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| Jährlich im September findet in Leipzig die Schumann-Festwoche statt. An authentischen Spielstätten erklingen Werke von Robert und Clara Schumann sowie von Komponisten, die mit dem Künstlerpaar befreundet waren. |
Am 12. September, dem Hochzeitstag der Schumanns, wird traditionell ein Konzert in ihrer Traukirche, der Gedächtniskirche Leipzig-Schönefeld, veranstaltet.
2010 feiert die Musikwelt den 200. Geburtstag des großen Komponisten Robert Schumann, der am 8. Juni 1810 in Zwickau geboren wurde. Leipzig ist nach Zwickau der Ort, an dem Schumann die meiste Zeit lebte. Mit neuen touristischen Angeboten und hochkarätigen Veranstaltungen wird der bedeutende Komponist 2010 in Leipzig gewürdigt. Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die Schumann-Festwoche „Schumanns Welt“ vom 9. bis 19. September 2010
Wer war Robert Schumann?
Mit 18 Jahren kam er nach Leipzig um Jura zu studieren. Ein Jahr später widmete er sich der Musik und ließ sich von Friedrich Wieck zum Pianisten ausbilden. In dieser Zeit lernte er das klavierspielende Wunderkind Clara Wieck kennen. Am 12. September 1840 heiratete Schumann seine langjährige Geliebte in der Gedächtniskirche Leipzig-Schönefeld. Nach der Hochzeit zog das Paar in ein Leipziger spätklassizistisches Wohnhaus in der heutigen Inselstraße 18, wo es bis 1844 lebte. In keinem anderen Gebäude in Leipzig entstand so viel großartige Musik und weilten so viele bedeutende Künstler. Schumann schrieb hier seine „Frühlingssinfonie“, die am 31. März 1841 im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt wurde.
In der ersten Etage des Schumann-Hauses kann man heute in den historischen Wohnräumen eine Dauerausstellung besichtigen. Im originalgetreu restaurierten Musiksalon finden regelmäßig Konzerte statt. Freunde klassischer Musik sollten sich dieses musikalische Angebot vormerken und ihren Flug und ihr Hotel rechtzeitig buchen.
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