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Lšnderinformationen Spanien Kanarische Inseln

Spanien Kanarische Inseln Urlaubsorte & Ausfl≥ge


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Urlaubsorte & Ausfluege

Einleitung

Die Kanarischen Inseln (Islas Canarias) liegen naeher an der Kueste Afrikas als am kontinentalen Spanien. Diese mittelatlantische Lage sorgt fuer ein besonders mildes, warmes Klima. Am beruehmtesten sind die Kanaren fuer ihre strahlend weißen Straende, die Inseln bieten jedoch noch viel unterschiedlichere Landschaftsbilder. Subtropische Regenwaelder und wuestenaehnliche Landstriche wechseln sich mit Sandduenen und rauen Berglandschaften ab. Die Pflanzenwelt auf den kanarischen Inseln ist besonders vielfaeltig. Die Haupttouristengebiete bieten hervorragende Sportmoeglichkeiten wie Windsurfen, Segeln, Fischen, Schwimmen, Tennis und Golf. Die folkloristischen Traditionen auf den Inseln bewahren sich bis heute, die kanarischen Karnevalsfestivitaeten sind in ganz Spanien beruehmt.

Teneriffa

Die groeßte Insel der Kanaren besteht im Wesentlichen aus einem zentralen Gebirge und Taelern, aber auch feinen Sandstraenden und beeindruckenden Steilkuesten. Ein Teil der Insel wurde unter Naturschutz gestellt. Die Insel bietet fuer Aktivurlauber eine Bandbreite an Freizeitmoeglichkeiten wie Wandern, Radfahren, Klettern, Reiten, Tauchen, Windsurfen, Hochseefischen, Golfen und Gleitschirmfliegen.

Sehenswuerdigkeiten

Die Inselhauptstadt Santa Cruz ist gleichzeitig das Verwaltungszentrum der westlichen Kanaren und liegt im aeußersten Nordosten der Insel. Die Stadt hat ein reiches Angebot an interessanter Architektur (z. B. die San Francisco-Kirche) und die Museen bieten einen guten Überblick ueber Kunst und Kultur der Kanarischen Inseln. Im Jahr 2003 eroeffnete das Auditorio de Tenerife, eine Kongress- und Konzerthalle, die von dem spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen wurde und mit ihrer spektakulaeren Gestalt zum Wahrzeichen der Stadt avancierte.

In Puerto de la Cruz, dem wichtigsten Urlaubsort der Insel, gibt es zahlreiche Gebaeude aus dem 17. Jahrhundert, die in den letzten Jahren aufwaendig saniert wurden. Dazu zaehlen z.B. die Casa Iriarte und die Casa Real Aduana. Ein Großteil der Gegend um den alten Fischerhafen herum ist voller enger Gassen mit Kopfsteinpflaster und kolonialer Architektur. Im Sueden der Stadt befindet sich ein sehenswerter Botanischer Garten.

Unweit von Puerto de la Cruz befindet sich der Loro Parque, ein sehens- und erlebenswerter Freizeitpark mit Papageien, Haien, Delfinen, Seeloewen, Orcas und Pinguinen. Hier kann man die groeßte Papageiensammlung der Welt bestaunen, von denen viele Arten vom Aussterben bedroht sind.



La Laguna ist ist Teneriffas zweitgroeßte Stadt und liegt inmitten einer herrlichen Landschaft im Tal Aguere. Die historische Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. Hier befindet sich die San-Fernando-Universitaet und der waehrend eines Brandes im Januar 2006 zerstoerte Bischofspalast. Dieser soll in den naechsten Jahren wieder aufgebaut werden. In La Laguna gibt es viele sehenswerte Kirchen, die Catedrale Santo Domingo und die Kirche Nuestra Seora de la Concepcin mit ihrer barocken Holzkanzel aus dem 18. Jahrhundert sind besonders schoen.

Von Laguna aus erreicht man das Anagamassiv, ein wildbewachsenes, zerklueftetes Gebirge, das sich aus dem Meer auf etwa 1000 m Hoehe erhebt. Das Ananagebirge bietet herrliche Wandermoeglichkeiten, mit einem Mietwagen kann man zum Barranco de las Huertas und entlang des Gebirgsgrats weiter in Richtung La Laguna fahren. Am Nordhang des Ananagebirges liegt der malerische Ort Taganana mit verwinkelten, kleinen Gassen und einer dreischiffigen Dorfkirche. Die Nordwestseite des Ananamassivs wird vom Bosque de la Mercedes, dem Mercedeswald, bedeckt.

