fahrer in ihrem Fahrzeug aus terroristischen Motiven erschossen. Es liegen keine konkreten Hinweise fuer eine spezifische terroristische Gefaehrdung Deutscher oder deutscher Einrichtungen in Sudan vor, jedoch laesst sich eine solche Gefaehrdung nicht voellig ausschließen. Reisen ueber Land Die Infrastruktur in Sudan ist in vielerlei Hinsicht unzureichend. Versorgungsmaengel (u. a. Treibstoffknappheit) sind weit verbreitet. Daher ist eine sorgfaeltige Planung von Reisen sehr wichtig. So sind Reisen außerhalb des Großraums der Hauptstadt Khartum wegen mangelnder Infrastruktur und aufgrund von Sicherheitsgefaehrdungen oft nur eingeschraenkt moeglich. Die Unfallgefahr bei Fahrten ueber Land darf wegen der schlechten Straßen, fehlender Markierungen und der nicht selten unorthodoxen Fahrweise der Sudanesen nicht unterschaetzt werden. Nachtfahrten sollten daher ganz vermieden werden. Mit Bandenueberfaellen, aber auch mit willkuerlichen Maßnahmen der Polizei oder anderer Sicherheitsorgane, muss gerechnet werden. Aufgrund der Nachwirkungen des Buergerkriegs in Suedsudan, der Stammeskonflikte und der nach wie vor angespannten Situation an manchen Teilen der suedlichen und oestlichen Grenzen sowie v. a. aufgrund des Darfur-Konflikts ist eine Durchquerung des Landes weder in Nord-Sued- noch in Ost-West-Richtung gefahrlos moeglich. Nordsudan Im September 2008 wurde im Suedwesten Ägyptens eine touristische Reisegruppe entfuehrt, der auch fuenf Deutsche angehoerten. Die Reisegruppe wurde von einer schwer bewaffneten, kriminellen Bande im Grenzgebiet von Ägypten, Sudan, Libyen und Tschad festgehalten. Ein vorhandener polizeilicher Schutz der Reisegruppe war wirkungslos. Weitere Vorfaelle dieser Art koennen nicht ausgeschlossen werden. Von Reisen in diese entlegene Wuestenregion wird daher dringend abgeraten. Reisen auf dem Landweg nach Ägypten sind wieder moeglich, jedoch ausschließlich ueber einen einzigen Grenzuebergang bei Wadi Halfa auf dem Wasserweg ueber den Assuan-Stausee. Auslaender benoetigen Reisegenehmigungen mit Angabe von Reiseziel und Reisedauer, die in Khartum erhaeltlich sind. In den Provinzstaedten werden Reisegenehmigungen bei den Bueros der Polizei/Sicherheitsbehoerden ausgestellt, wenn man ueber den Landweg einreist. Vor dem Versuch des illegalen Grenzuebertritts (auch in die anderen angrenzenden Laender) wird wegen des Risikos nicht oder unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ausdruecklich abgeraten. Außerdem setzt man sich der Gefahr einer laengerfristigen Inhaftierung aus. Region Darfur In der Region Darfur im Westen von Sudan droht wegen militaerischer Auseinandersetzungen und Banditenunwesen Lebensgefahr. Es besteht ein sehr hohes Entfuehrungsrisiko. Von Reisen nach Darfur wird daher dringend abgeraten. In den Darfurprovinzen kommt es weiter zu Überfaellen auf Transporte von Hilfsorganisationen und der Friedensmission UNAMID, auch bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Rebellengruppen sowie Brandschatzungen von Milizen unter der Bevoelkerung halten an. Am 26. August 2008 wurde ein Flugzeug der sudanesischen Gesellschaft Sun Air auf dem Weg von Nyala (Sueddarfur) nach Khartum entfuehrt und nach Libyen umgeleitet. Alle 95 Passagiere wurden unverletzt freigelassen. Seit 2009 haeufen sich Entfuehrungen von Mitarbeitern internationaler Hilfsorganisationen sowie der Friedensmission UNAMID. Im Juni 2010 wurden zwei Deutsche entfuehrt und nach fuenf Wochen freigelassen. Reisen nach Darfur beduerfen in jedem Fall der vorherigen Genehmigung der sudanesischen Regierung. Mitarbeitern in Darfur taetiger Hilfsorganisationen wird dringend geraten, engste Abstimmung mit den Hilfskoordinatoren der VN (OCHA, Office for the Co-ordination of Humanitarian Affairs) und der sudanesischen Regierung (HAC, Humanitarian Affairs Commission) zu suchen und die Deutsche Botschaft Khartum ueber den Aufenthalt im Land zu informieren. Bei Dienst- oder journalistischen Reisen nach Darfur ist engste Koordinierung mit der Deutschen Botschaft in Khartum und der Friedensmission UNAMID und dem VN-Sicherheitsdienst UNDSS (United Nations Department for Safety and Security) angeraten. Suedkordofan (inkl. Abyei) und Blauer Nil Von Reisen in die Bundesstaaten Suedkordofan (inkl. Abyei) und Blauer Nil wird dringend abgeraten. In der Stadt Abyei der gleichnamigen Grenzregion zwischen Nord- und Suedsudan brachen am 14. Mai 2008 Kaempfe zwischen Armee-Einheiten aus Nord- und Suedsudan aus. Die sudanesischen Streitkraefte haben die Kontrolle ueber Abyei uebernommen. Obwohl die Konfliktparteien den Schiedsspruch des Internationalen Schiedsgerichtshof ueber die Grenzen der umstrittenen Region offiziell anerkennen, bleibt das Konfliktpotential hoch. Immer wieder werden bewaffnete Kaempfe zwischen den das Gebiet durchziehenden Nomaden und der ansaessigen Bevoelkerung gemeldet. Das fuer 9. Januar 2011 vorgesehene Referendum ueber den Status der Abyei-Region wurde nicht durchgefuehrt. Demnach bleibt die Zugehoerigkeit der Region weiter ungeloest. In Suedkordofan finden seit Anfang Juni gewaltsame Auseinandersetzungen statt, eine Ausweitung auf den Bundesstaat Blauer Nil ist jederzeit moeglich. Ostsudan Auch nach dem Friedensschluss zwischen der ostsudanesischen €žEastern Front" und der Regierung in Khartum sind in der Region viele Sicherheitskraefte praesent. Von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet zu Eritrea (Kassala, Gedaref, Red Sea) wird abgeraten.

XML Fehler: Undeclared entity warning572