Nach wie vor ist Italien eines der beliebtesten Urlaubsländer für Deutsche. Ein Land, das sich wie viele andere Länder auch einem erheblichen Wandel unterzogen hat. „Dolce far niente“ - das süße Nichtstun – hat trotzdem auch heute noch seine Regeln, die jeder Urlauber beachten sollte, um sich nicht zu blamieren.
Im Grunde genommen zählen die Italiener zu den freundlichsten Menschen und Gastgeber überhaupt. Sie sind auch gerne bereit, den einen oder anderen Fehler ihrer Gäste verzeihen – aber wahrlich nicht alle.
Was ist am Strand erlaubt und was nicht? An den Stränden ist völliges Nacktsein verboten, aber selbst extrem knappe Badekleidung wird akzeptiert. Ein Hauch von Nichts – vor allem bei den Damen - ist kein Problem. Trotzdem gibt es auch an Stränden Regeln. Mit Geldstrafen können belegt werden: Sich am Strand umziehen, das ist nur in Kabinen erlaubt, Tiere sind nur in abgegrenzten Bereichen erlaubt, ebenso verboten sind extrem laute Musik, das Zelten und übernachten am Strand sowie jegliches Lagerfeuer.
Kleidung in der Öffentlichkeit Anders dagegen in Restaurants und Cafés, wo Bikini oder Badehose praktisch verboten sind. Wer dies trotzdem tut, dem drohen in einigen Gegenden Italiens saftige Geldstrafen. Beispiel Venedig: Auf öffentlichen Plätzen ist Strandkleidung absolut untersagt. Verstöße werden mit Bußgeldern bis zu 200 Euro geahndet. Nicht verändert haben sich die Regeln bei Kirchen-Besichtigungen: Bedeckte Schultern und Beinkleid sind nach wie vor Pflicht.
Sex am Strand Körperliche Liebesbezeugungen am Strand, bei Tage oder bei Nacht, werden gnadenlos bestraft – wenn man ertappt wird. Dieses Vergnügen kann sehr teuer werden. Im Bußgeldkatalog sind Geldstrafen von bis zu 300 Euro vorgesehen, im Wiederholungsfall droht sogar eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren.
Socken und Sandalen – der Schrecken für Italiener In Italien werden sie gerne als Horror-Touristen bezeichnet, Männer, die mit weißen Tennissocken und braunen Ledersandalen, Feinripp-Muskelshirts, bauchfreien Tops über einem gewaltigen Bierbauch und farbenfrohen Shorts mit Gummizug durch die Städte stolzieren. Italiener legen großen Wert auf ihre Kleidung und regen sich gerne über peinlich gekleidete Urlauber auf.
Sonstige Umgangsformen Kommt man mit einem Italiener ins Gespräch, dann sollte man die richtigen Umgangsformen beachten. Darauf legen alle großen Wert, vor allem Gesprächspartner mit einem akademischen Titel. Sie spricht man mit „Dottore“ an, Lehrern immer mit „Professore“. Und zu jeder Unterhaltung gehören auch die entsprechenden Gesten, die die Italiener sehr lieben. Urlauber sollten aber darauf verzichten. Und über Fußball zu reden, das kommt immer gut an.
Eine Besonderheit in Venedig. Die Tageskarte für Toiletten Wer in Venedig ein dringendes Bedürfnis hat, muss seit dem 1. Februar 2009 drei Euro für eine Toiletten-Tageskarte zahlen. Bestellt man aber die sogenannte „Pinkelkarte“ über das Internet, zahlt man in der Nebensaison 1,50 Euro pro Tag.
Wer einen Italien-Urlaub plant, kann dies am besten unter Last Minute Italien. Und dann kann man nur noch einen schönen Urlaub wünschen.
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