Candelaria, eine direkt im Nordosten am Meer gelegene Ortschaft, ist der bedeutendste Wallfahrtsort der kanarischen Inseln. Hier wird die Virgen de la Candelaria (Lichtbringende Jungfrau) als Schutzheilige der Kanaren verehrt. Die Wallfahrtskirche Baslica de Nuestra Seora de la Candelaria steht am Plaza de la Patrona de Canaria. Zwischen der Plaza und dem Ortsstrand Playa de Candelaria stehen 9 Bronzestatuen beruehmter Guanchenkoenige (die Guanchen waren die Ureinwohner der Kanaren).

Der Pico de Teide, ein Berg vulkanischen Ursprungs, ist mit 3718 m der hoechste Gipfel Spaniens und befindet sich im Teide Nationalpark. 2007 nahm die UNESCO den Teide Nationalpark Liste des Weltnaturerbes auf. Fuer die Besteigung des Pico de Teide benoetigt man eine Erlaubnis, die die Nationalparkverwaltung in Santa Cruz de Tenerife ausstellt.

Im nordwestlichen Teil der Insel erhebt sich das Tenogebirge, das als Steilkueste in dem Kuestenort Los Gigantes abrupt ins Meer abfaellt. Von der Landzunge Punta de Teno aus hat man einen wunderschoenen Blick auf die Nachbarinsel La Gomera. In einem kleinen Tal an der Suedseite des Gebirges liegt der idyllische Ort Valle de Arriba, mit einer huebschen kleinen Kapelle am Dorfeingang. Die Gegend um Valle de Arriba herum ist ein Weinanbaugebiet.

Einkaufsmoeglichkeiten und Nachtleben



Die Rambla del General Franco in Santa Cruz de Tenerife ist eine beliebte Flaniermeile, die sich mit Cafés und Boutiquen quer durch die Stadt zieht. Die besten Einkaufsmoeglichkeiten in der Inselhauptstadt bieten sich in der Calle Castillo. Hier werden sowohl einheimische Produkte wie auch internationale Waren zum Kauf angeboten.

Wunderbar flanieren laesst es sich an der 2005 modernisierten Strandpromenade Avenida Coln in Puerto de la Cruz. Die Plaza del Charco bietet zahlreiche Restaurants und Cafés und ist Treffpunkt der Einheimischen von Puerto de la Cruz.

Das groeßte touristische Urlaubsgebiet ist Playa de Las Américas mit dem benachbarten Los Cristianos. Hier befinden sich große Hotels, Geschaefte aller Art, Bars und Restaurants fuer jeden Geschmack, Discos und ein Spielkasino fuer abendliches Vergnuegen.

Straende



Beliebte Straende um Santa Cruz de Tenerife sind an der Kueste von Anaga, im Norden und in Igueste zu finden. Besonders empfehlenswert ist der Strand Las Teresitas im Norden mit Sand aus der Sahara.

Schoene Straende mit feinem schwarzen Sand finden sich noerdlich von Adeje, in Alcal, an der Klippe von Los Gigantes, am Roque de Dentro, in Puerto Santiago, an der Costa del Silencio und im Hafen von San Juan.

Feine goldbraune Sandstraende gibt es an der Kueste von Bajamar, an den Straenden Cha Silveria und La Mareta im Sueden der Insel, am Strand Cueva de la Arena im Suedosten, im Valle Guerra, an der Playa de Las Américas, im Naturreservat von Monaa Roja, an der Costa del Silencio, am Strand La Caleta im Suedwesten, in der Region Los Cristianos sowie an der Costa Adeje.

Gran Canaria

Diese Insel, die drittgroeßte der Kanaren, wird oft als Miniatur-Kontinent bezeichnet, da hier Pflanzen aus Europa, Amerika und Afrika gedeihen. Felsmassive, wuestenaehnliche Landstriche und tropische Vegetation tragen zum unverwechselbaren Landschaftsbild Gran Canarias bei.

