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| Besucher, die an Ostern die kastilische Provinzhauptstadt Cuenca besuchen, kommen in den Genuss grandioser Prozessionen. Die Karwoche zählt zu den prächtigsten Festen, die in Cuenca gefeiert werden. Frömmigkeit, Kunst, Farbenpracht und Musik verschmelzen bei den verschiedenen Prozessionen miteinander, mit denen des Todes Christi gedacht wird. |
Bei diesen Festzügen ziehen die Mitglieder der verschiedenen Bruderschaften und Zünfte in ihren charakteristischen Gewändern durch die Straßen und tragen dabei Heiligenfiguren im Rhythmus der Trommeln und der Musik, was ein einzigartiges Bild von schlichter Schönheit ergibt.

Höhepunkt des Jahres: die Karwoche Gerade zur Osterzeit kommt die außergewöhnliche urbane Struktur Cuencas mit ihren Gefällen und engen Gassen so richtig zur Geltung.
Der Ursprung der Karwochentradition von Cuenca liegt im 17. Jahrhundert, als die ersten Bruderschaften gegründet wurden. Mehr als 30.000 Menschen nehmen an den neun Prozessionen teil. Herausragend die Prozession „Camino del Calvario“, die am Karfreitagmorgen stattfindet. Bei ihr ertönen die berühmten „turbas“, der Lärm der Trommeln und Trompeten, die der Jesus-Figur vorangehen.
Besonders sehenswert sind die Kathedrale, das Alte Karmeliterinnen-Kloster, die Kirche San Miguel und die Kirche von Arcas, aber eigentlich die ganze Stadt. In der Innenstadt führen alle Straßen und Gassen zur „Plaza Mayor“ mit der Kathedrale und dem barocken Rathaus.
Die etwa 1000 Meter hoch gelegene Provinzhauptstadt mit rund 46.000 Einwohnern ist eine der schönsten Städte im Osten Spaniens. Weltberühmt sind die „casas colgadas“, die „hängenden Häuser, über der Schlucht „Hoz del Huécar“.
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