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| Das Oberste Gericht in Santiago de Chile hat sich gegen ein spezielles Visa für den Besuch der Osterinseln ausgesprochen.
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Die Ureinwohner der Inseln hatten ein solches gefordert, da sie sich durch das „ungehinderte Einwandern der Festlandbevölkerung“ in ihrer Lebensform bedroht sehen. Ein weiteres Argument war, dass sich durch den Tourismus die Zahl der begangenen Straftaten erheblich erhöhte.
Auf den Osterinseln, die etwa 3800 km vom Festland mitten im Südpazifik liegen, leben zurzeit etwa 4800 Menschen, von denen 2800 zu den Ureinwohnern zählen.
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