Sehenswuerdigkeiten

In der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria gibt es viele historisch und architektonisch interessante Gebaeude, besonders schoen ist die Altstadt Barrio de la Vegueta mit herrschaftlichen Haeusern, die von Einfluessen der spanischen Kolonialarchitekur gepraegt sind. Die beeindruckende gothische Santa Ana Kathedrale (Baubeginn 1497) steht am Plaza Santa Ana. Hier befindet sich auch das erzbischoefliche Palais und weitere Bauwerke in typisch kanarischem Stil. Das Casa de Coln (Kolumbushaus), das den spanischen Entdecker Christopher Kolumbus wuerdigt, sollte ebenfalls besichtigt werden, ebenso wie die Wallfahrtskapelle San Antonio Abad, in der Kolumbus betete, und den kleinen Plazoleta del Espritu Santo (Platz des Heiligen Geistes) mit einem Blumenteppich zu Ehren Corpus Christi. Es gibt mehrere Museen in Las Palmas, auf jeden Fall sollte man das Museo Canario besuchen. Hier gibt es eine staendige Ausstellung ueber die Kultur der Ureinwohner Gran Canarias, der Guanches, zu besichtigen. In der Naehe des kanarischen Museums steht die Kirche Santo Domingo. Im Inneren kann man Heiligenbilder von Lujan Perez und eine mexikanische Barock-Monstranz bewundern. Zwischen der Straße Juan Rejon und dem Fischereihafen befindet sich die Festung Castello de la Luz, eine Bastion des kanarischen Widerstandes gegen die Piratenangriffe im 16. Jahrhundert und eines der beliebtesten Fotomotive der Insel.

8 km außerhalb von Las Palmas bei Tafira Alta liegt der botanische Garten Jardn Canario, der die Vielfalt der Pflanzenwelt auf den Kanaren zeigt. Über 500 Pflanzenarten gibt es auschließlich hier.

Zum naeheren Erkunden der Insel bietet sich auch eine Fahrt nach Arucas an. Hier befindet sich ein bekanntes Zuckerrohranbaugebiet. Zuckerrohr wurde auf Gran Canaria seit 1489 angebaut, heute gibt es nur noch Anbaugebiete noerdlich von Las Palmas und in Arucas. Der Arucas-Rum ist inselweit beruehmt, die Rumfabriken koennen besichtigt werden. Samstags findet ein schoener Bauernmarkt in Arucas statt, bei dem besonders einheimisches Kunsthandwerk angeboten wird. Die beeindruckende gothische Kathdrale im Stadtkern sollte ebenfalls besucht werden.

Im aeltesten Ferienort der Insel, Maspalomas, an der Suedspitze Gran Canarias befindet sich der bedeutendste Sporthafen der Insel. Sehenswert sind die unter Naturschutz stehenden Duenen im Suedosten von Maspalomas, die sich mit einer Breite von bis zu 2 km auf eine Laenge von 6 km erstrecken.

Der Ferienort Playa del Inglés ist das groeßte touristische Zentrum der Insel, entstanden waehrend der 1960-er und 70-er Jahre in Folge des aufkommenden Massentourismus und dem daraus resultierenden Bauboom.

Im Norden der Insel, in Gldar, kann in einer praespanischen Siedlung im Parque Arqueolgico die Welt der Ureinwohner entdeckt werden. Zu sehen gibt es Goetzenbilder, Malereien, Keramikgefaeße sowie Stein- und Knochenwerkzeuge. Die Cueva Pintada (Internet: www.cuevapintada.org/cueva/index.php), zu Deutsch "Bemalte Hoehle" ist im Parque Arqueolgico ebenfalls ein Besuchermagnet.

Im suedwestlichen Teil der Insel liegt Mogan, ein malerisches Fischerdoerfchen mit romantischen Gassen und Haeusern.

Voelkerkundemuseen gibt es in Villa des Agueimes und San Mateo.

Ein schoener Ausflug ist eine Fahrt in die Bergdoerfer Fataga und Santa Lucia.

Empfehlenswert ist auch ein Abstecher zu dem Bandama-Vulkankrater.

