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Im Tessin beginnt der ''Süden''
Veröffentlicht am Freitag, 26.November 2004 um 07:30 Uhr
Thema: Schweiz Reisen
Jenseits der Alpen, im Tessin, wartet der Süden. Und nicht nur das, er lockt geradezu: mit munterem italienischem Flair, Palmen an sauberen Stränden vor ruhigem, blauem Wasser, mit romanischen Kirchen und pittoresken Gassen, die sich auf belebten Plätzen öffnen. Und nie ist die schroffe alpine Welt weit weg. Bergtouren, die in Schnee und Fels anfangen, enden in Kastanienwäldern, und von warmen Seeufern ziehen sich bewaldete Hänge zu den kühlen Höhen imposanter Gipfel.


Blick auf Ascona am Lago Maggiore.
Foto: swiss-image

Auf Alpweiden blüht der Enzian in sattem Blau, an der Seepromenande umsummen Bienen die Kamelie. Wer das Dolce Vita sucht, findet Ruhe in subtropischen Gärten, und wer lieber die Nerven kitzelt, lässt sich durch Schluchten mit sprudelnden Flüsschen treiben. Hält man jedoch die Sinne für Kultur offen, wird man auch ihr schnell begegnen: Dichter und Künstler fühlten sich angezogen von romantischen Landschaften, Architekten ließen sich zu ihren beeindruckenden Bauten von alter Tradition inspirieren. Vergangenheit und Zukunft, Nord und Süd, Berg und Ebene, Natur und Kultur, Stadt und Land bilden eine faszinierende Einheit voller Gegensätze.

Eine Werbekampagne für das Tessin, die vor einigen Jahren an die Öffentlichkeit ging, positionierte sich unter anderm mit dem Slogan "Von den Gletschern zu den Palmen". Man hätte kaum eine zutreffendere Kurz-Beschreibung des Tessins finden können, zumal das Motto doch zu Sommer wie Winter passt. So kann der Sportler in den Tessiner Bergen bei klirrender Kälte über den Schnee gleiten, während zur selben Zeit in einem der städtischen Boulevard-Cafés südländische Relax-Atmosphäre herrscht, die Gäste zurückgelehnt Neuigkeiten austauschen. Hier hat man die angenehme Wahl ohne Qual der Wahl, kann man doch die Gegensätze und Möglichkeiten in einen einzigen Genuss-Urlaub packen und sich alles auf einmal gönnen.



Lavertezzo: Wildromantik im Tessin.
Fotos: Swiss-Image

Um sich einen Überblick über die landschaftliche Fülle zu verschaffen, empfiehlt sich eine ausschweifende Tour durch eben diese. Einen bleibenden Eindruck erwandert man sich mit Sicherheit auf der Strecke von Ascona über die Alpe di Naccio hinüber in das Centovalli nach Rasa. Der Aufstieg ist allerdings ziemlich lang und stellt einige Anforderungen an die Kondition, wird aber mit den fantastischen Aussichten auf den Lago Maggiore und auf die umliegende Bergwelt belohnt. Für den Abstieg sollte man sich auf anspruchsvollere Abschnitte einstellen und Trittsicherheit mitbringen. Als Ziel der Wanderung wartet das malerische Bergdorf Rasa, das hoch über dem Centovalli auf einem sonnigen Plateau liegt. Hier ist erstmal Rast in der Sonne angesagt. Reichlich Sonne zu sich nehmen kann man auch in den größeren charmanten Städten wie Bellinzona, Locarno, Ascona oder Lugano - und zwar keineswegs nur im Sommer. Zur Winterzeit vormittags sonnig einkaufsbummeln und am Nachmittag auf Skiern über das Weiß der Berge schwirren, oder erst durch das raschelnde Laub alter Kastanienwälder schlendern, anschließend über knirschenden Neuschnee oder entlang ruhiger Uferpromenaden wandern: Im Tessin liegen die Jahreszeiten nur ein paar Bahnstationen auseinander, wozu sich also auf eine beschränken?



