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San Giustino: Missionar brachte Tabak aus Spanien
Veröffentlicht am Mittwoch, 18.Januar 2006 um 09:35 Uhr
Thema: Italien Reisen
Auf dem Stadtgebiet lag die freie Repubik von Gospaia (1440-1826). Das Schmuggelgeschäft führte schließlich zu ihrem Untergang. San Giustino ist ein antikes umbrisches Zentrum, wie Auffindungen von Bronzegegenständen in der Umgebung zeigen (Monte Giove, Le Capanne, Panicale), das schon während der römischen Zeit dicht besiedelt war. Der Name der Gemeinde stammt von einem römischen Soldaten der 303 in der Nähe von Città di Castello gemartert wurde, als er das Christentum zu verbreiten versuchte.








Das Schloss Bufalini.
Foto: ENIT


Die antikste Landaufteilung der Gemeinde San Giustino geht auf das IV. Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung zurück. Es handelte sich um eine kirchliche Aufteilung, die aber damals auch verwaltungsmäßig gültig war und die das Territorium in Pfarreien gliederte.


San Giustino war in der Antike Lehen der Familie Dotti, ihr folgte diejenige der Bufalini. Die Geschichte des Dorfes hängt eng zusammen mit dieser mächtigen und adligen Familie des XVI. Jahrhunderts und mit derjenigen von Città di Castello. Und gerade im Zentrum befindet sich das Schloß Bufalini, eines der schönsten Zeugnisse eines reichen Patrizier-Hauses, das bis in die heutige Zeit wundervoll erhalten ist.


Nach der französischen Herrschaft, ging die Gemeinde San Giustino 1814 dem Kirchenstaat über, der ihr 1817 die Selbstverwaltung gewährte, aber als Lehnen von Città di Castello. Am 21. September 1828 erklärte Papst Leone XII., San Giustino als «auf ewig selbstständige und unabhängige Gemeinde». Am 11. September 1860 wurde sie dem Königreich Italien angegliedert, nachdem sie von den Truppen des Romagnolen Manfrede Fanti befreit worden war.









Ausgrabungen der Villa von Plinius.
Foto: ENIT


Auf ihrem Territorium befindet sich Cospaia (Einzelrepublik von 1440 bis 1826), wo in der zweiten Hälfte des XVI. Jh. der ersteTabak Italiens angebaut wurde. Damals wurde dieser Tabak «erba(Gras) tornabuona" genannt, nach dem Namen des Abtes Nicolo Tornabuoni, der den Samen dieser Pflanze von einer Mission in Spanien mit nach Hause brachte.


Sehenswertes: Im Zentrum von San Giustino liegt das erhabene Schloß Bufalini, das einst als Festung der Bewohner von Città diCastello diente und das, 1487 dem Nicolo di Manno Bufalini gewährt wurde. Bei diesem Anlaß wurden einige Normen für seine Fertigstellung festgesetzt; die Wachtürme an den Ecken sollten der Abwehr von Città di Castello dienen. Das Schloß gibt den Anschein einer richtigen Burg, die vom Vasari in eine prächtige Villa und fürstlichen Residenz verwandelt wurde.



Seit kurzem von der Gemeinde erworben, wird es bald möglich sein, seine Säale mit den wundervollen Freskenmalereien von Gherardi und mit antiken Möbeln eingerichtet zu bewundern. Im Inneren des Schloßes befindet sich eine italienische Parkanlage mit Labyrinth.


