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Auf den Spuren von Hans Christian Andersen
Veröffentlicht am Dienstag, 19.September 2006 um 15:36 Uhr
Thema: Dänemark Reisen
Hans Christian Andersen kam am 2. April 1805 als Sohn des armen Schuhmachers Hans Andersen und seiner Frau Anne Marie Andersdatter in Odense zur Welt. Wo genau, ist bis heute unbekannt – Andersens Eltern, knapp zwei Monate verheiratet, hatten keinen festen Wohnsitz. Erst, als Andersen 1867 bereits Ehrenbürger von Odense war, wurde das kleine, gelb gestrichene Fachwerkhaus an der Ecke Hans Jensen Stræde und Bangs Boder als Geburtshaus festgelegt.

Seit 1908 Museum, gibt das Hans-Christian-Andersen-Haus mit Briefen und Bildern, Scherenschnitten und Zeichnungen, wertvollen Werksausgaben und Zitaten von Zeitzeugen Einblicke in das Leben des dänischen Dichters.



Hans Christian Andersen.
Foto: VisitDenmark / ukendt

Bei der Geburt Andersens ist Odense nach Kopenhagen die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Rund 6.000 Menschen lebten hier – die Hälfte wie Andersens Eltern in Armut. Im spätromanischen Taufbecken der St. Hans Kirche, im 13. bis 15. Jahrhundert als Gotteshaus zum Johanneskloster errichtet, wird Andersen getauft. Als der Junge zwei Jahre alt ist, zieht die Familie in die Munkemøllestræde 3-5. Das Haus, in dem der Blondschopf bis zum 14. Lebensjahr aufwächst, ist heute als H. C. Andersen Barndomshjem eine Außenstelle des Andersen-Museums. Drei Familien mit zwölf Personen teilen sich das Fachwerkhaus. Andersens leben in einer kleinen Kammer mit angrenzender Küche, Werkstatt, Wohnzimmer und Schlafstube zugleich.
Hier spielt Andersen mit dem Puppentheater, näht Kostüme, betrachtet Bilder, liest Shakespeare und lauscht seinem Vater, der ihm aus 1001 Nacht und anderen Märchen vorliest. Andersen ist ein Stubenhocker, der es genießt, seinen Fantasien nachzuhängen. Lieber ist er drinnen allein, als mit anderen Kindern draußen zu spielen. Doch es gibt zwei Orte in der Stadt, die ihn faszinieren – das Gefängnis und das Armenhospital, in dem seine geliebte Großmutter arbeitete. Während er sich vor dem Trakt mit den Verrückten fürchtet, ist er im Spinnraum der alten Frauen ein gern gesehener Gast. Zum Dank für sein Kommen erzählen sie ihm Märchen.



Hans Christian Andersen-Statue - Odense.
Foto: VisitDenmark / Bob Krist

1810 wird Andersen eingeschult, wechselt binnen kürzester Zeit mehrfach die Lehranstalt und endet schließlich in der Armenschule Påskestræde. Rechnen, schreiben, lesen stehen auf dem Lehrplan, buchsta-biert wird von der Klasse im Chor. 1812 entdeckt Andersen seine Liebe zum Theater. Er sammelt die Eintrittskarten des Odenser Stadttheaters und beginnt in seiner Fantasie, für die Bühnenfiguren neue Stücke zu entwerfen. Als er als Zehnjähriger mit seinen Eltern endlich eine Vorstellung besucht, ist seine lebenslange Leidenschaft für die Bühne geboren. Das Lob über seine schöne Sopranstimme, mit der er in Bürgerhäusern singt und deklamiert, verstärken seine Sehnsucht nach einer Karriere am Theater. Nach dem Tod des Vaters beginnt die Mutter, als Waschfrau zu arbeiten, um das fehlende Einkommen zu ersetzen. Andersen ist jetzt noch mehr allein als zuvor. Doch schon bald soll auch der Elfjährige zum Familieneinkommen bei-tragen. Das erste Arbeitsverhältnis bei der Odenser Tuchfabrik Koch & Hirschfeld in der Klaregade dauert nur wenige Tage. Weinend kehrt der schmächtige Junge aus dem Werk heim – die Kollegen hatten ihn als „Mädchen“ gehänselt und ihm die Hosen heruntergezogen. So schickt seine Mutter ihn zu Laurid’s Ørnstruds Tabakfabrik in der Vestergade. Doch auch hier leidet Andersen unter seiner Umgebung, und nach eini-gem Hin und Her gibt die Mutter nach und lässt ihren Sohn daheim lesen.
Die erneute Heirat seiner Mutter – im Juli 1818 ehelicht sie den Schuhmacher Niels Jørgensen Gundersø – ändert Andersens Alltag kaum. Wohl aber der Konfirmationsunterricht, den der Junge mit 13 Jahren beginnt – als einziges armes Kind in einer Gruppe von Kindern aus gutem Hause. Andersen würde sich über seinen sozialen Status hinaus weiterentwickeln, erkennt sein Pastor, Propst Tetens. Die Konfirmation am 18. April 1819, kurz nach seinem 14. Geburtstag, wird ein großes Fest. Der Höhepunkt: sein erstes eigenes Paar Stiefel.

