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| Riva del Garda ist der Hauptort des nördlichen Seeteils und die zweitgrößte Stadt am Gardasee. Riva war ursprünglich eine römische Niederlassung und leitet seinen Namen vom lateinischen "ripa" (Ufer) ab. Anschließend von den Goten, Langobarden und Franken bescherrscht, kam es 952 an den deutschen König Otto I. |

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 Ein Blick auf die Uferpromenade Rivas. Foto: A.P.T. Trentino
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Im 14. Jahrhundert erhielten die Scaliger die Herrschaft über Riva. 1441-1509 gehörte es zu Venedig, fiel dann an Trient, mit dem es 1803 an Tirol kam. Seit 1919 gehört es wieder zum italienischen Gebiet. Entsprechend herrscht in Riva eine reizvolle Mischung aus österreichischem und italienischem Flair. Riva ist ein idealer Urlaubsort für Sportler, vor allem für Segler sowie Surfer, aber auch für Free-Climbers und Kletterfans. Die hübsche Altstadt lädt zum Bummeln, aber auch zur Sight-Seeing-Tour ein.
Mittelpunkt des Ortes ist die Piazza Tre Novembre am alten Hafen, deren Name an den Tag der Übernahme Rivas in italienische Verwaltung erinnnnert. Hier steht das Rathaus. Daran schließt der Palazzo Pretorio (Prätorialpalast) an, der im 14. Jahrhundert erbaut wurde und dessen Arkaden als Pranger für Gotteslästerer dienten. An seiner Fassade sind die Wappen der Republik Venedig und des Fürstbistums Trient angebracht. An der Ostseite des Platzes steht der Apponale-Turm. Er ist 35 Meter hoch, wurde als Teil der ehemaligen Stadtmauer 1273 erbaut und im 16. Jahrhundert nach seiner Zerstörung wieder hergestellt. Hinter dem Palast liegt inmitten bunter, geschäftigter Gäßchen die kleine Piazza San Rocco mit der gleichnamigen Kirche.

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 Die Burg Rocca beherbergt das Städtische Museum. Foto: A.P.T. Trentino
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Ebenfalls einen Besuch wert ist Rocca, die Stadtburg Rivas. Sie entstand 1124 und wurde später von allen Herrschern der Stadt vergrößert. Heute hat hier das Stadtmuseum, das Museo Civico, seinen Sitz. Es beherbergt in seinen Sälen eine Pinakothek und unter anderem interessante Exponate zur Stadtgeschichte sowie Funde aus dem Bereich der Archäologie und der Mineralogie. Ganz in der Nähe liegt die Pfarrkirche Santa Maria dell´Assunta, eine Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert. Eine weitere Barockkirche ist die Chiesa dell`Inviolata (Kirche der Unbefleckten)aus dem 17. Jahrhundert. Sie ist außen quadratisch angelegt und hat innen einen achteckigen Grundriß mit vier Kapellen.
Rivas Umgebung ist ideal für Ausflüge. So bieten sich zum Beispiel Tagestouren an nach Bastione, zum Monte Brione, zu den Varonewasserfällen , die am Stadtrand 87 Meter in die Tiefe stürzen und nach Pregasina, ein kleines Bergdörfchen.
Quelle: pairola-media
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