Zwei Kilometer von San Giustino entfernt, liegt ein Dorf, deren Einwohner in in vergangen Zeiten einen selbständigen Staat gründeten: die Republik von Cospaia (1440-1826). Tatsächlich wurde ein Fehler bei der Grenzfestsetzung begangen, als 1440 Papst Eugen IV. für 14.000 Dukaten «Borgo San Sepolcro» der Florentinischen Republik überließ und dabei vergaß, einen fünfhundert Meter breiten Landstreifen dazuzurechnen, der dann Niemandsland wurde. Die Bewohner von Cospaia erklärten sich sofort selbsständig und blieben es während vier Jahrhunderten. Sie besaßen keine schriflichen Gesetze, keine Herrscher, keine Soldaten und keine Steuern, all dies ermöglichte es ihnen, durch den Tabakanbau (sie waren die ersten in Italien) die besten Geschäfte mit dem Großherzogtum, sowie der Kirche abzuschließen.Die Bewohner von Cospaia hätten noch lange aus dieser Situation Gewinn ziehen können, wenn sie ihre Republik nicht zu einer Art Freihafen für das Schmuggelgeschäft verwandelt hätten. Aus diesem Grunde beschloßen die zwei angrenzenden Dörfer zusammen, dieser winzigen Republik ein Ende zu setzen. Zu diesem Zweck wurde am 25. Mai 1826 ein Vertrag zwischen der Regierung der Toskana und dem Kirchenstaat abgeschloßen.Mit dieser Urkunde kehrte Cospaia wieder unter die Verwaltung von Città di Castello und erhielt als Entschädigung für die verlorene Freiheit, das Sonderrecht eine halbe Million Tabakpflanzen zu bestellen.


Der Tabakanbau zu jener Zeit geschah nur unter direkter Aufsicht der Regierung. Das Dorf befindet sich in einer schönen Lage auf einem Hügel. Am Fuße des Hügels von Cospaia liegt eine Anlage fürs Sportfischen.
 
Zu entdecken: Spuren antiker römischer Villen sind auf dem ganzen Territorium von San Giustino aufzufinden, denn sogar Plinius der Jüngere wohnte für lange Zeit in dem Ort, der noch heute seinen Namen trägt, nämlich Colle Plinio.


Die Weichheit seiner Hügel, die unberührten Landschaften, die Ruhe und Stille der Säkularwälder des Trabaria Gebirges, von welchen Nicolo III das Holz für den Bau des Sankt Peters Dom in Rom gewann, ziehen nach S. Giustino während den ganzen Jahr zahlreiche Touristen an.


So kann der Besucher die Villa Cappelletti besichtigen, ein neoklassischer Bau aus dem XVII. Jahrhundert, auf dem Colle Plinio und umgeben von einem ausgedehnten Garten. Die Villa wurde an jenem Ort errichtet wo einst die Villa Plinius stand.


Sehenswert ist auch die Villa Graziani (Spätrenaissance), die einst ein antikes Schloß war und 1616 umgebaut wurde.


Die selbe Aufmerksamkeit sollte der Besucher auch beim Suchen einer kleinen, unbekannten Kirche in Passerina, zeigen. In dieser Kirche befindet sich ein Zyklus von wertvollen Freskenmalereienaus dem V. Jahrhundert und die Überreste einer handwerklichen Produktion von einer Feuerwaffenbatterie. Dieses Handwerk hat sich ab 1500 bis in unserer Zeit in Celalba weiterentwickelt.


Auch San Giustino, wie das ganze Hohe Tibertal, ist in diesem Sinne voller Geheimnisse, die nur der aufmerksame und geduldige Besucher zusammen mit den verborgenen Schätzen entdecken wird.


Was man sich nicht entgehen lassen sollte: Die Prozession des «TotenChristus» (Karfreitag); «Volo di colori» (Farbenflug) internationale Drachenflugaufführung (Juni); die archeologischen Ausgrabungen der Villa von Plinius; die «Infiorata» (Blumenbilder) zu Fronleichnam; «Percorsi d'arte», eine Ausstellung bildender Kunst im April; die «Maratonina Lanarina», ein sportlich-interessantes Wettgehen im September.


Zu kaufen: sehr gute Weine (Panicale), Trüffel und Produkte aus dem Kunsthandwerk (antike Möbel und Stilmöbel, Spitzen, Keramiken)


 


 


 


 


 


 


 


Im Web: Mallorca Immobilien


bearbeitet von pairola-media


 
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