Mit ihnen bricht Andersen am 4. September 1819 nach Kopenhagen auf. Noch bei Abschied am Stadttor ist die Mutter überzeugt: Ihr Junge kehrt zurück, sobald er das Meer gesehen hat. Sie irrt. Mehr als 50 Jahre lang verbringt Andersen in der dänischen Hauptstadt, unterbrochen von 29 Reisen in Europa und Kleinasien. Zwar scheitern seine Bemühungen, als Schauspieler, Tänzer oder Chorsänger am Königlichen Theater zu arbeiten, doch als Schriftsteller erreicht er Weltruhm. 
 
Hans Christian Andersen, am 4. August 1875 in Kopenhagen einem Krebsleiden erlegen, ist mehr als ein Märchendichter. Sein Werk umfasst 211 Märchen, Novellen, drei Autobiographien, sechs Erzählungen, fünf Reiseberichte und Theaterstücke, die in 145 Sprachen übersetzt wurden. 


Hans Christian Andersen Theater, Des Kaisers neue Kleider - Odense.
Foto: VisitDenmark / Cees van Roeden

Märchenstadt Odense
Im Alter von 27 Jahren schreibt Andersen: „Wer weiß, ob ich nicht einmal eine Berühmtheit dieser edlen Stadt werde, und das es in einer Fußnote zur Geschichte der Stadt heißen wird: Hier wurde der dänische Dichter H.C. Andersen geboren.“
Es wurde mehr als eine Fußnote. Sein markantes Profil mit großer Nase und hohem Zylinder ist ein Markenzeichen. Überall in der Stadt ist der Märchendichter präsent. Da posiert der eitle Kaiser in der Fußgängerzone nackt mit seinen neuen Kleidern, dort steht der standhafte Zinnsoldat stumm auf einem Bein. Däumelinchen schaut aus einer Blume heraus, Weingeschäfte präsentieren den H. C. Andersen-Bordeaux, und die Restaurantkette „Hässliches Entlein“ führt den stolzen Schwan im Logo.
Hinter dem Dom blickt der Dichter vom Sockel und schaut auf die Parkanlage entlang der Odenser Å, die ebenfalls seinen Namen trägt. Seit dem Jahr 2000 lockt der „HC Andersen-Marathon“ Sportliche in die Stadt. Menschlichkeit im Sinne Andersens wird seit dem neuen Millennium alljährlich mit dem „Internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis“ geehrt. Erster Preisträger wurde die japanische Stadt Funabashi, seit April 1989 Partnerstadt von Odense mit eigenem Andersen-Park.

Odense Märchenpass
Die Geburtstadt des weltberühmten dänischen Dichters Hans-Christian Andersen verkauft einen „Märchenpass“ für Touristen. Er bietet Gratisbeförderung mit Bussen und Bahnen in Odense sowie mit der kleinen Fähre Stige und kostenlosen Eintritt zu vielen Attraktionen in der Hauptstadt von Fünen. Gratis ist unter anderem der Besuch in Hans-Christian Andersens Museum und Kindheitshaus, dem Eisenzeitmuseum „Jernalderlandsby“, der Kunsthalle „Brandts Klædefabrik“, dem Museum für Fotokunst, dem Dänische Zeitungsmuseum, dem Carl Nielsen Museum, dem Fünischen Dorf, Fyns Kunstmuseum, dem Hollufgård Archäologiemuseum, dem Stadt-museum Møntergården und dem Odense Zoo. Dazu gibt es kostenlose Rathausführungen und Stadtrundgänge, freien Eintritt in fünf Hallenbäder und ein Freibad so-wie 25 Prozent Ermäßigung im Europäischen Automobil Museum, bei den Hans-Christian-Andersen Festspielen im Fünischen Dorf, bei einer Angelkarte für die Odense Au und für Ausflugsfahrten auf der Au. Den Odense Märchenpass gibt es im Turist Bureau, bei den Städtischen Verkehrsbetrieben, der Dänischen Staatsbahn DSB sowie in Hotels und Jugendherbergen in Odense. Der 24-Stunden-Pass kostet 110 Kronen (15 Euro) für Erwachsene und 60 Kronen (acht Euro) für Kinder. Der 48-Stunden-Pass kostet 150 Kronen (20 Euro) bzw. 80 Kronen (elf Euro).

 

 

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