Leckereien aus dem Tessin.
Foto: swiss-image

Im alpinen Tessin bietet sich im Winter eine Kollektion berauschender Abfahrten auf Ski oder Schlitten mit Schnee, der unter den Langlaufskiern knirscht, und Freestyle-Surfabenteuern – zum Beispiel in Bosco Gurin, Monte Tamaro, Carì oder im schlichten Campo Blenio. Es warten atemberaubende Ausblicke auf den blanken, tiefblauen Lago Maggiore und Luganersee und stille Eindrücke wattig verschneiter Bergtäler. Zu jeder Jahreszeit lohnt sich eine Alpenbesichtigung per Bahn, die noch so unwegsame Landschaften komfortabel erschließt. Auf der kürzesten Verbindung zwischen dem Tessin, der französischen Schweiz und der Hauptstadt Bern, die über den Simplonpass führt, kann man in eine Fülle unterschiedlicher Eindrücke eintauchen. Die blau-weißen, schmalspurigen Züge der Centovallibahn fahren in eineinhalb Stunden von Locarno nach Domodossola in Italien, durch die reizvollen "Hundert Täler" und das Valle Vigezzo, entlang tiefer Schluchten und Felsspalten mit stiebenden Wasserfällen, über bunte Wiesen und gewagte Brücken, durch Rebgelände, Kastanienwälder und malerische Dörfer.
Auch bei einem Ausflug zum Monte Generoso ist der Weg selbst ein Ereignis, die etwa 40-minütige Fahrt durch unberührte Natur hinauf zur Bergstation Vetta auf 1704 Metern über dem Meer, wo dann das angeblich schönste Panorama im Kanton Tessin auf den Fotoapparat wartet. Vierzig Kilometer Landschaft pur kann man auf der schön angelegten Strada Alta (Höhenstrasse) erfahren. Natur- und Kulturlandschaft wechseln sich ab, es geht durch die für ihren Charme bekannten Tessiner Täler, durch Dörfer und Weiler, vorbei an Wildbächen, Wiesen und Wäldern in den Bergen der Leventina.
Das Tessin bietet zahlreiche Möglichkeiten, seine Natur zu genießen. Der Botanische Garten, die Brissago-Inseln, beherbergt über 1500 Pfanzenarten, die je nach Herkunftsgebiet das ganze Jahr hindurch blühen. Auf dem Lehrpfad des Naturreservat Bolle di Magadino kann man mit dem Fahrrad die an Naturschönheiten reiche Landschaft der Magadino-Ebene entdecken und interessante Einblicke in die bäuerliche Arbeit bekommen. Darüberhinaus tragen Besucher dazu bei, dieses Gebiet wilder Schönheiten zu erhalten. Den Sinnen eröffnet sich eine Naturlandschaft von europäischer Bedeutung mit zahlreichen Biotopen, über 300 Vogelarten und einer ganzen Reihe seltener Pflanzen-und Tierarten mediterraner und mitteleuropäischer Herkunft.

Genauso warten im Tessin aber auch Ferientage, die von kulturellen Genüssen geprägt sind. Neben dem Flanieren an schön gestalteten Seeufern oder an Schaufenstern vorbei und in Geschäfte hinein oder dem Besuch der Museen zählen natürlich Schlemmereien wie Saltimbocca oder Wein im typischen Boccolino zur Kultur, die man sich im Urlaub gern zu Gemüte führt. Wer nicht nur auf den Konsum der Leckereien aus ist, hat im Tessin etliche Möglichkeiten, etwas über dir Herstellung traditioneller Kost zu erfahren. In der Gotthard Schaukäserei in Airolo werden Halbhartkäse, Butter, Rahm und Streichkäse publikumstauglich produziert, und man kann sich mit der ganzen Familie nach Vorabsprache fachkundig führen lassen. Das Chocoladen Museum Alprose bringt die Geschichte der Schokolade näher und inszeniert die Phasen ihrer Herstellung vom Ursprungsland bis zum Fertigprodukt, und das Kaffeemuseum hat einen Ausstellungsraum eingerichtet, in dem Geschichte, Anbau, Produktion und Apparate für das Rösten und Mahlen des Kaffees gezeigt werden. Ein Erlebnis ist es aber auch schon, zur Kastanienzeit durch die Wälder zu streifen, um die Maroni eigenhändig zu sammeln und am sie Abend gemeinsam zu rösten und gemütlich zu knacken.


Kulturinteressierte sollten es sich nicht entgehen lassen, auf den Spuren der Romanik Kunstschätze zu entdecken oder architektonische Kunstwerke wie die Kirche Santa Maria degli Angeli auf dem Monte Tamaro oder San Giovanni Battista in Mogno zu bewundern, die beide von dem Architekten Mario Botta entworfen wurden.
Das Tessin hat sich einen Namen gemacht als Urlaubsziel für alle, die viel auf einmal wollen. Städtisches Flair und südliches Ambiente treffen auf rauhen Charme unverfälschter Natur, auf moderne Industriegebiete und auf alpine Schneelandschaften. Dem Ruf des Tessin-Erlebnisses folgen denn auch Singles wie Paare - gern auch Senioren - und Familien wie ganze Gruppen, um in der Südschweiz eine erholsame, erfrischende Zeit zu verbringen, die für alle etwas bietet.

 

Quelle: Schweiz Tourismus / pairola-media


 
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