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Bad Elster
Veröffentlicht am Mittwoch, 03.Mai 2006 um 13:30 Uhr
Thema: Wellness Reisen
Am Fuße des Berges Feld und Wiese, mittendrin dann ein Hügel und gleich dahinter wieder ein Berg. Das ist das Vogtland. Überall kleine Orte, teils ineinanderübergehend, teils weit voneinander entfernt. Eines dieser Orte ist Bad Elster. Im südlichen Zipfel des Vogtlandes liegt der Kurort, im Dreiländereck Sachsen - Bayern - Tschechien.



Im Kurpark
Foto: Andreas Ginzler

 

Herrschaftliche Häuser prägen Bad Elster. Überall entfaltet sich eine wahre Blütenpracht. Es riecht gut. Alles ist gepflegt, sauber, lädt zum flanieren und entspannen ein. Eine Magie liegt in der Luft. Die Luft, sie ist reich an Sauerstoff aus den umliegenden Mischwäldern. Aber das ist es nicht. Vielleicht ist es die Ruhe, das viele Grün, das Meer voller kräftig leuchtenden Blumen oder das wahre kurörtliche Flair. Wohl der Mix aus all dem.



Trinkhalle Moritzquelle
Foto: Erika Winterfeld

In Bad Elster sprudeln drei Trinkquellen unterschiedlicher Zusammensetzung und Heilwirkung.

Der ältesten, dem 'Elster-Säuerling', wurde bereits 1669 die heilende Kraft bestätigt. Der Physicus und Medicus Ordinarius Georg Leisner aus Plauen schrieb damals: 'und wegen der subtilen Mineralien, so er sich bei sich führt ein lieblicher Säuerling, der enthalte einen Eyßenschlicht, einen Vitriolum, ein gantz süsses volatilisches oder flüchtiges Saltz'.

Schon damals tranken die wohlhabenen Leute das Heilwasser, weilten in den umliegenden Orten oder ließen sich das Quellwasser schicken. Doch es sollte noch fast zweihundert Jahre dauern, bis sich der Ort Elster zum tatsächlichen Badeorte entwickelt hatte. 1846 wurde ein kleines Interimshaus mit sieben Badezellen errichtet. 1847 stellte man einen Dampfapparat zur indirekten Erwärmung des Badewassers auf, errichtete eine gedeckte Wandelbahn und berief den ersten Brunnenarzt, Herrn Dr. Robert Flechsig. 1848 dann wurde die erste offizielle Badesaison eröffnet. 2499 Wannenbäder, 325 Moorbäder und 129 Kurgäste zeigt die Statistik dieses Jahres.

'Der Elstersäuerling tut gut. Ganz langsam, Schluck für Schluck muß man ihn trinken.' Bad Elster hat viele Stammgäste. 'Wir sind schon das siebente Mal hier.', erzählt das Ehepaar. Sie waren auch schon an anderen Kurorten, aber es zieht sie immer wieder zurück. Nicht nur, weil es hier so schön ist. Alles wäre so gut organisiert. Behandlungszeiten werden aufeinander abgestimmt, so, dass die Eheleute gemeinsam die Freizeit geniessen können und sich ein bischen wie im Urlaub fühlen. Und dann verrät die Ehefrau, dass der Mann noch ein oder zwei Tage den Moorgeruch an sich tragen würde und das das Moor erst nach einer Woche aus Poren und Nagelbett vollständig entfernen ließe. Sie muß lachen. 'Mein Mann sieht in dieser Zeit aus, als würde er sich nicht richtig waschen.'



Wandelhalle
Foto: Andreas Ginzler

Die Moorerde Bad Elsters, ein salzhaltiger Eisenmoor, lag einst in den Wiesen, auf denen sich heute der Rosengarten befindet. Aktuell kommt das Moor aus fremden Moorlagerstätten. Der Rosengarten ist ein duftendes Kleinod des Kurortes. Auf einem der Bänke sitzen, die vielfarbigen Rosen bestaunen, dem Wind lauschen, der mit den Blättern der Bäume spielt oder hindurchspazieren, und sich dabei verzaubern lassen, die Seele atmet auf. Weiter am angrenzenden Luisensee vorbei in Richtung Wandelhalle, entdeckt man ein Quellhäuschen, den 'Sprudel 1'.

1994 wurden die drei Quellen 'Marienquelle', 'Salzquelle' und 'Moritzquelle' neu gebohrt, befestigt und modernisiert. Insgesamt gibt es in Bad Elster 6 Heilquellen mit unterschiedlichen Indikationen. Sie reichen von Magen-Darm, über Stoffwechsel, Niere und ableitende Harnwege bis hin zum Eisenhaushalt. Ein Euro zahlt man zu Beginn seines Kur- oder Urlaubsaufenthaltes und kann dann so viel man will das Heilwasser genießen. Gut schmeckt es. Trotzdem ist wohl zuviel auch nicht gut. An jeder Entnahmestelle sind die Indikationen der verschiedenen Quellen gut sichtbar aufgelistet. Zudem beraten die heutigen 'Brunnenmädchen' den Fragenden gern.



