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| Das, was alle touristischen Vorzüglichkeiten der Provinz Parma miteinander verbindet, ist die Gastronomie. Parma ist das Synonym für Hauptstadt der Ernährung, der guten Küche und wird das "Food Valley" Europas genannt. Als Besucher muß man in die geheimnisvolle Welt der Küche von Parma eintauchen und die Köstlichkeiten der Region ausgiebig kosten. |
Aus der großen Familie der Wurstwaren sind der "Culatello" (Schinkenwurst) und der Parma-Schinken besonders hervorzuheben, gefolgt von "Ia Spalla Cotta" (gekochtem, am besten warm zu essenden Schulterschinken), und der Salami aus Felino. Eine andere Perle ist der vorzügliche Parmigiano-Reggiano (der Parmesankäse), der aus hochwertiger Milch und nach Rezepten tausendjähriger Erfahrung hergestellt wird.

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 Der Parmigiano Reggiano begründet neben dem Parmaschinken den Weltruf der Stadt am Po als ein Mekka für Genießer. Foto: APT Parma
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Typische Vorspeisegesrichte sind unter anderem "Anolini" (kleine, runde, gefüllte Teigtaschen) in Brühe aus Rindfleisch und Huhn; die "Tortelli di Erbette" (rechteckige, kleine Teigtaschen), die mit einem Gemisch aus Quark, Parmesankäse und Mangold gefüllt sind. Man ißt sie besonders am Abend des 23. Juni zum Gedenken an den Hl. Johannes, was Glück bringen soll. Die "bomba di riso" , eine mit Tauben und Hühnerklein gefüllte Reisbombe ist ebenso bekannt für die Gegend um Parma wie die beliebte "torta fritta". Das sind dreieckige frittierte Teigstücke, die mit warmen verschiedenen Wurstsorten serviert werden. Als Hauptgericht sieht die Küche in Parma folgendes vor: Schmorbraten (auch zusammen mit Polenta, ein Brei aus Maismehl); gemischtes gekochtes Fleisch mit verschiedenen Kräutersoßen; sowie Kutteln oder Ochsenmagen. Als Nachspeise wird sehr gern "la torta di riso" (Reistorte), "la torta di mandorle" (Mandeltorte), "la Spongata" (eine Torte aus Honig, Nüssen und kandierten Früchten) oder "le violette di zucchero" (Veilchen aus Zucker) gegessen. Am Gedenktag der Toten und am Tag des Hl.Hilarius, dem Schutzpatron der Stadt Parma, backt man Plätzchen aus Knetteig, die mit bunten Zuckerperlen verziert werden und einmal die Form eines Knochens und zum andern die Form eines Schuhs haben. Die Lust am Essen, die die Lebenslust des typischen Emilianers kennzeichnet, ist in noch größerem Maße in der Kultur der Menschen in Parma ausgeprägt. Vom raffinierten Restaurant bis zum Gasthaus in den Bergen sind Freude und Leidenschaft zusammen mit Parmaschinken und Parmesankäse grundlegende Zutaten um gemeinam in aller Ruhe zu "schlemmern".
bearbeitet von pairola-media
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