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Reisen nach Otago
Veröffentlicht am Montag, 04.Dezember 2006 um 11:11 Uhr
Thema: Neuseeland Reisen
Der Lockruf des Goldes kam unerwartet und plötzlich. Nachdem Abenteurer anno 1862 ihre ersten Nuggets aus dem Shotover River gewaschen hatten, spülte es unzählige Glückritter an das bis dato unbewohnte Ufer des Lake Wakatipu. Mit Pfanne und Spaten hausten sie in Wellblechhütten und Zelten, standen von morgens bis abends wadentief im Wasser, um irgendwann vielleicht auf eine Goldader zu stoßen. In ihrem Gefolge kamen Geschäftemacher in die Gegend: Kaufleute, Wirte, Hoteliers... Sie alle ließen sich nieder in dieser - im doppelten Sinne - traumhaften Gegend.
So entstand Queenstown: ein Ort gespeist aus Adrenalin. Heute, fast eineinhalb Jahrhunderte später, lebt die kleine Stadt in Central Otago noch immer vom Nervenkitzel. Die Goldgräber sind schon lange nicht mehr da. Dafür die Bungee-Springer, Jetboat-Fahrer, Paraglider... Heute ist Queenstown die goldene Mitte einer faszinierenden Outdoor-Region.


Wald in Neuseeland.
Foto: Tourism New Zealand

Queenstown lebt von den Gegensätzen. Die königliche Stadt liegt malerisch am Ufer des S-förmig geschwungenen Lake Wakatipu. Eine parkähnliche Halbinsel ragt in den zweitgrößten See der neuseeländischen Südinsel. Und nicht weit von der Stadt erhebt sich das faltige Bergmassiv der Remarkables. Postkarten-Idylle im 360- Grad-Radius. Einblicke in unberührte Natur. In Queenstown selbst jedoch tobt das Leben. Was nicht etwa an den gerade mal 3500 Einwohnern liegt. Sondern an den ungezählten Abenteurern und Sportfreaks, die das ganze Jahr über hierher pilgern, um ihre ganz persönliche Grenze kennen zu lernen. Faulenzen kann man anderswo - in Queenstown und Umgebung gilt es, den Puls zu beschleunigen. Egal wie.

Vor den Toren der Stadt stürzen sich Tag für Tag Hunderte Menschen in den Kawarau River. Die wenigsten freilich werden dabei nass - es sei denn vor Schweiß. A.J. Hackett kam in den achtziger Jahren auf die irrwitzige Idee, ein paar Wagemutige, nur mit einem Gummiseil gesichert, von der 43 Meter hohen Kawarau River Bridge zu stoßen. Den Jojo-Thrill nannte Hackett Bungee-Springen, womit er es - wie bekannt ist - zu einer nicht unerheblichen Berühmtheit brachte. Den Bungee-Klassiker am Kawarau-River lassen sich heute die wenigsten Abenteurerlustigen entgehen - auch wenn es gleich nebenan zwei weitere Brücken gibt, die mit 73 und 102 Metern den Adrenalinausstoß noch etwas erhöhen. Wem auch das nicht reicht, der kann von Queenstown aus mit dem Helikopter in die Luft gehen, um in etwa 1000 Metern Höhe seine Nerven an einem Gummiseil zu testen.
Bungee freilich ist in Central Otago nur eine von vielen Möglichkeiten, sich der ultimativen Herausforderung zu stellen. Auf dem Shotover-River etwa bieten einige Veranstalter abenteuerliche Schlauchboot- und Jetboat-Touren an. Dabei ist schon die Anfahrt zu dem (be)rauschenden Wildwasserfluss nicht eben etwas für Zartbesaitete: Eine schmale Straße windet sich durch den zerklüfteten Skippers-Canyon, in dem man eine Ahnung von dem Wort Gratwanderung bekommt. Das anschließende Wasserspektakel lohnt die paar grauen Haare allemal. Etwas weniger aufregend, aber nicht minder faszinierend sind Rafting- oder Kajak-Ausflüge auf den Flüssen Arrow und Kawarau. Auf letzterem bietet sich als weitere Herausforderung das Sledging an: Dabei gilt es, auf ein unsinkbares Brett gepresst, mit Helm und Tauchanzug bäuchlings durch Stromschnellen zu jagen - und zu überleben. Dass es bei all dem in Queenstown auch die Möglichkeit gibt, zu segeln, zu surfen oder Wasserski zu fahren, ist vielleicht kaum der Rede wert.