Marienquelle Trinkbrunnen
Foto: Erika Winterfeld

Die 'Marienquelle' leuchtet mit ihrem Goldkörper weit über den Ort. Im Untergeschoss des Gebäudes befindet sich eine Quellschale mit zur Krone geformten Quellleitungen, die das Heilwasser spenden. Dort sitzend und auf die durch die farbigen Glasöffnungen beleuchtete breite Treppe schauend, kommt man sich recht königlich vor.

Die 'Salzquelle' war 1858 die am stärksten mineralisierte Quelle Bad Elsters. 206 Liter pro Stunde natürliches Mineralwasser sprudelt aus heute fünfzehn Metern unter Oberkante Brunnenkopf hervor.

Die 'Moritzquelle' bekam 1851 ihren Namen. Als 'Elstersäuerling' wurde sie bereits 1531 erstmals urkundlich erwähnt und ist somit die älteste Quelle des Kurortes. Dem mitten im Kurpark gelegenen heutigen Rundbau schließt sich die Wandelhalle an, in der neben Ausstellungen unter anderem auch Kurkonzerte stattfinden. Die Wandelhalle selbst hat eine architektonische Akustiksonderheit. In die Decke wurden schalenförmige stuckverzierte Aussparungen eingebracht, die, steht man genau darunter, das gesprochene Wort wie ein mehrmaliges Echo zurückschickt. Egal ob in der lichtdurchflutenden Wandelhalle sitzend und auf den von der Sonne in alle Farben getauchten Springbrunnen schauend oder im Kurpark flanierend, die Klänge der Chursächsischen Philharmoniker passen zum Gesamtambiente.



Landschaft
Foto: Erika Winterfeld

Auffällig ist in Bad Elster die Harmonie zwischen den Menschen. Viele Ehepaare trifft man. Auf die Frage an einen einzelnen älteren Mann, ob er gerade auf Ausguck nach einem Kurschatten sei, kontert dieser: 'Ick hab meene Liebste mitjebracht, wa. Mit die bin ick schon zweundfüffzich Jahre verheiratet und jetze schon mit se dit neunte Mal in Bad Elster.' Und da kommt seine Gattin und er läuft ihr mit strahlendem Gesicht entgegen. Ein schöner Augenblick. Und es ist kein Einzelfall. Die Kurgäste erscheinen rundum ausgeglichen. Man geht freundlich miteinanderum, und offen. Eine Atmosphäre, die gut tut, die anregt die Seele baumeln zu lassen und sich selbst anderen Menschen herzlich zu öffnen. Ein solch kurörtliches Milieu trägt bewiesenermaßen zum Erfolg des Heilungsprozesses bei.

Doch nicht nur die Kranken zieht es nach Bad Elster. Zunehmend kommen die, die dem Stress des Alltags einfach mal entrinnen wollen; die, die ihren Urlaub mit gesundheitlicher Vorsorge verbinden möchten und die, die eines der Wellness-Pauschalangebote geniessen. Sprudelbad und klassische Massage, Softpack und Rasul, Kneippsche Anwendungen und Aqua-Relax, den Wünschen sind fast keine Grenzen gesetzt.

Und auch hier setzt man auf Individualität. So überraschen sich Paare mit einem königlichen Wellness-Weekend, baden bei Sekt in der Königswanne oder verwöhnen Ihre Haut beim Rasul-Ritual und werden garantiert vom Personal des 'Albertbades' vom Rest der Welt abgeschirmt.



Im Hintergrund das Albertbad
Foto: Andreas Ginzler

Wenn es könnte würde das Badehaus so manche Geschichte erzählen. 1852 wurde das Hauptbadehaus errichtet. Noch heute steht es in seiner Ursprünglichkeit, gleich neben der 'Marienquelle' zu finden. Es wurde mit der Entwicklung des Kurortes permanent erweitert. 1997 erfolgte eine auch architektonisch bewundernswerte Zusammenlegung mit dem Albertbad. Den Gesamtkomplex tauften die Elsteraner 'Elsterado'.

Neben der Badelandschaft mit Whirlpool und beheiztem Außenbecken, den verschiedenen Saunen und Wellness-Angeboten werden hier Gymnastik, Klangtherapie, Sprudel- und Moorbäder, klassische Massage und Kneipp-Anwendungen durchgeführt.

Die wichtigsten medizinischen Indikationen von Bad Elster sind Mineral- und Sprudelbäder zum Vorbeugen und Heilen bei Herz-Kreislauferkrankungen; Naturmoor-Bäder und -Packungen gegen Rheuma, Arthritis, Frauenleiden, zum Ausheilen von Sport- und Unfallverletzungen an Gelenken, Bändern und Muskeln; Trinkkuren, um die Heilung bei Stoffwechsel-, Nieren- und Harnwegserkrankungen zu unterstützen. Hinzukommen Stressabbau, Lebensfreude, Kur- und Urlaubsfeeling und einfach Wohlfühlen.

 

 

 

 

 

 

Quelle: pairola-media (Erika Winterfeld)


 
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