Einkaufsmoeglichkeiten und Nachtleben

Gute Einkaufsmoeglichkeiten bestehen vorwiegend in den groeßeren Ferienorten mit touristischer Infrastruktur. In Las Palmas und Maspalomas gibt es zahlreiche Geschaefte, Restaurants, Cafés und Discos.

Ausgezeichnete touristische Infrastruktur weist Playa del Inglés auf. Die Avenida de Tirajana und die Avenida de Alfereces Provisionales sind gesaeumt von Hotels, Geschaeften, Restaurants, Kneipen, Cafés und Discos. Daneben gibt es zahlreiche Shopping Malls ueberall in der Stadt. Die groeßte Vergnuegungsmeile ist das Kasbah mit Livemusik, Bars und Restaurants.

Überall auf der Insel wird typisch kanarisches Kunsthandwerk nach alter Tradition angefertigt. Kunsthandwerkszentren gibt es besonders in Villa des Agueimes, Moya und Artenara.

Straende

Feine goldgelbe Straende befinden sich auf der ganzen Insel. Darueber hinaus gibt es auch schwarze Sandstraende, rote Kiesstraende und Felsstraende. Laengster Strand der Insel (6,5 km) mit schoenen Duenen und streckenweise FKK-Strand ist der feine Sandstrand zwischen Playa del Inglés und Maspalomas. Entlang des Maspalomas-Strandes gibt es herrliche Palmenoasen und einen Sueßwassersee.

Bekannt sind auch die Straende Amadores und La Verga im Suedwesten Gran Canarias mit weißem Sand aus der Karibik.

Weitere weniger bekannte Straende liegen bei San Agustin, Playa de Patalavaca, Costa de Banaderos, Galdar mit einer bizarr anmutenden Steilkueste und nahe der kleinen Ortschaft Sardina del Mar.

In der Hauptstadt Las Palmas bieten die Straende Alcaravaneras, La Laja und Las Canteras erholsames Badevergnuegen.

Fuerteventura

Die zweitgroeßte Insel der Kanaren bietet viele schoene Badestraende. Die andauernd wehenden Passatwinde und ueber 55 km Strand machen Fuerteventura auch zu einem Paradies fuer Windsurfer. Alljaehrlich werden hier die Weltmeisterschaften im Speedsurfen abgehalten.

Sehenswuerdigkeiten

Etwa ein Drittel der Einwohner lebt in der Hauptstadt Puerto del Rosario, die auf eine Siedlung aus dem Jahr 1795 zurueckgeht. Damals hieß der Ort noch Puerto de Cabras, erst 1956 erhielt die Stadt den Namen Puerto del Rosario nach ihrer Schutzpatronin, der Rosenkranzmadonna. Puerto del Rosario ist in erster Linie ein Handels- und Geschaeftszentrum. Es gibt jedoch einige Sehenswuerdigkeiten, u.a. kann man die schoene, schlichte Pfarrkirche Iglesia Nuestro Seora del Rosario besichtigen. Das Gebaeude in dem der spanische Schriftsteller Miguel de Unamuno sein Exil verbrachte ist heute ein Museum.

Betancuria, die alte Inselhauptstadt, wurde 1405 von einem normannischen Edelmann gegruendet. Der Ort, der noch bis ins 19. Jahrhundert hinein die Hauptstadt von Fuerteventura war, liegt auf fast 400 m Hoehe in einem engen Tal, das mit Palmen, Tamarisken, Agaven und Feigenkakteen bewachsen ist. Im 16. Jahrhundert kam es immer wieder zu Piratenangriffen auf die Stadt, 1593 brannte Betancuria fast vollstaendig nieder. An der Straße Calle Roberto Roldu stehen noch einige Haeuser aus der Gruenderzeit, die den Brand ueberlebten. Weil das mittelalterliche Stadtbild weitgehend erhalten ist, wurde der Ort unter Denkmalschutz gestellt. Besonders sehenswert sind die Ruinen des ehemaligen Franziskanerklosters Convento de San Buenaventura und die Pfarrkirche Iglesia Nuestra Seora de la Concepcin aus dem 17. Jahrhundert, in der sich eine kostbare holzgeschnitze Skulptur der Heiligen Katharina befindet. Sehenswert ist die nach dem Brand wieder errichtete Kirche Santa Maria de Betancuria.

