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| Nur wenige Kilometer von den weltberühmten böhmischen Bädern Marienbad und Franzensbad entfernt, liegt das öberpfälzer Kurmittelhaus Sibyllenbad, das sich großzügig auf einem Bergkamm erstreckt und mit seinen phantastischen Aussichten den Blick des Besuchers auf eine von der Natur geschaffene Parklandschaft lenkt. |

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 Steintherapie Foto: Sibyllenbad
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Der unterirdische Vulkanismus des deutsch-tschechischen Egergrabens ist für die zahlreichen Heilquellen der Region verantwortlich. Beeindruckende Burgen und Wallfahrtsorte, faszinierende Museen und Seengebiete sowie Geschichts- und Sagenwanderungen rund um das Sibyllenbad, vor allem zum Mittelpunkt Europas, warten auf Besucher. Zahlreiche Gästehäuser, Pensionen und Hotels in Neualbenreuth und Umgebung laden den Erholung suchenden Gast zur Übernachtung ein.
Bereits J. W. von Goethe wusste die lindernde Wirkung des "Albenreuther Säuerlings" zu schätzen, der schon 1689 als Heilquelle gefasst wurde. Im 17. Jahrhundert. wurden in der Neualbenreuther Gegend jährlich bereits 5000 Krüge Mineralwasser abgefüllt. Nachdem Anfang der 70er Jahre wegen lückenhafter Erschließungspläne ein Investitionsprojekt gescheitert war, wurde 1980 der Zweckverband "Sibyllenbad" gegründet, der in den folgenden Jahren den Aufbau des Pilotprojekts zuerst im nahegelegenen Maiersreuth und später das Kurmittelhaus Sibyllenbad in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für medizinische Balneologie und Klimatologie der Ludwig-Maximilians-Universität, München vorantrieb. 1991 erhielt das jüngste Bad in Europas führender Bäderregion die staatliche Anerkennung der radonhaltigen Katharinenquelle als Heilquelle. Es wurde das Kurmittelhaus errichtet, der Kurpark neu angelegt und der orientalische BadeTempel nach Plänen der türkischen Architektin Nevin Cekirge gestaltet. Die kohlensäurehaltige Sibyllenquelle bekam 1996 ebenfalls die staatliche Anerkennung als Heilquelle. 1999 folgte die Eröffnung des Heilwasserparcours mit Verdunstungsgrotte und der Kurwegverbindung Sibyllenbad - Badehaus Maiersreuth.
Die besondere Heilwirkung der "Katharinenquelle" und der "Sibyllenquelle"

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 Badebereich Foto: Sibyllenbad
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Die "Katharinenquellen T1 und T2" verfügen mit 83,5 nCi/l über einen sehr hohen Radongehalt von einzigartiger Qualität und gelten als stärkste Radonwasser-Vorkommen der alten Bundesländer. Radonwasser wird in Europa seit der Jahrhundertwende mit großem Erfolg zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten wie z.B. chronisch-entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule, Polyarthritis, Osteoporose, Gicht, Hormonmangel und Atemwegserkrankungen eingesetzt.
Die "Sibyllenquelle - Quelle E" wurde 1990 als Kohlensäurequelle neu gefasst und sorgt im Wannenbad für eine Blutdruckstabilisierung. Sie eignet sich hervorragend für die Behandlung von Durchblutungsstörungen und Nachbehandlungen von Herzinfarkt und Gefäßoperationen.
Kurzentrum und Badebereich
Die medizinische Abteilung im Kurmittelhaus ist ausgestattet mit Radon-Kohlensäure-Kombinationswannen, Massageplätzen, Fangokabinen mit Soft-Pack-Liegen, Gymnastikraum, Ruheraum, Kombiwannen für Unterwasserdruckstrahlmassage und Stangerbad.
Die lichtdurchflutete Badelandschaft verfügt über ein Therapiebecken (34° C), ein Attraktionsbecken mit Massagedüsen, Bodensprudler, Schwanenhälsen und Whirlpool (36°C), ein Außenbecken (28° C) mit Liegewiese und eine irisch-römische Dampgrotte. Großzügige Liegeflächen rund um die Badelandschaft, auf der Galerie, im angenehmen Ambiente des Ruheraumes und auf der Liegewiese laden zum Verweilen ein.

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 Grotte Foto: Sibyllenbad
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Heilwasserparcours mit Verdunstungsgrotte
An das Außenbecken schließt sich der Heilwasserparcours an. Der Parcours bietet eine mit reinem Kohlensäurewasser gefüllte Kaltwasserlaufbahn (18°C) mit integriertem Tauchbecken und eine Warmwasserlaufbahn (32°C) mit hohem Kohlensäure-Mineralwasseranteil. Erfrischende Kalt-Warm-Reize bringen den Kreislauf in Schwung und sind eine Wohltat für die Venen.
Die Verdunstungsgrotte – eine exklusive Art der Erfrischung. Über zwei halbkreisförmige Natursteinwände rieselt reiner Mineralsäuerling. Die Wassertropfen benetzen die Haut mit einem erfrischenden Film. Wohltuend für Atemwege und Blutkreislauf wird ein Gemisch aus Heilwasser und Sauerstoff inhaliert, ein Geschenk unberührter Natur.
Orientalischer BadeTempel
In dem im maurischen Stil erbauten BadeTempel taucht der Besucher ein in eine völlig andere Welt, in der Stress und Alltag keinen Platz haben. Mit einem türkischen Badetuch, Lorbeerseife und Naturseidenhandschuh ausgestattet, begibt man sich in ein mehrstufiges Lufterwärmungsbad, das den Zauber türkischer Dampfbäder mit dem Flair heimischer Kräuterbäder vereint. Kleine Ruhenischen und Dampfkammern umschließen das kreisrunde Tauchbecken der Dampfkuppel. Verschiedenste Pflege- und Schönheitsanwendungen verwöhnen Körper und Geist. In der Oase, die einem andalusischen Innenhof gleicht, klingt die Reise durch 1001e Nacht aus.
Schlaftherapie
Während eines einwöchigen Aufenthalts lernen Gäste mit Schlafproblemen unter der Leitung des Schlafforschers Prof. Dr. J. Zulley, durch schlafhygienische Maßnahmen, Gespräche, Ernährungstipps und viel Bewegung, wieder ausgeruht zu schlafen.
Quelle: pairola-media (Erika Winterfeld)
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