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Piemont im Überblick
Veröffentlicht am Mittwoch, 15.November 2006 um 08:00 Uhr
Thema: Italien Reisen
Geschichte:
Die Geschichte des Piemonts beginnt mit dem Zerfall des Römischen Reiches. Nachdem das Haus der Savoy die Herrschaft über die Markgrafschaft Piemont übernommen hatte, wurde die Provinz aufgrund verschiedener Bündnisse zum Zankapfel zwischen Frankreich und den Habsburgern. 1781 vereinigten die Savoyer das Piemont und Sardinien und erklärten es zum Königreich. 1798 besetzte Napoleon das Land. Es folgten die Österreicher, die unter Fürst Metternich einen Marionettenstaat einrichteten. Zunehmende Aufstände gegen die Besatzungsmacht endeten 1859 in die Schlacht von Solfino, in der die Piemonteser gemeinsam mit den Franzosen die Österreicher vernichtend schlugen.
1861 wurde der Savoyer Viktor Emanuel II. König von Italien. Seitdem gehört das Piemont zu Italien. Nach der Herrschaft Mussolinis wurde 1946 die italienische Republik ausgerufen, das Haus Savoyen abgesetzt und dem piemontesischen Königsgeschlecht das Betreten italienischen Bodens verboten.   

Lage / Geografie:  
Die norditalienische Region Piemont grenzt im Westen an Frankreich, im Norden verläuft die gemeinsame Grenze mit der Schweiz. Östlich befindet sich die Binnengrenze zu Lombardei und Emilia-Romagna, südlich des Piemonts liegt Ligurien. Die Hauptstadt der zweitgrößten Provinz Italiens ist das im Zentrum gelegene Turin. Aus politischer Sicht gliedert sich die Region in acht Provinzen und umfasst eine Fläche von 25.399 Quadratkilometern.



Weinberge im Piemont.
Foto: Regione Piemonte.

Das Aostatal im Nordwesten zählt historisch und geografisch zum Piemont, bildet aber als autonomes Gebiet eine eigene Verwaltungseinheit mit Sonderstatus. Naturgeografisch umfasst das Piemont drei Regionen: die Alpenregion mit den okzitanischen Tälern, die Po-Ebene, in der sich die großen Städte befinden, und das Hügelland, das die meisten touristischen Attraktionen bietet.

Bevölkerung: 
Insgesamt vier Millionen Menschen leben im Piemont, davon 900.000 in der Hauptstadt Turin.
 
Sprache: 
Die Haupt- und Verwaltungssprache der Region ist Italienisch, ein großer Teil der Bevölkerung spricht allerdings noch immer den piemontesischen Dialekt. In den abgelegeneren Tälern der Region trifft man außerdem noch auf das alte Okzitan. Im Aostatal hingegen ist neben dem Italienischen Französisch die zweite Amtsprache. In dem nördlich gelegenen Seitental des Aostatals Val di Gressoney lebt darüber hinaus noch eine kleine deutschsprachige Minderheit.

Anreise: 
Das Piemont verfügt über einen der modernsten Flughäfen Europas, der nur etwa 30 Kilometer von Turin entfernt liegt. Siebzehn Airlines fliegen vom Aeroporto Internazionale di Torino in Caselle aus und verbinden über 450 Mal pro Woche die Hauptstadt mit 25 Destinationen weltweit. Halbstündlich gibt es Busse, die zwischen dem Flughafen und dem Busbahnhof beziehungsweise dem Turiner Hauptbahnhof Stazione Porta Nuova verkehren.
Die Fahrt kostet fünf Euro und dauert ca. 40 Minuten. Der Flughafen Mailand/Malpensa bietet ebenfalls eine gute Anbindung ins Piemont.



Blick über Turin.
Foto: Regione Piemonte

Sechs verschiedene Autobahnen verbinden Turin mit wichtigen europäischen Städten. Mailand liegt ungefähr eine Stunde, Nizza und Genf zwei einhalb, Lyon drei und Zürich vier Stunden von Turin entfernt.
Das Piemont verfügt über insgesamt fünf Bahnhöfe mit internationaler Anbindung.
Darüber hinaus lässt sich das Piemont auch über die Häfen von Genua und Savona-Vado und die dortigen Zuganbindungen erreichen.

Unterkünfte:
Das Piemont hat im Zuge der Olympischen Winterspiele 2006 sein Kontingent an Unterkünften zusätzlich aufgestockt und verfügt jetzt über mehr als 170.000 Betten unterschiedlicher Preiskategorie.

Aktivitäten:  
Die landschaftliche Vielfalt des Piemonts ermöglicht zahlreiche sportliche Aktivitäten. Im Winter zählt das Piemont zu den besten Skigebieten der Welt, eine Tatsache, die zur Wahl der Region als Austragungsort für die Olympischen Winterspiele 2006 durch das Olympische Komitee geführt hat. Über zweitausend Kilometer technisch anspruchsvoller Pisten überzeugen Wintersportler aus der ganzen Welt. Neben Fahrten im Hundeschlitten sind weitere Freizeitbeschäftigungen Eisklettern oder Eislaufen.

Wandern, Bergsteigen, Klettern, Segeln, Gleitschirmfliegen und Pferdetouren sind typische Sommeraktivitäten für einen Urlaub im Piemont. Darüber hinaus befinden sich zehn der besten Golf Ressorts Italiens in dieser Provinz.

Auch Wellness wird im Piemont groß geschrieben. Schon im Mittelalter war der Kurort Acqui in Europa bekannt. Ziel ist es, die Stadt zukünftig zu einer der größten Schönheitsfarmen Italiens zu machen.