Eine der reizvollsten Regionen ist die Halbinsel Janda im Sueden. Die Gegend ist auch bei Tauchern sehr beliebt, wenige Bootsminuten vor der Kueste liegen herrliche Unterwasserlandschaften mit Muschelbaenken und Hoehlen. Auf der Halbinsel ragt der Pico de Janda, mit 807 m hoechster Berg der Insel, empor.

Im Norden der Insel liegt Corralejo, nach Janda das zweitgroeßte Touristenzentrum auf Fuerteventura. Die Meerenge El Ro zwischen Corralejo und der kleinen unbewohnten Nachbarinsel Lobos ist bei Tauchern und Surfern besonders beliebt. Ebenso beruehmt ist das Wanderduenengebiet El Jable, das an der Kuestenstraße nach Puerto del Rosaria liegt und unter Naturschutz steht.

El Cotillo liegt im aeußstersten Nordwesten von Fuerteventura. Die wichtigste Sehenswuerdigkeit ist das Castillo de Tostn, ein zweistoeckiger runder Festungsturm, der 1740 zum Schutz gegen Piratenangriffe errichtet wurde. Zu dieser Zeit war der El Cotillo ein wichtiger Militaerstuetzpunkt und Handelshafen fuer den Kalkexport.

Einkaufsmoeglichkeiten und Nachtleben

Die besten Einkaufsmoeglichkeiten und Einrichtungen fuer abendliche Unterhaltung finden sich in den Tourismuszentren Betancuria, El Castillo, Corralejo, Costa Calma und Morro Jable.

Straende

Die schoensten Straende finden sich auf der Halbinsel Janda. Hier findet man außergewoehnlich schoene Straende, wie den ueber 20 km langen Playa de Sotavento.

Ein weiteres Surferparadies ist der Playa del Aguila, der suedlich von El Cotillo liegt. Die starken Brandungen sind ideal fuer Windsurfing und anderen Wassersport, Schwimmer sollten jedoch vorsichtig sein, die Unterwasserstroemungen koennen einen gefaehrlichen Sog entwickeln.

Lanzarote

Diese Insel ist die am weitesten oestlich gelegene Kanareninsel. Die Landschaft auf Lanzarote erinnert an eine Mondlandschaft, im 18. und 19. Jahrhundert gab es viele Vulkanausbrueche, die einen großen Teil der Insel mit Lava und Asche bedeckten. Die vulkanische Asche und die zahlreichen Krater werden heutzutage von den Inselbewohnern zum Weinanbau genutzt. Im Jahr 1993 wurde die gesamte Insel Lanzarote von der UNESCO zum Biosphaerenreservat erklaert.

Sehenswuerdigkeiten

Inselhauptstadt ist die Hafenstadt Arrecife an der Suedostkueste. In der Festung San José in der Stadt befindet sich das Museo de Arte Contemporneo (Museum fuer zeitgenoessische Kunst). Das Museum wurde 1976 eroeffnet und zeigt Werke von internationalen Kuenstlern, u.a. von Picasso und Mir.

Die César Manrique Fundacin ist ein Kunstzentrum, das von dem in Arrecife geborenen Kuenstler César Manrique gegruendet wurde. Das Museumsgebaeude in Taro de Tahche ist selbst ein Kunstwerk, Manrique erbaute es nach eigenen Plaenen auf fuenf großen Lavablasen, die durch kleine Korridore miteinander verbunden wurde. Hier koennen Werke von Manrique und anderen Kuenstlern besichtigt werden.

Oberhalb der alten Inselhauptstadt Teguise befindet sich zum Schutz gegen die zahlreichen Piratenueberfaelle das Castillo de Guanapay mit der Burg Santa Barbara, die im 16. Jahrhundert auf der Spitze des Vulkanes Guanapay erbaut wurde. Von dort hat man eine herrliche Sicht ueber viele Teile der Insel. In der Burg befindet sich heute ein Museum zur Emigration kanarischer Bewohner, die waehrend einer Duerreperiode im 19. Jahrhundert nach Sued- und Mittelamerika auswanderten.

