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Triest verbindet Welten
Veröffentlicht am Sonntag, 27.Februar 2005 um 07:35 Uhr
Thema: Italien Reisen
Am Schnittpunkt zwischen mitteleuropäischer und Mittelmeerkultur gelegen, war Triest seit menschengedenken eine faszinierende Stadt. Zu ihrem Charakter trägt neben ihrer geographischen Lage, nämlch am östlichen Rand des italienischen Territoriums, doch im Herzen der großen zentraleuropäischen Märkte gelegen, auch jener historische, kulturelle und technisch-handwerkliche Hintergrund ihrer Bevölkerung bei, der in der Werftindustrie zu hoher Blüte gelangte.
Diese Identität findet im 19. Jahrhundert ihren glänzenden Ausdruck, als sich mit der Entstehung der Werften San Marco und San Rocco das wirtschaftliche Gefüge der Stadt festigt und Initiativen geboren werden, deren Spuren auch der Zahn der Zeit nichts anhaben kann. Man denke nur an die Gründung der Versicherungsgesellschaft Assicurazioni Generali im Jahre 1831 und des Lloyd Triestino 1836, um sich die eifrige Unternehmertätigkeit jener Jahre zu vergegenwärtigen.


Der Canal Grande endet kurz vor der Antoniuskirche.
Foto: APT Triest

Triest ist gleichzeitig Haupstadt der kleinsten italienischen Provinz und der an Österreich und Slowenien angrenzenden Region mit Sonderstatut Friaul-Julisch Venetien, die der Zentraleuropäischen Initiative angehört. Zahlreiche Faktoren - wie z.B. der Hafen und das für die Wirtschaft der Donaumonarchie lebenswichtige Handelszentrum - trugen dazu bei, der Stadt jene besondere Atmosphäre zu verleihen, die große Persönlichkeiten des internationalen Kulturlebens besonders anzog: James Joyce, Sigmund Freud, Rainer Maria Rilke, Johann Joachim Winckelmann. Zu den bedeutenden triestiner Persönlichkeiten zählen Umberto Saba, Italo Svevo, Fulvio Tomizza, Claudio Magris sowie Susanna Tamaro.

Dieser seit Urzeiten mit einem unberührten Ausblick auf Meer und Himmel gesegnete Landstrich rühmt sich legendären Ursprungs und hat seit jeher an Mythen und Sagen aus der Frühzeit der Menschheit Anteil: von der Geschichte der Argonauten, Eroberer des Goldenen Vlieses, die nach einer gefahrvollen Rückreise auf Ister und Danubium nur mit Mühe wieder das Meer erreichten, bis hin zu den verworrenen Phantasien über ihre Entstehungsgeschichte.



Blick auf Triest und den Golf der Adriastadt.
Foto: APT Trieste

Abgesehen von diesen Legenden bergen mehrere Karsthöhlen historische Funde (so z. B. Keramikgefäße und Steinwerkzeuge aus dem oberen Paläolithikum), während auf den kahlgeschlagenen Kuppen der umliegenden Hügel noch die Castellieri, befestigte Ringdörfer aus der Bronzezeit, erhalten sind. Die seemännische Bedeutung Triests wird geschickt durch Handelsverbindungen mit dem Norden und den Phönikern gefördert, die sich noch aus der Wurzel des Namens Tergeste (Terg = Markt) herauslesen lassen.Fast sicher ist, daß auch der Hügel von San Giusto ein derartiger frühgeschichtlicher Siedlungsort war; dafür sprechen seine hervorgehobene Lage am Meer wie auch die nahegelegenen Anhöhen, auf denen ähnliche Ansiedlungen nachgewiesen sind.
Die Castellieri waren, schon ab dem zweiten Jahrtausend v.Ch., von einer illyrischen Bevölkerung indoeuropäischen Ursprungs - den Histrern - bewohnt. Plinius beschreibt ausführlich die tragische Geschichte der Histrer, ihren heldenhaften Widerstand und die blutige Unterwerfung der istrischen Halbinsel durch Rom. Tergeste greift nur am Rande in den Illyrischen Krieg ein und nimmt in der Folgezeit nur zögernd römische Sitten und Gebräuche an.

Die Eingliederung in die römische Welt bringt weitere Zusammenstöße mit benachbarten Völkern (in erster Linie Karnern und Japyden) mit sich, andererseits aber auch eine schon zur Zeit des Konsulates Oktavians sichtbare Verfeinerung der Kunst (der «Arco di Riccardo» genannte Bogen und der Wiederaufbau der Mauern sind erste Beispiele dafür), die in kaiserlicher Epoche eine Glanzzeit erreicht (Basilika, wahrscheinlich ein kapitolinischer Tempel, Forum, Theater, Vorstadtvillen, Denkmäler).

Nachfolger des Evangelisten Markus verbreiten gegen Ende des 1. Jahrhunderts das Christentum; Verfolgung und Tod erwarten die Glieder der neuen Gemeinde - unter ihnen Justus, den letzten einer langen Reihe von Märtyrern, der zum Schutzpatron der Stadt erwählt wird. Schutzlose Grenzen, Beutezüge fremder Völker und die ständige Unsicherheit des täglichen Lebens gehen mit dem Niedergang des römischen Kaiserreiches einher; unter der Herrschaft von Byzantinern und Franken wird der sogenannte 'numerus tergestinus' erlassen, durch den die unmittelbare Verteidigung der Stadt ihren Bürgern und den Bewohnern der Umgebung übertragen wird.



Der größte zum Meer hin offene Platz Italiens:
die Piazza Grande,
Foto: APT Trieste

Das heutige Triest nimmt nach den Wirren des Mittelalters seinen Anfang im März 1719 durch die Erhebung zum Freihafen. Die aus Privilegien und kaiserlichen Zollfreiheiten herrührenden materiellen Vorteile ziehen Kaufleute und Unternehmer aus ganz Europa an: neue Vorstädte gruppieren sich um den ursprünglichen, noch immer auf den Hügel von San Giusto begrenzten Siedlungskern. Ein weitverzweigtes Handelsnetz verbindet die Levante mit dem amerikanischen Kontinent; Werften entstehen, und in der Stadt lassen sich Versicherungsgesellschaften, Banken und Handelshäuser nieder.

Die drei Besetzungen durch die Truppen Napoleons (1797, 1805-07, 1809-13) bewirken eine kurze Unterbrechung dieses Aufstiegs, doch nach der Wiedereroberung durch die Donaumonarchie werden der Region auch die früheren venezianischen Provinzen angeschlossen, zu deren ideeller Hauptstadt Triest wird. Eine Sprachengemeinschaft auf der Grundlage das Italienischen vereint die alten und neuen Einwohner und bewirkt den Erfolg des Irredentismus, der die Triestiner zur Teilnahme an sämtlichen Kriegen des italienischen Risorgimento (vor allem unter den Truppen Garibaldis) bis hin zum ersten Weltkrieg bewegt, der die Vereinigung der Stadt mit Italien (am 3. November 1918) zur Folge hat. Im zweiten Weltkrieg bilden Triest und Julisch Venetien nach dem 8. September 1943 eine eigene, von den Deutschen verwaltete Provinz. Nach Kriegsende muß die Stadt noch verschiedene Okkupationen über sich ergehen lassen, bevor sie schließlich am 26. Oktober 1954 Italien zugesprochen wird.

 

Quelle: pairola-media


 
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