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| Das Bild Dubai`s in der Öffentlichkeit war Jahrzehnte lang geprägt von den Charakteristika seiner geografischen Erscheinungsform. Dubai bedeutete in erster Linie Wüstenlandschaft und Sonne. Die Perlenfischerei war die Haupteinnahmequelle des touristisch kaum erschlossenen Landes, lediglich ausgesprochene Freunde des Orients sowie wenige Badetouristen verirrten sich nach Dubai. Das änderte sich zu Beginn der 70er Jahre. |
Mit der Erschließung der Erdölquellen des Landes kam das Geld nach Dubai, durch die damit verbundenen Investitionen änderte sich das Stadtbild nachhaltig. Der Tourismus wurde als Wirtschaftsfaktor für das Land entdeckt, seit Jahren sind hier Zuwachsraten zu verzeichnen. Heute ist die oft mit dem Emirat gleichgesetzte Hauptstadt Dubai als wirtschaftliches, gesellschaftliches und kulturelles Zentrum eine der schillerndsten Metropolen der Welt.
Heute bietet sich den Gästen des Emirates ein faszinierendes Bild: Über 150 Hochhäuser ragen am Dubai Creek, einer Bucht des Persischen Golfes, in die Höhe. Das wohl schönste Hotel der Welt, das Burj al Arab ist in jeder Beziehung ein Superlativ: Mit einer Höhe von 321 Metern liegt es 280 Meter vor der Küste auf einer künstlichen Insel im Persischen Golf und darf ganze sieben Sterne sein Eigen nennen. Mit seiner charakteristischen, einem vom Wind aufgeblähten Segel nachempfundenen Bauweise ist es eines der Wahrzeichen der Stadt und ein nicht nur von hauseigenen Gästen oft fotografierter Publikumsmagnet. Eine andere Attraktion des Landes sind drei vor der Küste angelegte, künstliche Inselgruppen. Wegen ihrer aus der Vogelperspektive sichtbaren Form einer Palme wurden sie Palm Deira, Palm Jumeirah und Palm Jebel Ali getauft, unterschiedliche Immobilienprojekte sowie Parkanlagen wurden darauf realisiert. Reichen die ersten beiden Inseln je fünf Kilometer in den Persischen Golf hinein, so sind es bei der dritten unglaubliche 14 Kilometer, ganze 500.000 Menschen sollen nach der Fertigstellung dort Wohnraum finden.
Dubai, inmitten von Wüste, Sand und Hitze, bedeutet Gigantismus. Es ist die Modernität aus Stahl und Glas, die Detailverliebtheit und Vielfalt ausgefallener Gebäude, die den Besucher mit offenem Mund staunen lässt. Und mit immer neuen Superlativen will das kleine Emirat Urlauber locken. So entsteht mit dem Dubai Wheel das weltgrößte Riesenrad inmitten des weltgrößten Freizeitparks, dem Dubai Land. In der im Bau befindlichen Mall of Arabia erwartet die Touristen eine so große Verkaufsfläche wie nirgendwo sonst auf der Welt.
Letztlich ist noch der Burj Dubai zu erwähnen, ein Hochhaus, welches bereits während der Bauphase eine der meist besuchten Attraktionen des Emirates ist. Über seine geplante Höhe wird geheimnisvoll Stillschweigen bewahrt, sie wird jedoch zwischen atemberaubenden 700 und 1.000 Metern liegen. Es sind jedoch nicht nur architektonische Kleinode, mit denen Dubai zu überzeugen weiß. Der Boom der letzten Jahre machte die Bedeutung der Kultur für den Tourismus deutlich. So ist heute das Madinat Theater das führende Haus des kulturellen Lebens des Emirats. Konzerte, Opern sowie Ballettstücke kommen dort zur Aufführung, auch mit dem dort stattfindenden Dubai International Film Festival macht das Emirat auf sich aufmerksam.
Auf der Suche nach den kulturellen Wurzeln der arabischen Bevölkerung werden Touristen im Heritage Village fündig. Dieses nach altem Vorbild erbaute Museumsdorf gibt viel über die Geschichte Dubais preis. Im daran angelehnten Diving Village ist anschaulich die Perlenfischerei, einst Hauptwirtschaftszweig des Dubais, dokumentiert. Neben der schillernden Welt der Metropole Dubai darf jedoch eine Attraktion nicht unerwähnt bleiben: die Wüste. Trotz der im Emirat Einzug haltenden Moderne hat sie seit Jahrhunderten nichts von ihrer Faszination verloren und bietet Abenteurern wie Jeepreisenden gleichermaßen den Rahmen und die Atmosphäre von tausendundeiner Nacht.
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