Am Fuße des vor 3000 Jahren ausgebrochenen Vulkans Monte de la Corona im Norden Lanzarotes liegen die Jameos del Agua, ein Hoehlensystem von fast 6 km Laenge. Die Jameos (woertlich: Lavablasen) sind Hohlraeume aus Lava, die durch eine Explosion vulkanischer Gase entstehen. Die Lavahoehlen sind durch Tunnel miteinander verbunden (ausgebaut wurde das Hoehlensystem 1968 von dem Kuenstler César Manrique), in einer der Hoehlen befindet sich ein Konzertsaal mit wunderbarer Akustik. In den Jameos leben einige endemische Tierarten, die blinde Albinokrabbe ist wohl eine der seltensten und wurde zum Wahrzeichen der Jameos del Agua gemacht. Ein weiterer Teil der Jameos sind die Cueva de los Verdos, das laengste vulkanische Gangsystem der Welt. Waehrend des 17. Jahrhunderts suchte die einheimische Bevoelkerung in diesen Hoehlen Schutz vor Piraten und Sklavenhaendlern.

Am Nordende der Insel befindet sich der Mirador del Ro, ein Aussichtspunkt auf einer 479 Meter hohen Klippe. Der Mirador, eine Aushoehlung in der Klippe, in der sich ein Restaurant befindet, ist eine weitere Schoepfung von Manrique. Von hier hat man eine wundervolle Aussicht auf die Inseln des unter Naturschutz stehenden Chinijo Archipels mit den Inseln La Graciosa, Alegranza, Montaa Clara und den Felsen Roque del Este und Roque del Oeste.

Der Timanfaya Nationalpark nimmt fast ein Drittel der Insel ein. Der Park besteht aus fast unbewachsener Vulkanlandschaft, hier wohnen seltene Tierarten und es gibt ueber 180 verschiedene Pflanzenarten. Besonders beliebt sind Kamelritte zu den Vulkanen.

Einkaufsmoeglichkeiten und Nachtleben

Gelegenheit zum Einkaufen und zu kultureller Unterhaltung geben die groeßeren Touristenzentren.

In der Stadt Teguise wird jeden Sonntagmorgen ein Markt veranstaltet, wo neben dem Verkauf moderner und traditioneller Produkte auch Volksmusik und -tanz aufgefuehrt werden.

Straende

Es gibt lange Straende mit schwarzen oder weißem Sand, einige der schoensten sind die Puerto del Carmen, Playa Blanca und Famara. Außerhalb Arrecife liegen die Straende El Reducto und El Cable. Bei Teguise findet sich der bei Surfern beliebte Strand Las Cucharas. Der weiße Strand Playa del Risco westlich der Salinen am Mirador del Ro ist nur ueber den Wasserweg oder auf Wanderwegen entlang des Steilhanges zu erreichen.

La Palma

Die Isla Bonita (schoene Insel), wie La Palma auch von den Einheimischen genannt wird, ist in ihrer Groeßenordnung die hoechstgelegene Insel der Welt. La Palma bietet eine dramatische Naturlandschaft mit Regenwaeldern, Vulkanen und Gebirgen. Hier wachsen Lorbeer- und lichte Kiefernwaelder.

Sehenswuerdigkeiten

Die Hauptstadt Santa Cruz hat wunderschoene historische Bauwerke aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Dazu gehoeren u.a. das Rathaus, die Iglesia de San Francisco und die Festung Castillo de Santa Catalina. Der Stadtkern mit seinen kleinen Gassen und Straesschen wurde von der UNESCO unter Denkmalschutz gestellt.

San Andrés y Sauces ist durch seine Bananenplantagen ein Haupthandelszentrum von La Palma und bietet von seiner Plaza einen schoenen Panoramablick auf das Meer. Der nahe gelegene Los Tilos, ein Lorbeer- und Farnwald, bildet zusammen mit El Cubo de la Galga den groeßten Laubwald auf den Kanaren und ist von der UNESCO zum Biosphaerenreservat erklaert worden.

In Villa de Mazo wird ein beruehmter Rotwein angebaut.

Im Nordwesten der Insel liegt Puntagorda, ein malerisches kleines Dorf, das inmitten von Mandelbaeumen liegt. In der Gemeinde Puntagorda befindet sich mit dem Mirador de Miraflores auch ein schoener Aussichtspunkt.

