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La Rioja - die Provinz am Jakobsweg
Veröffentlicht am Freitag, 17.September 2004 um 05:00 Uhr
Thema: Spanien Reisen

La Rioja. Viele denken dabei wohl zuerst an den weltberühmten Wein und nicht an die spanische Provinz. Doch es ist nicht nur der Rotwein, der in diesem abwechselungsreichen Landstrich von höchsten Qualität ist. Aufgeteilt in die obere und untere Rioja, reicht das Gebiet von den feuchten Berglandschaften bis zu den flachen Ebenen mit mediterranem Klima. Nicht weniger vielfältig ist die Kultur der Provinz, den die Römer, Araber und Basken haben hier ihre Spuren hinterlassen.

Eine Brücke zwischen den zwei unterschiedlichen Teilen schlägt die Hauptstadt Logrono, deren Umfeld im Norden und Süden durch die Flüsse Ebro und Cameros Sierra begrenzt wird. Zentraler Punkt der 250 000 Einwohner Stadt ist die barocke Kirche Santa María la Redonda, um die herum sich zahlreich historische Häuser befinden. Interessant ist auch Santa María del Palacio mit ihrem pyramidenförmigen Turm, die von Kaiser Konstantin gegründet wurde. Bestes Beispiel der Gotik in La Rioja ist das Portal von San Bartolomé, das in jeder Hinsicht einen Besuch wert ist.

Über die steinerne Brücke die den Ebro in Logrono überspannt wanderten schon die Wallfahrer des Jakobsweges und brachten die Kultur der anderen spanischen Städte und aus dem Ausland mit.

Überhaupt verdankt die Provinz dem Pilgerpfad nach Santiago de Compostela viele ihrer Baudenkmäler und vor allem die Tradition vieler Klöster ist eng mit der Geschichte des Jakobswegs verbunden. So wurde Rioja auch zu einem kulturellen Kreuzpunkt.

Wichtigste historische Stadt ist Nájera, die als Hauptstadt des Königreichs Navarra-Rioja den Höhepunkt ihres Glanzes erreichte. Hier wurde das erste Geld von Navarra geprägt und unter der Herrschaft von Sancho den Großen wurde der Jakobsweg in die Stadt umgeleitet. Der herausragenste Bau ist das Kloster Santa María del Real aus dem 11. Jahrhundert. Hier – im Pantheon der Könige - fanden einige Herrscher von Navarra, León und Kastillien ihre letzte Ruhestätte. Darüber hinaus verfügt es über einen wunderschönen Kreuzgang.

Ebenfalls am Jakobsweg liegt die Ortschaft San Millan de la Cogolla. Der Name geht auf die Legende eines heiligen Einsiedler zurück, der Pilgern in dieser Gegend erschien, um gegen die Mauren zu kämpfen. Im Ort befinden zwei wichtige Bauten, die zu Nationaldenkmälern erklärt wurden: die Klöster Yuso im Herrera Stil und Suso im mozarabischen Stil aus dem 10. Jahrhundert.

In diese beiden Klöster führen die Anfänge der kastilischen Sprache zurück, denn hier wurden die ersten kastilischen Texte verfasst. In der Nähe befindet sich auch der Geburtsort des ersten Dichters der kastilischen Sprache, Gonzalo de Berceo.

Es empfiehlt sich auch ein Abstecher nach Santo Domingo de la Calzada, dessen Ursprung auf das 11. Jahrhundert zurückgeht. Unter Pedro dem Grausamen wurde sie durch Mauern befestig, deren Reste heute noch erhalten sind. In der Kathedrale sind verschiedene Baustile vermischt worden, am beachtenswertesten sind hier die gotischen Elemente. Hier findet man auch die Grabstätte des Heiligen, durch den der Ort zu seinem Namen kam. Der Legende zufolge, errichtete er Straßen sowie eine Brücke, um die Reise der Pilger angenehmer zu machen.

Alle diese Sehenswürdigkeit sind im oberen Teil der Rioja angesiedelt, doch auch in der unteren Rioja gibt es erwähnenswerte Städte, allen voran Calahorra. Der Ort kann auf eine zweitausendjährige Geschichte zurückblicken. Es handelt sich hierbei um Calagurris aus der Römerzeit und ist heute neben Logrono die wichtigste Stadt der Provinz.

Der alte Bischofssitz hat eien gotische Kathedrale, mit beachtenswerten Innenkapellen und mehrere Pfarrkirchen zu bieten. Die Kirchen, aber auch zahlreiche profane Bauwerke der Stadt lassen einen deutlichen Einfluss des sogenannten Mudéjarstils erkennen. Einst wurde die Stadt auch von einer massiven Mauer geschützt, von der aber heute nur noch Bruchteile zu besichtigen sind.

Weitere schöne Klöster lassen sich auch in Alfaro und Cervera del Rio Alhama besuchen.

In La Rioja gibt es eine reiche und lebendige Welt aus Folklore, alten Festen und Überlieferungen, in denen sich der Charakter der Provinz und ihrer Bewohner wiederspiegelt. Schon in mittelalterlichen Überlieferungen wird die Herzlichkeit, die Gastfreundschaft und der Frohsinn der Rioja-Bewohner gepriesen.

Vor allem die Winzerfeste sind bei Einheimischen wie bei Touristen gleichermaßen beliebt. Es finden Stierkämpfe und Reiterparaden statt und ein alljährlicher Höhepunkt ist die Batalla de Vino – die Weinschlacht. Aber auch die Ferias zu Ehren der Schutzheiligen sind einen Besuch wert, zu denen viele Umzüge veranstaltet werden, in denen die alten Legenden wieder aufleben.

Auch das kulinarische Wohl wird bei einem Besuch von La Rioja nicht zu kurz kommen. Die traditionell lokale Küche ist äußerst reichhaltig und reicht von Gemüseeintöpfen bis zu über Rebeholz gegrillten Wachteln. Doch über der Küche steht hier natürlich der berühmte Wein.

Neben den historischen und kulturellen Aspekten, bietet die Provinz auch beste Voraussetzungen für diverse Sportarten.

In den Bergregionen fallen Massen von Schnee, trotzdem ist das Wetter zumeist sonnig, so dass sie von Oktober bis Anfang Juni ein beliebtes Wintersportgebiet sind. Die teilweise über 2000 Meter hohen Gipfel der Berge können von Bergsteigern erklommen werden, während am González Lacasa Stausee die Wassersportler auf ihre Kosten kommen.

Auch seiner Gesundheit kann man etwas Gutes tun, denn in Calahorra gibt es ein bekanntes Kurbad und das Höhenklima ist heilsam für Rheuma oder Knochenverletzungen.

 

Quelle: pairola-media


 
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