Urlaub in Queenstown, das heißt gut gerüstet zu sein, zu Wasser, zu Lande - und in der Luft. Dort praktizieren manche Menschen Sportarten, von denen andere nicht einmal wissen, dass es sie gibt. Parapente zum Beispiel - ein Tandemgleitflug mit Fallschirm - oder Hang Gliding - dasselbe mit Drachen. Thrillseeker nennt der geübte Queenstowner diese Freizeitbeschäftigungen. Und weil es Leute gibt, die auch dafür nur ein müdes Lächeln übrig haben, haben einige Veranstalter das "Adrenalin-4-Paket" erfunden. Dahinter verbergen sich sechs Stunden Thrill am Stück mit Hubschrauberflug, Bungee-Jumping, Jetboat-Fahren und Rafting auf dem Shotover. Sage keiner, er habe sich in Queenstown gelangweilt!

70 Kilometer nordöstlich, am Ufer des Lake Wanaka, findet sich mit dem gleichnamigen Ort eine Art Queenstown für stillere Genießer. Das dunkelblaue Wasser des Sees mit seinen unzähligen Forellen, ein paar Schwertboote, die gemächlich dahintreiben, Pappeln und Weiden am Ufer und märchenhafte Hügel, die sich immer höher werdend bis zum 3.027 Meter hohen Mount Aspiring fortsetzen: Wanaka ist Urlaub laid back in einer märchenhaften Umgebung.

Nun ist es aber nicht so, dass die 2000-Seelen-Gemeinde mit Kneippkur und Schlammbad an die Gestade des Lake Wanaka locken würde. Ganz im Gegenteil. Rund um den idyllischen Ort gibt es eine ganze Reihe von Ausflugszielen, die faszinierende Panoramen bieten. Der 527 Meter hohe Mount Iron etwa, die einsame Motatapu-Schlucht oder aber das Matukituki Valley mit seinem kleinen Diamantsee sind allemal Wanderungen wert. Außerdem liegen mit dem Treble Cone- und dem Cadrona Skifield die vermutlich spektakulärsten und anspruchvollsten Wintersportregionen von Central Otago sozusagen vor der Haustür von Wanaka. Wer einmal die Tiefschneepisten der Harris Mountains durchpflügt hat, wird das vermutlich auch ein zweites oder drittes Mal tun wollen.

Nicht weit von Wanaka entfernt liegt der Mount Aspiring Nationalpark, mit 350.000 Quadratmetern Fläche Neuseelands drittgrößter Nationalpark. Den Mount Aspiring selbst nennen die Maori "Tititea" - die glitzernd weiße Spitze. Um sie herum erstreckt sich eine unberührte Hochalpenlandschaft mit Hochwäldern, reißenden Flüssen und Gletschern - kurz: ein Paradies für Bergsteiger. Dabei sind alle Schwierigkeitsgrade vorhanden. Wer es sich zutraut, das mehr als 3.000 Meter hohe "Matterhorn Neuseelands" zu besteigen, ist hier ebenso gut aufgehoben wie Menschen, die einfach nur durch malerische Flusstäler laufen möchten, um dort vielleicht Gemse oder Rothirsche zu beobachten.

Natürlich kommen auch in dieser Gegend, die seit 1990 zur World Heritage Area des South Westland gehört, Adrenalin-Adepten auf ihre Kosten: Die bizarren Bergformationen laden Fels- und Eiskletterer förmlich dazu ein, waghalsige Touren zu unternehmen. Paraglider- und -chuter schweben bisweilen an den gezackten Kronen vorüber. Und aus den Flusstälern dringt immer mal wieder das Geschrei von Kanuten, Kajakfahrern und Raftern herauf. Queenstown lässt grüßen.

Der Mount Aspiring Nationalpark grenzt im Süden an Neuseelands unzugänglichsten Nationalpark: das Fjordland. Die aus Gneis- und Granitformationen bestehende Landschaft ist etwa so groß wie Schleswig-Holstein, aber vermutlich um ein Vielfaches spektakulärer. Auch hierher verschlägt es regelmäßig Extremsportler, Abenteurer und Wanderer, aber auch Taucher, die im Milford Sound ihr eigenes Paradies entdeckt haben.

Central Otago mit seinen Zentren Queenstown und Wanaka ist ein gigantischer Spielplatz für Outdoor-Abenteurer. Eine Region, die alle paar Meter dazu verlockt, sich selbst zu testen. Kurzweil ist hier Alltag, Langeweile ein Tabu. Central Otago kann seine Besucher über Wochen oder Monate auf Trab halten. Und wem zu früh das Geld ausgeht, der sollte sich vielleicht einmal mit Spaten und Pfanne an den Shotover River begeben: Wer weiß, vielleicht springt ja der eine oder andere Nugget dabei heraus...

 

Quelle: Tourism New Zealand / bearbeitet von pairola-media


 
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