Entdeckungsfahrten ueber die Insel sollte man z. B. nach Los Llanos de Aridane, Tazacorte, zur Belmaco-Hoehle und zur Grotte Cueva Bonita machen.

Fuencaliente im Sueden von La Palma ist neben Mazo das bekannteste Weinanbaugebiet. Unterhalb von Fuencaliente liegen die zwei Vulkane Teneguia und San Antonio, die zuletzt in den 1970er Jahren ausbrachen.

In der Inselmitte befindet sich im gleichnamigen Nationalpark einer der groeßten Krater der Welt, der Caldera de Taburiente. Die Kraterwaende haben eine Hoehe von ueber 2000 m. Vom Aussichtspunkt La Cumbrecita hat man den besten Überblick ueber den Vulkan.

Einkaufsmoeglichkeiten

La Palma ist bisher vom Massentourismus verschont geblieben. Daher gibt es kaum große Einkaufsmeilen wie auf anderen kanarischen Inseln. In Santa Cruz findet man kleinere Geschaefte, Restaurants und Cafés auf der Calle ODaly. Villa de Mazo hat an den Wochenenden einen bekannten Bauernmarkt, bei dem regionale Spezialitaeten und frisch geerntetes Obst angeboten werden.

Straende

Auf La Palma herrschen grobkoernige Sand-, Kies- und Steinstraende vor. Schwarze feinsandige Straende findet man im Jachthafen von Santa Cruz und am Strand Los Cancajos im Osten der Insel.

La Gomera

Isla Colombina (Kolumbusinsel), wie La Gomera auch genannt wird, hat eine dramatisch abwechslungsreiche Landschaft mit schwarzen Straenden und schroffen Bergstrichen, Plantagen, fruchtbaren Taelern, Regenwaeldern und Vulkankegeln. Die Insel ist touristisch weniger erschlossen als die anderen Kanareninseln und die vorhandenen touristischen Infrastrukturen fuegen sich nahtlos in die Landschaft Gomeras ein. Hier gibt es keine Hotelburgen wie auf manchen der Nachbarinseln. Auf La Gomera kann man herrlich wandern, die Insel ist mit Wanderwegen und -pfaden ueberzogen. Die Nebelschwaden der staendigen Passatwinde ziehen durch die Waelder und sind fuer das subtropisch warme und feuchte Klima verantwortlich. Die Landschaft auf La Gomera ist rau, aber nicht so bergig wie auf den anderen Inseln. Weltweit einmalig ist die uralte Pfeifsprache der Gomeros, El Silbo. Die Sprache, deren Silben aus Pfifflauten in verschiedener Tonhoehe und -laenge gebildet werden, wurde frueher zur praktischen Kommunikation in den zerkluefteten Bergen und Taelern der Insel benutzt.

Sehenswuerdigkeiten

Die Hauptstadt San Sebastin ist das geschaeftliche Zentrum von Gomera. Am Hafen legen die Faehren aus Teneriffa an. 1492 landete Christoph Kolumbus in San Sebastin, um Vorraete und Wasser aufzunehmen. In der alten Festung Torre del Conde wird sein Andenken aufrechterhalten. Sehenswert ist auch die Kirche La Asuncin.

Hermigua liegt in einem steilen Tal und erstreckt sich ueber 6 km zum Meer herab. Hier befindet sich das groeßte Bananenanbaugebiet der Insel, auch Getreide und Zitrusfruechte werden angepflanzt. Ganz in der Naehe befindet sich der Wasserfall El Chorro.

√ɬĖstlich vom Zentrum Hermiguas liegt der Parque Nacional de Garajonay, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklaert wurde. Der groe√ɬüte Teil des Parkes besteht aus dem Bosque del Cedro (Zedernwald) und jahrhundertealten Lorbeerbaeumen (Laurisilva). Im El Cedro wachsen baumhohe Erikagewaechse sowie der seltene Zedernwacholder. Die Baeume werden bis zu 500 m hoch und wachsen in in bizarren Formen. Von den Lorbeerbaeumen und Zedern haengen lange Moosbaerte herab, die zusammen mit den tief ziehenden Wolkenfetzen den Park in einen Maerchenwald verwandeln.Der hoechste Punkt ist der Vulkankegel Pico de Garajonay (1487 m).