Die Hauptstadt Turin gehört zu den interessantesten Shoppingdestinationen für Liebhaber italienischer Labels, Bücher oder Parfüms. Viele Geschäfte entlang der Turiner Arkaden, Markthallen und Einkaufszentren laden zu ausgedehnten Einkaufstouren ein.
Zahlreiche Theater, Konzertbühnen, Kinos und Museen machen die Region auch für Kulturbegeisterte zu einem attraktiven Ferienziel. Im römischen Viertel, dem „Quadrilatero Romano“, findet das abwechslungsreiche Turiner Nachtleben statt.

Darüber hinaus ist Piemont mit seiner ausgesprochenen Vielfalt an namhaften Weinen und kulinarischen Spezialitäten als Paradies unter Gourmetfreunden bekannt. Fünfzig Michelin-Sterne nennen Spitzenköche aus dem Piemont ihr eigen.

 

Sehenswertes:
Es gibt zahlreiche Attraktionen im Piemont.

In Turin:
Ägyptisches Museum in Turin: Ein barocker Palast in der Turiner Innenstadt beherbergt die zweitwichtigste Sammlung ägyptischer Kunst weltweit mit über 30.000 Exponaten.

Nationales Filmmuseum: Eine der prestigeträchtigsten Sammlungen zur Geschichte der Kinematografie befindet sich im Turiner Filmmuseum, das in der Mole Antonelliana untergebracht ist. Das Gebäude wurde ursprünglich als Synagoge konstruiert. Schon die eindrucksvolle Kuppel ist einen Besuch wert. 

Castello Venaria: Das königliche Jagdschloss und die ehemalige Sommerresidenz der Savoys wurde in diesem Jahr nach langer Restaurationszeit wieder für Besucher geöffnet. Von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert, ist das Schloss nicht nur Ort für Besichtigungen, sondern auch für große Empfänge, wie die Eröffnungsgala zu den Olympischen Winterspielen 2006.

Castello di Rivoli – Museo d´Arte Contemporanea: In der alten Residenz der Savoys, die auf mittelalterlichen Ruinen entstanden ist, befindet sich heute das Museum für Moderne Kunst. In der Dauerausstellung des Museums sind Werke Maurizio Cattelans und Rebecca Horns neben denen anderer namhafter zeitgenössischer Künstler zu sehen. Interaktion von Altem und Neuem ist nicht nur das Motto des Museums, sondern beispielhaft für ganz Turin. 

Cappella della Sacra Sindone (Kapelle des heiligen Grabtuches): Die Kapelle ist Wallfahrtsort für viele Katholiken, die das Grabtuch Christi zeigt. Die Reliquie zieht Tausende von Pilgern nach Turin.

Palazzo Madama: Zentral gelegen auf der Piazza Castello befindet sich der Palazzo Madama, genannt nach seiner berühmtesten Bewohnerin Madama Reale alias Marie Christine von Frankreich. Das Gebäude vereint Baustile verschiedener historischer Epochen. Das Anfang 2006 wiedereröffnete Museum für alte Kunst ist hier untergebracht.

Galleria Civica d`Arte Moderna e Contemporanea: Die Werke internationaler Größen wie von Andy Warhol, Max Ernst, Paul Klee, Mardardo Rosso und Francesco Hayez finden Besucher in der Turiner Galerie für moderne Kunst, die zu den bedeutendsten in Italien gehört.

Außerhalb Turins:
Die Hügelregion von Langhe: Eingebettet zwischen Bergen und Seen zählt die Region Langhe mit ihrer einzigartigen Landschaft, ihren berühmten Weinen wie dem Barolo sowie Trüffel-Spezialitäten zu den touristisch am besten erschlossenen und besuchten Provinzen des Piemonts.  

 

Asti, Alba, Bra, Casale und Cherasco: Die kleinen mittelalterlichen Städte Asti, Alba, Bra, Casale und Cherasco sind einen Besuch wert. Mit ihren verwinkelten Gassen, Bauernhäusern, Schlössern und Geschäften repräsentieren sie - jede auf ihre Weise - typisch piemontesischen Charme.

Seen-Region: Zu den bekanntesten Seen des Piemont zählen der Lago Maggiore und der Lago Orta, die beide nur neunzig Autominuten von Turin entfernt liegen.

Parks und Naturreservate: Acht Prozent beziehungsweise etwa 200.000 Hektar der Fläche des Piemonts gelten als geschützte Gebiete. Dazu gehören der Gletscher des Monte Rosa, der gesamte Verlauf des Flusses Po, außerdem große Flächen an Wald, Wiesen, Grasland, Seen und Flüssen, die Teil des ausgedehnten Systems von Naturreservaten und Parks sind.

Wissenswertes:    
Piemont ist nicht nur die Heimat der Mon Chéri-Praline mit der berühmten Piemont Kirsche, auch die Hasselnusscreme Nutella der Firma Ferrero ist hundert Prozent piemontesisch. Außerdem stammen die Automarke Fiat und die Designermarke Alessi, die hochwertige Haushaltprodukte herstellt, aus der norditalienischen Region.
Berühmte Piemonteser sind neben der Familie Agnelli (Fiat), Prinz Eugen von Savoy und Umberto Eco, der aus Alessandria stammt. Und auch Juventus Turin, einer der erfolgreichsten europäischen Fußballclubs, darf im Zusammenhang mit Piemont nicht unerwähnt bleiben.

 

 

 

 

 

Quelle: Regione Piemonte / bearbeitet von pairola-media


 
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