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Alaska - hier steht der Mount Mc Kinley
Veröffentlicht am Samstag, 09.April 2005 um 09:00 Uhr
Thema: Nordamerika Reisen
Endlose Weiten, Inselwelten und der höchste Berg Amerikas machen Alaska für Besuche so interessant. Die Region Southwest ist bekannt für Fischerei – insbesondere von Lachs und Meeresfrüchten. Kleine Fischerdörfer und große Hafenstädte, wie Kodiak und Dutch Harbor, verleihen der Küste ein geschäftiges Bild.


Im Togiak National Wildlife Refuge sind Braunbären unterwegs.
Foto: ATIA

Teile der südwestlichen Inselwelt der Aleuten wurden zur Zeit des Zweiten Weltkrieges von den Japanern besetzt und tragen noch heute die Spuren fremder Kulturen. Doch der Südwesten ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht bedeutend. Das Terrain besticht durch einzigartige Felsformationen – besonders eindrucksvoll sind sie im Valley of Ten Thousand Smokes zu sehen. Dort steigen aus unzähligen kleinen Löchern und Rissen Gase und Dampf aus dem Lavagestein empor. Im Katmai National Park and Preserve kann man auch Braunbären beim Lachsfischen zusehen. Ein weiteres Highlight der Southwest Region ist das Togiak National Wildlife Refuge. Wie der Name bereits erahnen lässt, ist der Park eine Oase für Pflanzen und Tiere. In den Gewässern des Südwestens lassen sich allein sieben verschiedene Walarten sichten, ebenso wie Walrösser und Seehunde. Die Wildwasser des Parks eignen sich hervorragend zum Fischen, Rafting und Kajakfahren und sind aus Sicht des Ökotourismus sehr empfehlenswert.



Der majestätische Mount Mc Kinley.
Foto: ATIA

Im Zentrum des Staates Alaska befindet sich die Region Interior. Hier hat der größte Berg des amerikanischen Kontinents – der Mount Mc Kinley – im Denali National Park North seine Heimat. Mount Mc Kinley bietet mit seinen 20 320 Fuß Bergsteigern eine echte Herausforderung. Wer den Berg besteigen will, muss sich allerdings schon 60 Tage zuvor bei den örtlichen Parkrangern melden, um eine Erlaubnis einzuholen. Mehr Informationen gibt es unter nps.gov/dena/index.htm . Mit seinen sechs Millionen acre Tundra und Fichtenwald bietet der Park attraktive Naturerlebnisse.
Den gefährlichsten Wildwasserfluß Alaskas findet man im Charley Rivers National Preserve. Kanus, Raftingboote und Powerboote lassen sich mieten, um bei einer rasanten Fahrt dem Charley einmal die Stirn zu bieten. Leider ist in dem Park keine Übernachtung möglich – was angesichts der großen Grizzly-, Schwarzbären- und Wolfspopulation auch nicht verwunderlich ist. Wer abends dennoch mit den Wölfen heulen möchte, kann in den nahegelegenen Städten Circle und Eagle gastieren.



Gletscher in Alaskas Norden.
Foto: ATIA

Die nördlichste Provinz Alaskas, die Region Far North, bietet ihren Besuchern das wohl unberührteste und kälteste Vergnügen Alaskas. Die endlosen Weiten der Tundra sind zum größten Teil noch nicht erschlossen und nur mit dem Flugzeug erreichbar.
Nirgendwo anders in Alaska kann man Tiere in freier Wildbahn so ursprünglich erleben. Karibuherden, Eisbären und Polarfüchse leben völlig isoliert vom Menschen. Besucher können die einzigartige Landschaft am besten in den Nationalparks erkunden. Der Gates of the Arctic National Park an Preserve verfügt zwar nur über eine rudimentäre touristische Infrastruktur, dafür ist das Naturerlebnis um so größer. Im Sommer werden die Wildwasser zum Rafting genutzt, im Winter kann man beim Schlittenhundenrennen durch die Schneelandschaft gleiten.
Absolute Wildnis umgibt einen auch im Arctic National Wildlife Refuge. Hier leben Wolfsrudel, Polarbären, Grizzlies und viele Vogelarten. Obwohl auch hier die touristische Infrastruktur fehlt, können die drei Wildwasserflüsse in der kurzen Sommersaison zum Rafting und Kajakfahren genutzt werden. Nördlich des Polarkreises, im Kobuk Valley National Park, können Besucher dann die Inupiat Eskimo Stadt besuchen; und vielleicht ist es dem ein oder anderen sogar vergönnt ein Polarlicht zu sehen.

 

 

 

 

 

Quelle: pairola-media (Eva Schlieperskötter)


 
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