Vallehermoso (das schoene Tal), ist die groeßte Gemeinde Gomeras. Hier wird der bekannte Palmenhonig (Miel de Palma) hergestellt. Nahebei stehen die bizarren Felssteinformationen Los Organos (die Orgelpfeifen), die nur von Meer aus zu sehen sind. An der Straße in Richtung Vallehermoso liegt die Quelle Chorros de Epina, deren Wasser magische Faehigkeiten besitzen soll.

Die Gemeinde Valle Gran Rey wurde in den 1970er und 1980er Jahren zum Ziel vieler Hippies, die sich in dem Tal mit Palmen und Bananenplantagen niederließen. Mittlerweile ist Valle Gran Rey das beliebteste Urlaubsgebiet auf La Gomera.

Straende

Bei Hermigua liegt der Kiesstrand Playa de Hermigua, das Baden ist jedoch, wie an vielen anderen Straenden auf La Gomera, wegen der starken Unterwasserstroemungen sehr gefaehrlich.

Im Westen der Insel liegt das Dorf Alojara, das einen Strand mit feinem, schwarzem Sand besitzt. Ein weiterer ruhiger Strand ist La Rajita unterhalb des Ortes La Dama im Suedwesten der Insel gelegen.

El Hierro

Diese Insel ist die westlichste und kleinste der Kanaren. Die ganze Insel wurde von der UNESCO zu einem Biosphaerenreservat erklaert. El Hierro ist klein, bietet jedoch eine unglaubliche Landschaftsvielfalt. Die Kueste besteht aus steilen Klippen, die sich bis zu 1000 m erheben, es gibt daher nur wenige Sandstraende. Trockene Landstriche wechseln sich mit der vulkanischen Landschaft im Sueden und Westen der Insel ab. Wie auf den anderen kanarischen Inseln gibt es viele endemische Pflanzenarten, unter anderem wachsen auf El Hierro Riesenbuchen und 1000jaehrige Sadebaeume. Die Insel besitzt auch die hoechste Dichte an Vulkanen in der ganzen kanarischen Inselgruppe, es gibt circa 500 Vulkankegel auf der Erdoberflaeche und 300 weitere Krater, die durch fruehrere Lavastroeme verschuettet wurden. Im Westen von El Hierro wachsen malerische Wacholderstraeucher (El Sabinar), die von den staendigen Winden ueber Jahrhunderte hinweg in bizarre Gestalten gepeitscht wurden.

Sehenswuerdigkeiten

Die Hauptstadt Valverde liegt 600 m ueber dem Meeresspiegel an einem Berghang. Es gibt eine huebsche Dorfkirche, die Santa Maria de la Concepcin, die aus dem 18. Jahrhundert stammt. Direkt gegenueber steht das in dem typischen kanarischen Stil erbaute Rathaus. Alle vier Jahre im Juli findet in Valverde das groeßte Festival der Insel statt, die Bajada de la Virgen de Los Reyes (Der Abstieg der Jungfrau). Bei diesem Fest wird eine Marienstatue in einer feierlichen Prozession von ihrer Eremita bis nach Valverde getragen. Das farbenpraechtige Spektakel dauert mehrere Wochen und wird in jedem Dorf gefeiert.

Das Tal El Golfo im Suedwesten ist gruen und fruchtbar. Hier werden u.a. Wein, Ananas und Feigen angebaut.

Im Sueden der Insel bei La Restinga, dem suedlichsten Punkt der Kanarischen Inseln, befindet sich mit der Cueva de Don Justo die groeßte Hoehle der Insel mit einem komplexen Tunnelsystem.

Malpaso ist mit 1300 m die hoechste Erhebung der Insel.

In der Naehe der Hauptstadt liegen Taibique, Frontera und El Barrio. Der westliche Teil der Insel ist fast unbewohnt.

Straende

Badestraende gibt es auf El Hierro kaum. Der an der Westkueste gelegene laengste Strand der Insel, der Playa de Verodal hat roetlichen Sand. Kleinere Badestraende sind im Hafen von La Restinga und das Tacoron, etwa 5 km von La Restinga entfernt.

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