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| Gut essen kann man überall in Thailand: Sei es in der kleinen Garküche am Straßenrand oder im preisgekrönten Luxusrestaurant. Die Grundgerichte sind fast immer die gleichen: Reis und Curry mit oder ohne Kokosmilch, suppenartige Gerichte mit würzig scharfem oder mildem Geschmack, Gemüse mit gebratenem Fleisch, zahlreiche scharfe Chilis (Soßen mit Gemüsebeilagen) und scharfer Salat auf thailändische Art. |
In jeder Region des Landes werden die Gerichte jedoch unterschiedlich zubereitet: Es gibt verschiedenartige Zutaten, Garmethoden und natürlich auch Restaurants. In der thailändischen Küche sind chinesische, malaysische und indische Einflüsse kombiniert.

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 Frische Zutaten auf dem schwimmenden Markt in Bangkok. Foto: T.A.T.
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Thais zeichnen sich durch ihre besondere Gastfreundschaft aus. Traditionell laden sie ihre Besucher immer ein, an Mahlzeiten teilzunehmen. Lehnt man eine Einladung ab, so wird dies als Verschmähung der Großzügigkeit der Gastgeber gewertet. Die Thailänder lieben es, zu fast jeder Tages- und Nachtzeit kulinarischen Genüssen zu frönen. Dreimal am Tag wird warm gespeist, wobei sie zwischen den Mahlzeiten gerne kleine Gerichte zu sich nehmen. Süßigkeiten stehen weniger auf dem Speiseplan. Auf den Straßen locken überall Stände, fahrbare Garküchen, die kurzfristig dort aufgebaut werden, wo viele Menschen arbeiten oder vorbeigehen. Die Thaiküche kennt keine Speisenfolge, alle Gänge werden gleichzeitig serviert und nach Lust und Laune verspeist.
Typische Zutaten Typisch thailändische Früchte sind Mangos, Mangostinen, Durians, Ananas, Wassermelonen, Papayas, Rambutans, Longans, Lichies, Tamarinden, Granatäpfel, Palmfrüchte, Pomelos, Jackfrüchte und mehr als 20 Sorten Bananen. Zu den typischerweise verwendeten thailändischen Gemüsesorten zählen Bambussprossen, Auberginen, Tomaten, Zwiebeln, Pilze, Karotten, Frühlingszwiebeln, Kürbisse, Kartoffeln und Kohl. Die Basiskräuter und Gewürze der thailändischen Küche sind Zitronengras, Ingwer, grüne und rote Chilis, thailändisches Basilikum, Koriander, Knoblauch, Galgant (‘Thai-Ingwer’) und Fischsauce.
Besonderheiten der regionalen Küche Essen im Norden Im Norden Thailands wird grundsätzlich milder gekocht als in anderen Regionen. Dennoch ist Chili eine gerne in Curries verwendete Zutat. Die Thais im Norden bevorzugen Klebreis, khao niao, der zu kleinen Kugeln geformt und in Soße oder Dips getunkt wird. Der burmesische Einfluss macht sich im Norden auch beim Essen bemerkbar. Typisch dafür ist das Gericht kaeng hang lae, Schweinefleisch mit Erdnuss- und Ingwercurry oder khao soi, ein Curry mit Eiernudeln, Fleisch und Kokosnuss.

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 Shrimpsfarmerin bei der Arbeit. Foto: T.A.T.
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Essen im Nordosten Die sehr scharfen und stark gewürzten Gerichte des Nordostens sind auf den laotischen Einfluss in dieser Region zurückzuführen. Der typisch säuerlich-salzige Geschmack des Essens im Isan wird unter Einheimischen als saeb bezeichnet. Auch hier wird hauptsächlich der im Norden beliebte Klebreis gegessen. In vielen Rezepten werden Auberginen, Pilze und Bambussprossen verwendet. Som tam, grüner Papaya-Salat mit Shrimps, Limonensaft und Chili ist sicherlich das bekannteste Gericht aus dem Nordosten und ein gutes Beispiel für saeb. Ein weiteres Rezept, das typisch für den Nordosten Thailands ist, ist Kai yang Isan, ein mit Kräutern und Honig ein gelegtes und auf dem offenen Feuer gegrilltes Hühnchen.
Essen in Zentralthailand Die Bewohner Zentralthailands kombinieren verschiedene regionale Gerichte. Sie servieren stets kaeng oder Curry mit Reis. Ein typisch zentralthailändisches Essen besteht aus einem sehr scharfen Curry, einigen weniger scharfen und mehreren mild gewürzten Currys. Eines der beliebtesten Curry-Gerichte in ganz Thailand, und somit auch im mittleren Teil des Landes, ist tom yam kung, eine Suppe mit Shrimps, Zitronengras, Knoblauch, Zyperngras, Chili und Limonenblättern. Großer Beliebtheit erfreut sich ebenfalls ein Gericht namens kaeng khiao wan aus Rindfleisch, grünem Curry, Kokosnussmilch, Basilikum und Chili, oder yam, ein scharfsäuerlicher Salat bestehend aus Glassnudeln, Fleisch und Gemüse.
Essen im Süden
Die im Süden lebenden Thai sind bekannt für ihre impulsive Mentalität. Die Küche spiegelt diese Eigenschaften wieder. Im Süden wird so scharf, säuerlich und salzig wie nur möglich gewürzt. Gemüse findet sich hier, ob roh oder gekocht, fast in jedem Gericht. Das am häufigsten verwendete Gemüse ist eine unter dem Namen sato bekannte Bohnenart, die ähnlich scharf wie Knoblauch ist. Am beliebtesten im Süden sind das Fisch-Curry kaeng tai pla oder kaeng luang, ein sehr scharfes Curry. In dieser Region ist der Einfluss der muslimischen Küche sehr groß: ein hierfür typisches Gericht aus Safranreis und mariniertem Huhn ist khao mok kai.
Last Minute Bangkok
Rezepte im Internet: Viele Rezepteseiten bieten Rezepte zum Nachkochen. Auf Kostenlose Rezepte finden Sie viele Rezepte zum ausdrucken. Rezepte aus Deutschland und vielen anderen Ländern.
Quelle: Tourism Authority of Thailand / bearbeitet von pairola-media
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